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Der Frühling: Als Die Tore Sich Öffnen...

Nutzer: Windir
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geschrieben am: 09.05.2002    um 00:48 Uhr   


Sonnenfinsternis - schwarze Magie durchströmt die Atmosphäre.
Sonnenfinsternis - dunkle Energie durchströmt meine Adern...

...die Tore öffnen sich; Schatten - schwarz wie die Nacht,
schwarz wie die ewige Nacht meiner Gefangenschaft
steigen hinab, ihren Brüdern zur Seite zu stehen.
Meine Fesseln zu sprengen wie einst Fenris der Wolf.
Um die Freiheit betrogen, der Ehre beraubt - Gleipnir zerfetzt.

Sonnenfinsternis - Macht durchströmt meinen Leib.
Sonnenfinsternis - Kraft durchströmt meine Glider...

Freiheit ist mein. Kein Tageslicht zerrüttet meine dunkle Seele.
Meine starren Blicke durchforsten die Öde der undurchdringbaren Nacht.
Menschenleben - nichtig; Ich richte mich auf.
Schatten durchqueren diese unwirkliche Welt,
alles Leben in sich aufsaugend - kein Entkommen.
Um mich (herum) der tod. Befreit um zu sterben - mein Schicksal.

Sonnenfinsternis - Zeit der Schatten
Sonnenfinsternis - Zeit des Todes

Langsam zögernd durchfahren sie meine Seele.
Meine Adern pulsieren - Hass!
Unendliche Qualen fordern meinen Zorn - Stille.
Der kalten Schatten bewusst, öffne ich meine Augen.
Qualen weichen der Macht, Angst meinem Willen -
Niederkniend erwarten die ihre Befehle, demütig erwarten sie mein Wort.

Sonnenfinsternis - Zeit zu Herrschen.
Sonnenfinsternis - meine Zeit...

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Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 09.05.2002    um 22:39 Uhr   


*und in aller zeiten wandel, wie ein ferner stern verblassen mag, unvollkommen werdend, unerkannt, unsichtbar, doch da... so wartet jemand still auf dich, frei von urteil zwischen allen.... fronten.*


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geschrieben am: 10.05.2002    um 14:27 Uhr   

engel...




...zwischen allen fronten

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Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 10.05.2002    um 14:34 Uhr   


kreuz die wege
zwischen schatten und licht
siehst du leben, den tod,
siehst du das nicht?
kannst du es fühlen,
willst du verstehen,
und muß ichs erwähnen?
ich werde ewig mich sehnen...


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geschrieben am: 10.05.2002    um 15:29 Uhr   
ich seh nur schatten
sehe kein licht
fühle schmerz, trauer und hass.
spüre die nähe
deines seins...

hat deine sehnsucht ein ende?

sah den tod auf dunklen schwingen
folgte mir in die wirklichkeit
zeit der träumen nahm mein leben
auf des lebens unendlichkeit.

hat meine sehnsucht ein ende?

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geschrieben am: 10.05.2002    um 15:29 Uhr   
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geschrieben am: 10.05.2002    um 15:29 Uhr   
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geschrieben am: 10.05.2002    um 15:29 Uhr   
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geschrieben am: 10.05.2002    um 15:29 Uhr   
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geschrieben am: 10.05.2002    um 15:29 Uhr   
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geschrieben am: 10.05.2002    um 15:29 Uhr   
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geschrieben am: 10.05.2002    um 16:30 Uhr   


als die seelen von vega und altair sich als sterne
am himmel begegneten, entbrannten sie in unsterblicher
liebe zueinander, eine liebe, so groß, daß sie nichts
je wieder zu trennen vermocht hätte, über jeden tod
hinaus und alle zweifel erhaben.

doch ihre wege trennten sich, ohne daß es ihre
verbundenheit hätte lösen können, und die bahnen der
beiden sterne in der schwärze des alls zogen voneinander
fort.

nur einmal im jahr sind sie sich so nah, daß sie sich
beinahe berühren könnten, nur einmal berühren...

doch was sind die bahnen der sterne im vergleich
zur unvergänglichkeit.

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geschrieben am: 10.05.2002    um 16:51 Uhr   
I.

Damals...
...als sie noch keine Angst hatten...
Damals...
...als ich noch unwissend war...

Zufrieden war ich. Aber als es
dem Unbewussten entsprang...

...Damals und auch einst, wurde ich
zu Dem, was ich nun bin.

Dir Macht erfasste das meine,
wie die Angst das Blut der anderen.
Damals... war ich fern seiner Herde, ja
Damals...

Sonnenfinsternis - Zeit der Einsamkeit.
Sonnenfinsternis - Zeit der Sehnsucht.

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geschrieben am: 10.05.2002    um 16:54 Uhr   
die unvergänglichkeit
so rein, so schön, so tot...
berührung zweier seelen
erfüllung auf allen wegen
berührung...
einmal, doch so schrecklich
sehnsucht zerreißt herz...
zerreißt seele...

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Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 10.05.2002    um 16:58 Uhr   


und dort wo du stirbst,
da werde ich leben,
und wo du liebst,
werde ich hassen,
wo ich muß vergehen,
sollst du auferstehn
und mit dir gemeinsam
will im winde ich wehn.


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geschrieben am: 10.05.2002    um 17:07 Uhr   
lebe nicht,
hasse nicht,
meine wege...
dein leid?
eine seele schon zerstört,
ein herz verbrannt zu stein,
leben nie gelebt...
soll dies dein leben sein?

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geschrieben am: 10.05.2002    um 17:17 Uhr   



an all jene,
die wahrhaftig sind.

für all jene
schlägt mein herz.

für all jene
leb ich meinen schmerz.

und für diese
kann ich ewig leben.

für all diese
werd ich dahin streben,

für sie,
wo immer es nötig ist,

auch wenn sie
von zweifeln blind.

für dich jedoch
da fällt es mir leicht.

denn eines tages
hab ich dich erreicht.


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geschrieben am: 10.05.2002    um 17:39 Uhr   
seh dich als einziges
in deines lebens lauf.
lebe nicht für andere
du gibst dich selber auf.
wenn du mich erreichst,
so gebe acht.
mein herz erkaltet,
und verletzt...

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Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 10.05.2002    um 17:48 Uhr   


einst hab ich zu anderen gesagt, ich war, ich bin, ich bleibe...

engelsfall

und das ist bis heute so, und wird immer so sein.
sei dir dessen gewiß, ich tu nichts, was ich nicht schaffen kann.

grenzen sind für mich keine grenzen, da ich ja zwischen diesen stehe...

ich hab auch keine furcht vor schmerzen.

ich bin in den wahnsinn gefallen und wieder auferstanden.
ich bin schon tausend mal gestorben.

und manchmal sind verletzungen notwendig...
ganz gleich, ob du sie verursachst, ob ich sie trage...
aus meinem tod wächst leben, und aus meinem leid
ersteht freude.

suchen darf man weder nach dem einen noch nach dem anderen.
es kommt beides von allein. aber wenn es da ist, dann
kann man es lenken.

ich habe keine furcht vor macht. ich habe keine furcht
vor dir.

es gibt nur eines, was ich tun kann, was ich tat und was ich immer tun werde...

meine hand ausstrecken, und eines tages deine darin
spüren.

in liebe,

engelsfall


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geschrieben am: 10.05.2002    um 17:54 Uhr   
bleibe immer wie du bist
ohne anderen einfluss...

habe keine furcht vor mir
ich möcht dich nur nicht verletzen

es bereitet mir größten schmerz
wenn ich dich durch meine hände leiden seh.

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Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 10.05.2002    um 17:56 Uhr   


*leicht lächelt*

hast du mal den kleinen prinzen gelesen?
wenn nicht, dann tu es einmal, und beachte
besonders die stelle mit dem kleinen fuchs,
der die farbe des weizens für sich gewann.

für heute muß ich enden,
ebene pfade und auf bald,

deine engel


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geschrieben am: 10.05.2002    um 18:07 Uhr   
ich werde lesen...

auf bald...

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geschrieben am: 11.05.2002    um 16:25 Uhr   


In diesem Augenblick erschien der Fuchs.
"Guten Tag", sagte der Fuchs.
"Guten Tag", antwortete höflich der kleine Prinz, der sich umdrehte, aber nichts sah.
"Ich bin da", sagte die Stimme, "unter dem Apfelbaum..."
"Wer bist du?" sagte der kleine Prinz. "Du bist sehr hübsch..."
"Ich bin ein Fuchs", sagte der Fuchs.
"Komm und spiel mit mir", schlug ihm der kleine Prinz vor. "Ich bin so traurig..."
"Ich kann nicht mit dir spielen", sagte der Fuchs. "Ich bin noch nicht gezähmt!"
"Ah, Verzeihung!" sagte der kleine Prinz.
Aber nach einiger Überlegung fügte er hinzu:
"Was bedeutet ŽzähmenŽ?"
"Du bist nicht von hier," sagte der Fuchs, "was suchst du?"
"Ich suche die Menschen", sagte der kleine Prinz. "Was bedeutet ŽzähmenŽ?"
"Die Menschen", sagte der Fuchs, "die haben Gewehre und schießen. Das ist sehr lästig. Sie ziehen auch Hühner auf. Das ist ihr einziges Interesser. Du suchst Hühner?"
"Nein", sagte der kleine Prinz, "ich suche Freunde. Was heißt ŽzähmenŽ?"

"Zähmen, das ist eine in Vergessenheit geratene Sache", sagte der Fuchs. "Es bedeutet, sich Žvertraut machenŽ".
"Vertraut machen?"
"Gewiß", sagte der Fuchs. "Noch bist du für mich nichts als ein kleiner Junge, der hunderttausend kleinen Jungen völlig gleicht. Ich brauche dich nicht, und du brauchst mich ebensowenig. Ich bin für dich nur ein Fuchs, der hunderttausend Füchsen gleicht. Aber wenn du mich zähmst, werden wir einander brauchen. Du wirst für mich einzig sein in der Welt. Ich werde für dich einzig sein in der Welt..."
"Ich beginne zu verstehen", sagte der kleine Prinz.

((...))

"Mein Leben ist eintönig." (sagte der Fuchs.) "Ich jage Hühner, die Menschen jagen mich. Alle Hühner gleichen einander, und alle Menschen gleichen einander. Ich langweile mich also ein wenig. Aber wenn du mich zähmst, wird mein Leben wie durchsonnt sein. Ich werde den Klang deines Schrittes kennen, der sich von allen andern unterscheidet. Die anderen Schritte jagen mich unter die Erde. Der deine wird mich wie Musik aus dem Bau locken.

Und dann schau! Du siehst da drüben die Weizenfelder? Ich esse kein Brot. Für mich ist der Weizen zwecklos. Die Weizenfelder erinnern mich an nichts. Und das ist traurig. Aber du hast weizenblondes Haar. Oh, es wird wunderbar sein, wenn du mich einmal gezähmt hast! Das Gold der Weizenfelder wird mich an dich erinnern. Und ich werde das Rauschen des Windes im Getreide liebgewinnen."

Der Fuchs verstummte und schaute den kleinen Prinzen lange an.
"Bitte... zähme mich!" sagte er.


(Antoine de Saint-Exupéry, Der kleine Prinz)


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geschrieben am: 11.05.2002    um 17:59 Uhr   
bin ich einzig und allein?
so wie du?
bin ich dir nahe?
so wie du?

hab dich in mir!
das bist du!

eine schöne geschichte. ich hab mir erst die hälfte runtergeladen, aber leider noch nicht gelesen.

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geschrieben am: 13.05.2002    um 15:45 Uhr   
du zeigst dich mir
dein wahres gesicht
vollkommen und rein
verhüllst dich nicht
meine hand
ich gebe sie dir
auf immer und ewig
ein teil von dir

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PS: deine zähmung, ich konnte nicht wiederstehen...
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geschrieben am: 22.05.2002    um 06:56 Uhr   

*summt leise eine melodie, in ruhe zwischen den gedanken wandernd, sich entsinnend und auf der jagd nach dem, was
noch fehlt. allmählich aus der melodie ein lied sich formt,
begleitet von einem text in einer seltsamen sprache.

so fremd sie auch klingt, so kann sie doch jedes wesen
verstehen, doch sobald ein wort verklungen ist, hat man
dessen laut bereits wieder vergessen, nur der sinn bleibt
zurück.

in dem moment, da ihr bewußt wird, daß den namen jener
sprache nicht mehr weiß, ihr auch bewußt wird, daß nicht
sie das lied singt, sondern das lied durch sie.*


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