| "Autor" |
>Und es MUSS weitergehen< |
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geschrieben am: 16.05.2002 um 13:27 Uhr
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Gegangen im Streit
ohne Mitleid
zersprungene Seelen aus Glas
erstickt durch Hass gefülltes Gas
einst erweichte Herzen werden zu härtesten Stein
das Sieb der Enttäuschung lässt keine Hoffnung hinein
ein am Himmel verwundeter Engel könnte nicht tiefer fallen
Dornen wachsen in Körpern und schmerzen
blutig verstümmelte Herzen
emotionale Schlachtfelder reihen die Opfer auf
nehmen dabei viele Verluste in Kauf
je mehr der Feind zerstört und verletzt
er seine Gegner zur Rache aufhetzt
ein Krieger mit Schwert könnte nicht tiefer schneiden
Salz wird in die Wunde gestreut
Niemand bereut
zwei Menschen aus Fleisch und Blut
entfachen eine höllische Glut
bösartig und voller Gier
wie ein wütender Stier
ein Feuer des Teufels könnte sich nicht tiefer einbrennen
Worte wie Waffen
Lügen neu erschaffen
es wächst heran neue Saat
und führt zu unüberlegter Tat
alles dreht sich im Kreis und zerfällt
während Wut den Verstand in den Schatten stellt
kein Stromschlag könnte tiefer ins Innere gehen
das Ziel heißt nur... Bestehen.
-kiss- |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.05.2002 um 13:29 Uhr
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wieviel erträglicher wäre das Leben, würden wir liebevoller, zarter mit uns und miteinander umgehen :-)
fratz |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.05.2002 um 13:40 Uhr
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dieses WÜRDEN stört mich ja gerade...
it`s hard and goes on and on
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.05.2002 um 13:43 Uhr
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| dann eben nicht "würden" .. ich denke, Du BIST liebevoll :-) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.05.2002 um 13:45 Uhr
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not always...
manchmal verletzt man leude ohne es zu bemerken!
manchmal wird man verletzt.
that`s life |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.05.2002 um 17:55 Uhr
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Ich schaue aus dem Fenster,
es regnet
und langsam sammeln sich die Tropen.
Sie laufen – zusammen mit meinen Tränen –
die Scheibe hinunter.
Vor lauter Tropfen kann ich nichts mehr sehen.
Ich sehe die Welt nicht mehr.
Nicht die Natur – so einzigartig geschaffen.
Nicht die Menschen – meine Freunde?
Doch die Menschen sehen mich.
Sehen meine Tränen.
Ich – am Fenster von Tropfen bedeckt –
fühle nichts.
Alles zieht scheinbar spurlos an mir vorbei.
Ich habe kein Auge mehr für das Schöne.
Aber auch nicht mehr für das Böse.
Mein Inneres ist leer – gefühlsleer.
Ich schaue hinauf,
erkenne durch die Tropfen ein paar Menschen.
Doch ich empfinde immer noch nichts.
Aber ich sehe, wie die Menschen mich anstarren.
Wie sie meine Tränen sehen,
sie regelrecht anstarren.
Ich warte, bis jemand kommt,
das Glas zerbricht und die Tränen wegwischt.
Warte ich vergebens??
-kiss- |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.05.2002 um 17:58 Uhr
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Das Dunkel der Nacht
sanft sich verliert.
Alles Sein erwacht,
zu leben verspürt.
Im Sturm der Fülle.
Atemlos diese Zeit.
Vertan der Wille.
Verworrenes Leid.
Die Spur des Lebens
stets dem Ende naht.
Der Sinn des Strebens
zeigt sich am Todestag.
Das Nichts der Welt
irrt von Ziel zu Ziel.
Dem Jenseits aber fehlt
der Seele irdisches Gefühl.
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