| "Autor" |
Ohne Titel! |
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geschrieben am: 06.05.2002 um 13:06 Uhr
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Die Nacht trägt Stille in zwei Herzen,
ein stummer Schrei der Zeit verhallt.
Will nur des Gottes Küsse schmecken,
er ließ die Träume werden kalt.
Augen die wie Wunden bluten,
Wie einst der Schoß das Kind gebar.
Die Hoffnung an der Schwelle sinnig,
wird immer blühen ewig wahr.
Und möge sich die Zeit verrenken,
wo Blätter fallen in Dein Grab.
Da werd ich immer an Dich denken,
mein Durst Die stets zu Füßen lag.
Jetzt wandelst Du auf holden schwingen,
engelsgleich zu dem Gericht.
Wirst ewig meine Wege zieren,
zieh mich mit empot ins Licht.
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