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geschrieben am: 29.05.2002 um 02:49 Uhr
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Die Zeit
Die Zeit schreitet hinfort, verrinnt wie im Fluge
Jahre, Wochen, Tage, alles ohne Bedeutung
Um Leben herumgeirrt mit nur einem Ziel
Dieses Ziel mag unerreichbar sein, vielleicht auch das der Grund
Zu suchen, zu hoffen, zu glauben
Die Zeit ist unser aller Bestimmung, unser aller Hoffnung
Die Zeit heilt Wunden, die Zeit hilft zu vergessen
Die Zeit ist meine Bestrafung, bin verdammt, besessen!
Die Tage vergehen, die Wochen verstreichen
Der Schmerz der Vergangenheit lässt nach, die Zukunft zählt
Tief im Herzen den Hass grollen spüren, doch die Zeit nimmt ihn mir
Immer mehr Tränen sind gefallen, mehr denn je
Doch auch die Ewigkeit vermag dies nicht zu lindern
Die Vergangenheit holt uns ein, so sehr wir auch flüchten
Das Vergangene wird Gegenwart, die Gegenwart vergessen
Oh welch Schmerz erneut das Herz sich greift, es zerreisst
Die Augen sind nun geöffnet, man erwachte aus den Träumen
Sie spiegelten die Vergangenheit, unangenehme Szenen unserer Gegenwart
Träume sind nur Ereignisse, die wir vergessen wollten
Wenn wir zurück denken, Tränen bilden sich in unseren Lidern
Vergessen wollten wir es, das was geschah
Jeden Tag treten neue Schläge des Schicksals auf, wo bleibt die Hoffnung?
Jeden Tag werden wir betrogen, wo bleibt der Glaube?
Jeden Tag finden wir neues Glück, neuen Hass, wo bleibt die ewige Suche?
Es gibt nur eine Sache, die es vermag, uns zu retten
Die Zeit scheint endlos zu sein, sie war zuerst, und wird das Letzte sein
So sehr wir auch verzweifelt sind, der Zeit gebührt die Schuld
Zuoft wollen wir in die Vergangenheit, Geschehnisse ändern
Was hätte das für folgen ? Was wäre dann Gegenwart?
Täglich sterben Menschen, ist auch das der Zeit ihre Schuld?
Die Zeit ist unser Glaube, unsere Hoffnung, unser Glaube
Pure Verzweiflung, purer Hass beflügelt uns die Zeit zu verdammen
Doch ohne die Zeit wären wir nicht existent
Im Rausch der blinden Hoffnung, des blinden Übermuts
Vergessen wir alles und erleben einen Augenblick der uns beflügelt
Sie nennen es Liebe, ich nenne es Ekstase der Verzweiflung
Ein Akt, den wir beschließen
Ein Pakt des Teufels Sünden, den wir jedoch ersehnen
Doch vermag uns die Zeit das Glorreiche zu versprechen?
Was wird sein in Jahren ? In ewigen Zeitäonen ?
Die Tage vergehen, die Wochen verfliegen wie im Fluge
Und doch ist alles abhängig von einer unerklärten Materie
Die wir nur als Zeit zu definieren wissen ...
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