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"Autor"

freundschaft vergeht nicht

Nutzer: himmelswache
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geschrieben am: 27.05.2002    um 18:08 Uhr   

Ein trauriges lächeln zierte deine lippen, als du dich auf den weg machtest. Deine koffer waren prall gefüllt und dein kopf hing nach unten. Ich konnte deine traurigeit spüren. Half dir bei all den sachen, die dir wichtig waren. Dein weg ging jetzt weg von hier. Du konntest nicht hier leben. Du brauchtest freiheit. Platz, um all deine vorstellungen umzusetzen. So lange hattest du von grünen gräsern und einem leben in freier natur geträumt. Doch ich, ich konnte dich nicht begleiten. Du hattest mich einfach dazu planen wollen. Ich gehörte zu dir, du zu mir. Doch ich war hier verwurzelt. Mein leben war hier. All die kleinigkeiten, die in meiner nähe waren. Ich konnte nicht weg. Du verstehst es immer noch nicht ganz. Doch ich habe nicht nachgegeben. Deine augen, alle deine worte. Das erste mal waren sie vergebens. Die letzten monate sind von allgegenwärtiger traurigkeit überschattet gewesen. Unsere sonst so intensiven unterhaltungen sind spärlicher geworden. Die worte kamen mir nicht mehr wichtig genug vor, dein bild zu zerstören. Ich wollte dein fröhliches lachen behalten, dein grinsen, deine erstaunt geöffneten augen. Wollte nicht das bild von abgezehrten wangenknochen sehen, wenn ich an dich denken würde. Hatte angst, deine fröhlichkeit in traurigkeit umzuwandeln. Wir hüllten uns zusammen in eine graue decke, verbrachten düstere aber gleichzeitig schöne stunden miteinander. Auch diese stunden würde ich vermissen. Rücken an rücken haben wir nachgedacht, den schutz des anderen bewusst genießend. Manchmal haben wir uns auch in den park gelegt, uns auf den boden gepresst und den blick in den himmel gerichtet. Der unendlichkeit bewusst habe ich dann nach deiner hand gegriffen. Stumme gespräche verhallten in der dunkelheit.
Desto später es wurde, desto weniger wollte ich am nächsten tag aufwachen. Wollte diesen moment festhalten, speichern, bloß einfangen. Den eindruck behalten. Ich würde dich immer vermissen. All die gedanken die ich hatte, waren bei dir. Du wusstest von all meinem sein. Würdest es schützen. Irgendwann würden wir uns begegnen. Freundschaft vergeht nicht, nicht über tausende von kilometern. Ein unsichtbares band.
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Nutzer: himmelswache
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geschrieben am: 27.05.2002    um 18:49 Uhr   
danke, bist echt lieb zu mir...
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