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Jede weiter Nacht... |
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geschrieben am: 07.05.2002 um 19:39 Uhr
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Jede weiter Nacht...
Langsam läuft das rote Blut über den bleichen Körper. Mein Blut... mein blasser werdender Körper. Immer mehr. Beständig, aber langsam. Es tropft auf den Boden in der lichtlosen Nacht meines Lebens. Umhüllt der Schleier des weißen Nebels meinen verschwindenen Körper. Auf dem Rücken liegend fließt mein Blut aus mir herraus. Mit jedem Schlag meines Herzen immer mehr. Bin süchtig nach dem Schmerz, dem Schmerz meines sterbenden Körpers. Umso mehr Blut den Boden berührt, umso blasser meine Haut, umso größer der Schmerz, umso näher der Tod, umso schöner die Erleichterung durch den Schmerz. Fühle wie mein Körper schwindet, fühle wie er vergeht. Fühle das Messer in meiner Hand, fühle die Klinge in meinem Herzen, spüre den Druck meiner steifen Hand. Hab meine Narben gesehen, die Narben auf meinem Herzen. Merke wie der letzte Tropfen meines Blutes den Boden berührt, wie mein Körper, ganz durchsichtig, sich erhebt, wie mein Blut wieder beginnt zu fließen, wie es das Messer umspült, dass noch in meiner Hand in meinem Herzen steckt. Heiß laufen die Tränen über meine kalten Wangen. Wieder abgewiesen verkrampft sich mein Körper so leer von Blut. Durchsichtig beginnt mein Leben wieder, beginnt es wieder zu fließen.
©DeathHeart Geändert am 07.05.2002 um 19:40 Uhr von DeathHeart |
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