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Stummer Schmerz in Einsamkeit |
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geschrieben am: 07.05.2002 um 19:28 Uhr
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Stummer Schmerz in Einsamkeit
Lass mich im Dunkeln im Walde am See sitzen und dem Gedanken fröhnen, bei dir zu sein. Das Leuchten des Mondes verfängt sich in meinen Augen, verliert seine Strahlen im See. Weit, weit unten auf dem Grund unterm Mond, liegt meine Sehnsucht. Verborgen im trüben Wasser, im blassen Licht. Der Schrei des Raben hallt durch den Wald. Der Tod, der ständige Begleiter der Seele. Schürt das Feuer der Angst. Lässt meinen Blick, sich trübend zum Wasser sehen. Das Feuer des Lebens schlägt hohe Flammen, sie flackern durch die Angst. Verführung liegt im Spiegelbild des Mondes. Verfallen dem Licht der Sterne. Steif sitzt mein Körper auf dem Stein, so schwer und schmerzend. Hoch trägt das Feuer meine Seele. Hoch, bis sie erkaltet. Erstarrt zu Eis fällt sie zu Boden, zerspringt in millionen kleiner Splitter. Der Schrei des Raben hallt in meinem Ohr, bringt einen Schauer auf meine Haut. Unheimlich erscheint das Licht des Mondes auf seinen Federn und mein Feuer in seinen Augen. Langsam pickt er nach dem ersten Splitter meiner Seele. Schmerz zuckt durch meinen Körper, reisst ein Stück aus mir herraus. Das Schlagen seiner Flügel weht meine Flammen zu dem Eis. Schmerzend kehren die geschmolzenen Splitter zurück, für ewig zerstört und entrissen eines Teils. Lebensflammen schlagen hoch. Höher und höher in die Unendlichkeit.
©Day Geändert am 07.05.2002 um 21:36 Uhr von Daylise |
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