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Am Spielplatz des Lebens

Nutzer: Skar45
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geschrieben am: 16.05.2002    um 20:06 Uhr   
Heute noch sind wir wie Kinder
und morgen? - nicht mehr, nicht minder.
Der Wind weht lau, die Sonne scheint
ein Mädchen und ein Bub vereint
...am Spielplatz, ganz allein.

Sie formen mit geschickter Hand
und bauen eine Burg aus Sand.
Man sieht die Mauern, wie sie werden
und Turm und Tor aus feuchten Erden.
Sie sprechen herzlich, lachen laut
und sehr durchdacht wird aufgebaut.
Viel Zeit vergeht - doch Sie sind heiter,
herrlich wächst das Kunstwerk weiter.
...am Spielplatz, ganz allein.

Der letzte Schliff und alles passt,
die eine Hand, die andre faßt.
Nun stehŽn Sie da mit Freudentränen
und es gibt nichts mehr zu erwähnen.
Schon beginnt das schönste Spiel,
denn jeder spielt, so wie er will.
Geschichten werden ausgedacht
und eine eigne Welt gemacht
...am Spielplatz, ganz allein.

Da! Mitten in dem schönen Treiben
will eine Hand auf etwas zeigen.
Doch aus dem Zeigen wird ein Stoß -
Der Knabe jedoch lächelt bloß.
Er denkt kurz nach, er nimmt die Reste
und sagt: „Der Turm war nicht der Beste!
Für Dich will ich ihn besser machen!”,
doch an sein Ohr dringt leises Lachen.
...am Spielplatz, ganz allein.

Er baut ihn besser als zuvor,
aber da - zerbricht auch noch das Tor!
Er hebt den Kopf, er sieht Sie an,
und denkt nicht weiter mehr daran.
Und immer wieder fallen Teile
und seine Hände sind in Eile
um zu retten zu bewahren,
was sie durch Einsamkeit erfahren
...am Spielplatz, ganz allein.

Seine Arme sind voll Sand,
durch Ihre Haare weht ein Band.
Er sieht Sie an und denkt.
Womit hab Ich Sie nur gekränkt?
Sanft greift er nach Ihren Händen,
sie vom Zerstören abzuwenden.
Was liebevoll und froh entstand,
und durch tiefe Liebe Sie verband
...am Spielplatz, ganz allein.

„Ich bitte dich”, sagt er und weint,
„auch wenn uns hier nichts mehr vereint,
vergiß die Burg, doch laß sie stehŽn,
doch laß uns gemeinsam weitergehŽn!
Wohin die Wege uns auch lenken,
sollten wir stets an Eines denken!
Die Liebe, die uns einst verband,
soll stärker sein als dieser Sand!
...am Spielplatz, nie allein.
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Nutzer: jutta1
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geschrieben am: 13.01.2003    um 17:43 Uhr   
als ich eben ein bisserl durch die foren stöberte stoss ich auf dein gedicht,mein lieber adonis,dass du vor langer zeit schriebst,komisch als ich es durchlas musste ich an unser gespräch gestern abend denken,und doch möchte ich dich nur um eines bitten,denke immer daran was du gesehen hast,und egal was je passieren wird ,vergiss niemals meine worte ,die ich immer zu dir gesagt habe.....lächelt elke
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Nutzer: nightrose
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Anzahl Nachrichten: 9122

geschrieben am: 15.01.2003    um 09:06 Uhr   

das ist trauig nur allein ist niemand es gibt Freunde :-)
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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