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Irgendwann

Nutzer: Gast_Pebbelz
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geschrieben am: 27.12.2002    um 17:08 Uhr   

Irgendwann im Leben
Hast du keine Kraft mehr zu geben.
Irgendwann im Leben bist du am Boden,
irgendwann bist du schwach.
Dann ist es an der Zeit aufzustehen
und einfach weiterzugehen.
Dann ist es an der Zeit nach vorne zusehen
und sich nicht mehr umzudrehen.
Hör auf in der Vergangenheit zu leben,
der Mann im Mond kann dir sein Lächeln borgen,
hör auf dich immerzu zu sorgen!
Irgendwann im Leben
Spürst du den eiskalten Regen.
Irgendwann im Leben
Möchtest du nur noch sehen,
wie andere Blumen auf dein Grab legen.
Dann ist es an der Zeit aufzustehen
und deinen Weg Richtung Sonne weiterzugehen.
Hör auf zu betrachten deines Herzens Wunden,
der Schmerz ist mit diesem Blick verbunden!
Lausche, wie die Engel ihr Urteil verkünden...
Irgendwann im Leben
erreichst du das ziel deines Weges,
und dann bist du stolz auf dich,
denn du kannst dem Mond sein Lächeln zurückgeben -
trau dich, es lohnt sich zu nehmen.

Pebbi




















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Nutzer: Schattenzauber
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geschrieben am: 27.12.2002    um 20:52 Uhr   
wie ich schon mal gesagt hab, find ich das gedicht einfach nur wunderschön.
Es hat was in sich, was mich sehr zum Nachdenken anregt, aber auch wirklich etwas trauriges hat, weil ich nicht weiß, ob ich das überhaupt irgendwann alles mal erleben werde, oder bestimmte dinge nicht erfüllen konnte, auch wenn ich mich noch so bemüht habe.

Lots of love.
Schatten. Hdgdl
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Nutzer: Gast_Pebbelz
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geschrieben am: 27.12.2002    um 22:17 Uhr   
Mhh...
Darüber habe ich auch schon oft nachgedacht...
Was ist, wenn ich sterbe, also wenn ich mal
als Ommi sterb und mir denk, dass warŽs jetzt.
Was hast du eigentlich in deinem Leben erreicht?
Ich werde dann zurückschauen und mich fragen,
was hast du getan? Kannst du stolz auf dich sein.
Eines weiß ich. Ich würde stolz auf mich sein,
es bis dahin ausgehalten zu haben und ich werde zur Einsicht kommen, dass das Leben nicht fair ist.
Ich bewundere auf jedne Fall diese Menschen, die
überlebt haben. Nicht einen Krieg, nicht eine
Hungersnot, nicht ne Dürre auch nicht ne Flut.
Sondern die Menschen, die das leben überlebt haben.
Okay, wenn das jetzt hier welche lesen, die schon
<< älter >> sind, dann kommt wieder, was wisst ihr
denn schon davon? Und blablabla... Dazu sag ich nichts-
Sie sollten dich nur daran erinnern, wie es war, wenn
es einem das erste mal das herz zerbricht, ja wenn
es sogar zerspringt, in tausende teile...
Ich, für meinen Teil, werde alles tun, damit ich überlebe
und damit ich am Ende meines Lebens, sei es in ein paar
Jahren oder in vielen Jahren, stolz auf mich sein kann.
Und wenn ich es nicht bin, dann werde ich ganz bestimmz
kein schlechtes Gewissen haben, weil ich das Beste
gegeben habe, weil ich Opfer gemacht habe und damit
Freunde gewonnen habe.
Freunde fürŽs Leben....

*schweigend geht*

(weiß) Pebbelz
Geändert am 27.12.2002 um 22:18 Uhr von Pebbelz
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Nutzer: Gast_Pebbelz
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geschrieben am: 27.12.2002    um 22:35 Uhr   
...
Geändert am 27.12.2002 um 23:10 Uhr von Pebbelz
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Nutzer: Gast_Pebbelz
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geschrieben am: 27.12.2002    um 22:46 Uhr   
Undurchdringliche Dunkelheit
Kalte Nebel kriechen
Über Feld und Heide
Ein leichter Schimmer
sucht das Dunkel zu vertreiben

Die Nebel steigen
Rauhreif an den Zweigen
Von trauerndem Grau
der Himmel
Kälter nun die Luft

Schwindet nun das Licht
Der Nebel bleibt
Das Grau überzieht
Alles
wie ein Leichentuch

Wieder Dunkelheit
Wie ein Geist
der Mond durch den nassen
Vorhang scheint
Ein Irrlicht
Nicht mehr

Wo ist geblieben
Der Sonne wärmender Strahl?
Wohin ist verschwunden
der grünen Blätter Leben?


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Nutzer: Gast_Pebbelz
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geschrieben am: 27.12.2002    um 22:54 Uhr   
Mhh...

[eigentlich ist das Leben zu schade sich so viele Gedanken zu machen, aber wenn man es nicht täte, wäre dann alles besser?! ]

Kompliment... Ein guter Gedanke... Ich denk in einem bestimmten sind diese Gedanken nützlich. aber man sollte aufpassen, dass man nicht da reinrutscht und nur noch so denkt. Kann ziemlich verhängnissvoll sein!! Wenn man nur noch solche Sachen denkt, wie wir hier schreiben, dann ... ist das ziemlich melancholisch. versteht du mich? Mhh.., Zum beispiel zieht es einen ziemlich runter, wenn jemand nur schlecht gelaunt ist --- korrigiere --- wenn es einem beschissen geht --- korrigiere --- wenn es einem so beschissen geht, dass man nicht mehr weiß wohin. Das ist dann wie n Spinnennetz; es bleibt an dir kleben.



Verhängnissvoll, verhängnissvoll...


***A little Wish***
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Nutzer: Schattenzauber
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geschrieben am: 27.12.2002    um 23:11 Uhr   
boah, was isn heute nur los...
kopfschüttelnd, weil heute irgendwie immer die beiträge zwei mal absendet.
Geändert am 27.12.2002 um 23:14 Uhr von Schattenzauber
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Nutzer: Schattenzauber
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geschrieben am: 27.12.2002    um 23:12 Uhr   
Pebbi, du bringst mich immer wieder zum nachdenken und du hast gewiss auch recht. Doch was ist, wenn man schlimma dinge begangen hat, wenn man nicht auf sich stolz sein kann und man weiß, man muss trotzdem gehen. ich weiß nicht, wie ich mich dann fühlen würde, aber ich denke, ziemlich ausgehölt, ziemlich leer und einfach...mh... enttäuscht über mich selbst. Eiegentlich ist das Leben zu schade sich so viele Gedanken zu machen, aber wenn man es nicht täte, wäre dann alles besser?! Würde man dann die Grenzen besser kennen und manchmal die Gefahrenzone nicht überqueren?! Ich weiß es leider nicht. Aber ich denke, dass wenn man mal im sterben liegt, dann denkt man daran nicht mehr, sondern rafft alles im 'schnelldurchlauf' zusammen und lässt das Video nochmal durchlaufen. Und ich müsste mich ziemlich irren, wenn da nicht etwas wäre, dass mir etwas stolz erweisen würde. Okay, vielleicht geht mein restliches leben auch voll in die Hose.. aber, ich denke, es wird immer wieder stützen geben. Zu pebbi schaut. Ich habe keine Angst vor dem entscheidenten Tod, nein, eher davor, im Bett zu liegen und den Tod vor den Augen zu sehen. Davor doch schon eher.

...Times have changed...

Schatten...[etwas nachdenklich]

(das ganze mal zwei beiträge nach oben schiebt)
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Nutzer: Schattenzauber
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geschrieben am: 27.12.2002    um 23:20 Uhr   
...
Geändert am 27.12.2002 um 23:22 Uhr von Schattenzauber
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Nutzer: Schattenzauber
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geschrieben am: 27.12.2002    um 23:20 Uhr   
da hast du allerdings recht, mit dem Verhängnisvoll.. und trotzdem wünschte ich, dass man manchmal nicht bereite wär >solche< Gedanken aufzufassen und sich darüber den KOpf zu zerbrechen.
Nun, ich denke, dass es nur nicht mein leben wäre, weil ich eben ziemlich viel Kraft aus meinen Erinneurngen schöpfe, das glaub ich zumindest.
Zum Teil denke ich, dass Leben wäre schöner, besser, ja, wie soll ich sagen?!, es wäre auf alle fälle energievoller und lebenslustiger. Und wie oben geschrieben hat man irgendwann auch keine kraft mehr zu geben und ich denke, dass ist ein großer teil, der mich selbst belastet. Ich übertreffe oft meine Grenzen, denke, dass ich dann wieder geben kann, aber statt dessen kann ich gerade das gegenteil, nämlich nicht geben.


[I know, that something going on]

schatten. Hab dich lieb
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Nutzer: Gast_Pebbelz
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geschrieben am: 27.12.2002    um 23:31 Uhr   
auf jeden Fall tutŽs nich gut, wenn man
immer dran denkt, was man falsch getan hat. Dass
nennt man in der Vergangenheit leben. Auch, wenn es
manchmal schwer, ja sogar unerreichbahr erscheint,
man sollte versuchen in der Gegenwaret zu leben und Kraft in der zukunft zutanken. Ich zum Beispiel hab
ein traum, den ich erreichen will und werde!!! Und
dieser Traum gibt mir unter anderem die Kraft,
zu geben und mich nicht unterkriegen zu lassen.

Hdggggggggggggggggggggggggggdal, Schatten!!!


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Nutzer: Schattenzauber
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geschrieben am: 28.12.2002    um 13:13 Uhr   
nun, du hast ganz bestimmt recht,
dass die Gefahr da ist, in der vergangenheit zu leben.
Aber genauso kann auch passieren, dass
man sich einen traum webt und man den unbedingt erleben will
und nachher umso mehr enttäuscht ist, wenn man ihn eben nicht erleben kann.
Jaja, schwere sache ist das.
Ich denk, beides hat gewisse Nachteile.
Doch, was hindert uns daran, trotzdem
sov eil über das Leben nachzudenken und sich
täglich zu fragen, was der Sinn ist?!


[a dream without ending]

schatten.
hdgggggggdal
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Nutzer: Gast_Pebbelz
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geschrieben am: 28.12.2002    um 16:19 Uhr   
Tja... Ich denke, dass dasne schwere Zeit is,
und dass das auch normal ist... in unserem Alter, bis zu
einem ebstimmten Punkt. Man muss eben wissen, wo die grenzen
des nachdenkens liegen...

Pebbi
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Nutzer: Gast_Pebbelz
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geschrieben am: 29.12.2002    um 16:51 Uhr   


Jaja... so is das nun mal mit dem leben.
nehmen und geben.... nur kommt das nehmen
oft zu kurz...

pebbelz
Geändert am 19.01.2003 um 14:03 Uhr von Pebbelz
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Nutzer: Gast_Pebbelz
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geschrieben am: 29.12.2002    um 17:08 Uhr   
ich nehm alles zurück...
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"Autor"  
Nutzer: Shayna
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geschrieben am: 30.12.2002    um 00:18 Uhr   
echt schön,hat mich wirklich berührt..
denn recht hast du zu sagen dass es sich lohnt nach vorne zu sehen,denn meist kommt danach DEIN erwarteter hoffnungsschimmer!!

by shayna
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Nutzer: Zauberflamme
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geschrieben am: 30.12.2002    um 10:28 Uhr   
Sehr schön... toll.
Hat mich auch wahnsinnig berührt.
Ich werde mehr gedichte von dir lesen.

greetz Zauberflamme.
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Nutzer: Gast_Pebbelz
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geschrieben am: 03.01.2003    um 19:30 Uhr   


Wow... so viel Lob!
Dankeschön ... Freut mich, wenn euch
das Gedicht gefällt. Ich hab versucht,
auch wenn ich es selber nicht immer
schaffe, Kraft und Hoffnung zu über-
mitteln. ich mein, so viele Menschen haben
es geschafft ne schwierige zeit im Leben
zu überleben.
Warum sollten wir das nicht schaffen?

Pebbelz
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Nutzer: Gast_Pebbelz
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geschrieben am: 04.01.2003    um 22:12 Uhr   


Meine Tränen fließen heiss,
so soll es nicht sein, ich weiss.
An meinem Herzen reissen tausend Bestien...
doch die aller grausamste ist die Liebe.
Sie zerrt und tobt mit roher Gewalt,
für sie, gibt es selten ein Halt.
Umschliesst dich, lullt dich ein,
so schön könnte die Liebe sein.
Doch schnell fährt sie auch ihre Krallen aus....
Und genährt von Furcht und tiefen Schmerz,
reisst sie tiefe Wunden in ein Herz.


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Nutzer: Gast_Pebbelz
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geschrieben am: 04.01.2003    um 22:45 Uhr   
...
Geändert am 04.01.2003 um 23:26 Uhr von Pebbelz
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Nutzer: Gast_Pebbelz
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geschrieben am: 19.01.2003    um 14:10 Uhr   


Gedanken umhüllt von Nebel der Schatten.
Herz gefangen im Käfig den der sich Körper nennt.
Sinne vereist mit Negativen Gefühlen.
Manche Tage sind nur erträglich durch die Flucht
in meine Traumwelt.
Ein Teil meiner Träume bist Du.
Du die mir Wärme gibt.
Du die mir Trost spendet.
Du die mich wachrüttelt wenn ich Alpträume habe.
Ich kann nicht mit meinen Träumen aber auch nicht ohne meine
Träume Leben.
Sperre mich ein in eine Zelle.
Nehmt mich Gefangen in dukelen Räumen.
Nehmt mir Hab und Gut.
Doch eins könnt ihr mir nicht nehmen.
Den Traum, wessen dem Phantasten sein Himmelreich und
wessen dem Geistlosen seine Zuflucht ist. ...







Geändert am 19.01.2003 um 14:11 Uhr von Pebbelz
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Nutzer: Gast_Pebbelz
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geschrieben am: 19.01.2003    um 14:17 Uhr   


Raunen
durch die Lüfte zieht
begleitet zarte Schwingen
in das weite Blau
aus ihren Leibern fliehend

Windhauch
streift die Lieben
umschmeichelt ihr Leid
dämpft das laute Klagen
küsst hinfort ihr Tränenkleid

Winternacht
auf leisen Sohlen
dunkle Klarheit die mich quält
...vernehme ich ein fernes Flüstern
...welches mein Gemüt erhellt

Stiller Gedanke
Flehen der Sinne
einem Hoffnungsschimmer gleich
...einen Stern für jede Seele
Gedanke
der nicht mehr von mir weicht ...

by U.b.k




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Nutzer: FeLiMbO
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geschrieben am: 19.01.2003    um 19:42 Uhr   
Hi Engelchen!

Wunderschön, Mausi!

Bo
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"Autor"  
Nutzer: Schattenzauber
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geschrieben am: 19.01.2003    um 19:48 Uhr   
die sin schön, die gedichte...

Und die bilder find ich auch total schön...
Machs gut...

[a very sad day]

schatten...

hab dich liiiieb
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"Autor"  
Nutzer: Gast_Pebbelz
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geschrieben am: 19.01.2003    um 19:50 Uhr   




„Mein armer Kopf ist mir verrückt, mein armer Sinn ist mir zerstückt“, wie ... so schön gesagt.
Meine Gedanken sind ein Labyrinth, das es zu durchdringen gilt. In den wirren Gängen meiner Seele verlaufe ich mich. Verzweifelt, den weg nicht gefunden zu haben, kauere ich mich in den Teil meines Hirns, der high ist, von der endlosen suche. Ich sehe nicht, ich fühle nichts. Ich muss nichts sagen, keine Erklärung abgeben. Keine unnützen Worte, die vom winde verweht werden, unverstanden bleiben – bis zum Ende.
Ich will laufen, doch meine Beine gehorchen mir nicht, sind wie gelähmt. So muss ich ausharren, muss eure Predigten ertragen, muss lachen und fröhlich sein, muss Small-Talks aushalten. Oh ja ... wichtige Klatsch-Gespräche darf ich nicht stören. Wie Hühner auf der Stange sitzt ihr da und redet. Redet, redet, wisst selbst nicht worüber. Über das Wetter, die Schule, die Lehrer, die Klamotten und wieder das Wetter, die Schule ...
Nicht so viel nachdenken, soll ich- „das Leben geht weiter“! Es stimmt, es geht einfach weiter, an mir vorbei. Ich muss lernen, arbeiten, streben ... Ich soll leben, sagt ihr, leben. Party um Party, bis zum Kotzen saufen. Immer schön brav, immer schön freundlich. Lieben soll ich, ohne geliebt zu werden. Soll jedermanns Freund sein. Jemand, auf den man stolz sein kann. „Wenn du reden willst – ich bin da. Als ich so alt war wie du, gings mir genauso. Das geht vorbei!“ Keine Ahnung, haben alle keine Ahnung, wie es ist, Nacht um Nacht wach zu liegen, sch das Hirn zu zermatern, wenn einem der Schädel zu platzen droht, du dir vor Hilflosigkeit die Seele aus dem Leib schreien willst, und du merkst, wie allein du in Wirklichkeit bist. Du willst weinen, weil du glaubst, dass es dir danach besser geht, doch du hast keine Tränen mehr, und stattdessen wird da für immer und ewig diese schmerzhafte Sehnsucht bleiben, sie dich antreibt und dich lähmt und die du nie mehr los wirst, bis du lernst mit ihr zu leben, oder irgendwann für sie stirbst.
Wenn du rennen willst, nur rennen und laufen, laufen, laufen. Egal, wie lange und wohin. Nur weg, sich vom Beginn des neuen Tages so weit wie nur möglich zu entfernen. Und das schlimmste ist, das du genau weißt, dass du das niemals erreichen kannst, weil es gegen alle Regeln verstößt, und weil SIE es niemals dulden würden. Sie verfolgen dich überall hin. Sie nehmen dir deine Spielsachen weg und schicken dich raus, werfen dich ins kalte Wasser, geben dir Žnen Arschtritt. „Du kannst alles erreichen, du musst es nur wollen! Du musst deine Leben selbst in die Hand nehmen!“ Aber was ist, wenn man keine Hände mehr besitzt? Du lebst ihre Träume und machst dir was vor. Du zwängst dich in das Klischee und kannst dir trotz dessen deine Unzufriedenheit nicht erklären. Krampfhaft versuchst du aus deinem Leben das beste zu machen, alles zu erreichen, nur damit am ende die Rechnung aufgeht und du sagen kannst, es hat sich gelohnt. Nur, um sicherzugehen, das etwas von dir bleiben wird. Sie lügen dich an, sie spielen mit dir. Dir kannŽs ja nicht schaden, du bist ja noch jung. Du machst das schon. Sie lassen dich fallen. Und ob du weich fällst hängt davon ab, ob du jemanden hast, der trotz aller Lügen zu dir steht. Sie wollen nur deine schwache stelle finden, um dann hinterrücks, auf dich einstechen zu können. Sie werden sich taub stellen, werden stumm sein und dich fragend ansehen. Sie werden vorgeben, sich nicht erinnert zu können, dich verletzt zu haben, im selben Moment, in dem sie dir den Dolch in den Rücken jagen.. ich bin müde, ich will schlafen, mich zur ruhe legen. Lange schlafen. In der Mitte der Nacht beginnt schon der neue Tag. Und wieder von vorn. Jeden Tag aufŽs neue. Ein Teufelskreis. Und ich in der Mitte. Im Mittelpunkt. Und alle Teufel stehen um mich herum. Lauern, warten auf eine falsche Bewegung um mich dann mit einem kleinen Husten den Abgrund hinunter zu stoßen. Lachen mich aus.
Ich lege mich nieder, bereit zum schlafen. Ein endloser Schlaf. Und jetzt lache ich sie au, denn endlich einmal hat es ihnen die Sprache verschlagen.


?????

Geändert am 19.01.2003 um 19:56 Uhr von Pebbelz
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Nutzer: Schattenzauber
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geschrieben am: 19.01.2003    um 19:53 Uhr   
mh... ja, des kenn ich, find ich total schön...

und imma wenn ich des gedicht les, dann...
gibt das mir rigendwie mut, weiß auch nicht...

bye, schatten

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