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Eulen |
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geschrieben am: 20.06.2002 um 02:18 Uhr
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Die Wahrheit kostet keinen Taler-
Wer viel malt, heißt einfach ein Maler,
Und wer viel heult, ist nichts als ein Heuler
Mein Opa fängt Eulen, also ist er ein Euler.
„Eulen sind so weise“, sagt er, „es heißt,
Eulen zu lauschen macht dich selber weis.“
Nachts wackelt sein Haus von der Eulen Huh-huh,
und morgens findet er Käuze im Schuh.
Die Eule ist, ganz ohne Gemogel,
Von allen der phantastischste Vogel:
Weiße Eulen sind arktisch, schwarze sind tropisch,
Manche sind weitsichtig, andere myopisch.
Es gibt Eulen in Opa`s Rahmen und Eulen im Gestühl,
Selbst auf der Treppe herrscht Eulengewühl.
Augen, Augen in jedem Format
Vom Pfennig bis zum Wagenrad.
(Ted Hughes 1961)
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.06.2002 um 02:18 Uhr
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Von allen Vögeln die ich je sah
Ist die Eule besonders wunderbar.
Tagsüber sitzt sie in ihrem Versteck
Und wenn die Nacht kommt fliegt sie weg.
(Alter englischer Kinderreim)
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.06.2002 um 02:40 Uhr
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Ich weiß, oh Eule, weshalb
die Menschen dich so hassen.
Sie nennen dich die Feindin
des Tageslichts, der Sonne.
Ich hörte nie dich singen;
Vielleicht ist dein Gesang nicht
so lieblich wie die Stimme
von hundert anderen Vögeln;
doch glaub ich, daß die Menschen
aus Haß, Geheul ihn nennen.
Sie sind dir gram, weil du dir
die Einsamkeit erwähltest,
und noch vielmehr die Nächte,
mit ihrem Mond und ihren
zahllosen Sternenheeren.
Du liebest sie mehr als die Sonne,
die dich mit ihren Strahlen verblendet.
Doch ich denke nicht schlecht von dir
deswegen.
Auch ich zieh’ dem Geräusche,
die Einsamkeit, Mondschein,
und den Sternenglanz der Sonne
oft vor.
Sie haben eine zum Herzen gehÂ’nde Sprache,
die dem lärmvollen Tag fehlt.
Du wohnest in den Trümmern
zerfallener Gebäude.
Bist du nicht liebe Eule,
vielleicht der Burggeist,
welcher gern an den Stellen weilet,
die lebend er bewohnte,
wo er so manche Freude
und manches Leiden fühlte,
die beide ihm die Trümmer,
des frühern Aufenthaltes,
noch teuer machen?
Alle Erinnerungen früh’rer
bewegungsvoller Tage,
umstehen dich.
Ja, Eule, so wird es sein:
denn etwas ganz Eigenes,
ja etwas Geheimnisvolles
lieget in deinem gar zu hellen
und gar zu scharfen Blicke.
Elisabeth Kulmann (Rußland 1808-1825)
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.06.2002 um 02:48 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.06.2002 um 13:26 Uhr
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Von allen Vögeln die ich je sah
Ist die Eule besonders wunderbar.
Tagsüber sitzt sie in ihrem Versteck
Und wenn die Nacht kommt fliegt sie weg.
(Alter englischer Kinderreim)
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.06.2002 um 13:33 Uhr
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ach, du alter uhu, du -
was schaust du mir des nächtens zu,
wenn ich einsam und alleine, ja -
nur bei kerzenscheine, na?
nun, einen pudding mir bereite,
aus gutem blut -
das muss sein,
das tut mir gut!
das nächste mal, uhu
guckste wech,
odda machst die augen zu!
*koppschüttelz*  |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.06.2002 um 13:43 Uhr
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ein kleinen Zitronenspritzer auf den Pudding
Lemon
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.06.2002 um 19:14 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.06.2002 um 19:17 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.06.2002 um 19:21 Uhr
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äääh..tschuldigung ... dat Bild is ja soooo riesig, dass man den UHU janich sieht  |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.06.2002 um 19:24 Uhr
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| hab es auch erst gesehen als das Bild hier zu sehen war |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.06.2002 um 20:56 Uhr
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Schöne Vöglein :-) |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.06.2002 um 21:05 Uhr
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Eine Eule im Baume saß
und wartet auf den Abend
um sich dan an Mäusen
und anderenm Kleintier
zu laben
Erspäht es eine Fledermaus
versucht sie sie zu fassen
doch bei der Hatz
man glaubt es kaum
verfehlt sie die Fledermaus
und knallt oh graus
gegen einen Baum
Jetzt sitzt die Eule
wieder in ihrem Nest
und kühlt sich ihre Beule
Lemon
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.06.2002 um 12:31 Uhr
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Der Kauz fuhr mit der Katze zur See
in einem moosgrünen Nachen,
mit Honig beladen, mit Pflaumenrouladen
und anderen guten Sachen.
Es brachte der Kauz ein Ständchen dar
der Katze auf seiner Gitarren.
„Ich liebe dich rasend, mit Haut und Haar“,
so hört`man ihn jaulen und schnarren.
„Und wenn`s dich nicht graut“,
frohlockte er laut,
„dann wirst du heute noch meine Braut!“
(Edward Lear 1889,
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