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Fernes Rauschen

Nutzer: Torc
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geschrieben am: 31.05.2002    um 10:12 Uhr   

Ein Blick, darüber,
Die Gänge so nichtig, so klein
Und darunter der Sinn.

Die funkelnden Tränen, genau erforscht,
Sich selbst schon in Frage gestellt,
Doch der Grund fest und unsicher.

Erfunden so viel um stärker zu werden,
Nie entdeckt, was schon vorhanden,
Vielleicht verloren, was schon gegangen.

Der Weg wird gegangen, egal wohin,
Ob dunkel, ob hell, der Weg ist der Sinn,
Doch nur, führt er zum unerreichbaren Ziele hin.

Die Augen nur halb auf,
Beschränkt auf zeitlich Sicht
Und die selbst unverstanden.

Wenn die Spiegel zerbrechen, die unseren Raum beschreiben,
Wird der wahre Horizont in unserer Seele brennen,
Wird sich ergießen auf unser Bild, wie kochendes Öl auf Wachs.

Bereuen werden wir, dass unsere Skulptur hohl ist,
Doch dankbar sollten wir sein, für die Zerstörung
Und beginnen, sie mit dem zu füllen, was wir vorher nocht nicht sahen.

Ich sehe einige schon beginnen,
Meist nach großem Schmerz.
Doch sie wachsen.

Blickt zurück,
Versteht was war
Und seid.

~Torc

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