Auf den Beitrag: (ID: 34351) sind "7" Antworten eingegangen (Gelesen: 407 Mal).
"Autor"

Leben

Nutzer: YourLove
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geschrieben am: 06.04.2003    um 08:50 Uhr   


(zitat)

Du bist die Sonne die mich wärmt,
wenn mein Herz am erfrieren ist.
Der Wind der mich sanft berührt,
wenn mich der Schmerz fast zerfrisst.

Bist mein Mond der mir leuchtet,
wenn die Dunkelheit mich einnimmt.
Bist das rauschende Meer im Ohr,
das mit Deinem Flüstern beginnt.

Du bist meine Wolke die mich trägt,
wenn ich nicht weiter wandeln kann.
Du bist der tosende Wirbelsturm,
der mit Dir, in mir zu wirbeln began.

Du bist mein Vogel den ich fliegen seh,
denn ich fliege nah an Deiner Seite.
Bist mein kleiner Ritter in der Rüstung,
wenn ich auf dem Einhorn reite.

Du bist der Baum der Weisheit für mich,
denn Deine Worte sind mein Leben.
Bist das Ziel vor meinen Augen,
denn mein Herz tut zu Dir streben.

Bist das Monopol und ich umkreise Dich,
wie eine Motte das helle Licht.
Du bist der Regen der meine Seele wäscht,
wenn die Erinnerung in ihr sticht.

Bist mein Trost und die helfende Hand,
denn auf Dich ist immer verlass.
Du bist das Wunder meiner Welt,
das ich immer noch nicht ganz erfass.

Du bist die ganze Welt nur für mich allein,
denn alles was ich fühl und denk bist Du.
Mein Herz will immer nah bei Dir sein,
es ruft nur noch Deinen Namen immerzu.

***Ich liebe Dich***

°°°°Denn Du bist die Welt für mich°°°°
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Nutzer: Gast_Pebbelz
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Anzahl Nachrichten: 1851

geschrieben am: 07.04.2003    um 14:02 Uhr   
Hi YourLove ...

das ist wunder,wunder schön ... gefällt mir sehr ...

(zitat)Du bist die ganze Welt nur für mich allein,
denn alles was ich fühl und denk bist Du.
Mein Herz will immer nah bei Dir sein,
es ruft nur noch Deinen Namen immerzu. (/zitat)

das gefällt mir besonders ...

mein herz will immer nah bei dir sein,
es ruft nur noch deinen namen immerzu ...

wie wahr ... rufen aus liebe, schmerz, sehnsucht, hoffnungslosigkeit ... was ist, wenn niemand die Schreie
hört?

Pebbelz


Geändert am 07.04.2003 um 14:03 Uhr von Pebbelz
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Nutzer: YourLove
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geschrieben am: 07.04.2003    um 14:16 Uhr   


Unsere Herzen waren in Teile gesprungen
und wir sahen keinen Anlaß sie zu flicken.
Das Leben hatte uns den Mut abgerungen,
wir wollten nicht länger in Grau stricken.

Ein kleines Lächeln, berührte mein Herz
und ließ mich nur noch an dich denken.
Nur du zähltest noch - nicht der Schmerz,
drum will ich dir heute die Zeilen schenken.

Niemals glaubte ich - dich je zu finden,
denn ich habe vorher vergeblich gesucht.
Sind es nur Illusionen die uns verbinden,
dann habe ich wohl, einen Endlosflug gebucht.

Jeder Tag mit dir - ist wie ein neues Leben,
jede Sekunde - haucht mir neuen Atem ein.
Ohne dich - das wird es niemals mehr geben,
denn du bist in mir - wirst es für immer sein!

Alle Momente sind wie ein Wirbelwind,
jede Boe - treibt mich zu dir nun hin.
Vielleicht bin ich übermütig wie ein Kind,
doch du bist dann, das Kind in mir drinn!

Einst hatte verlernt zu fühlen,
vergass was Leben wirklich heißt.
Durch dich kann ich durch Wunder wühlen,
für immer mein - das du es auch weißt,

denn ohne dich, hört mein Karusell
auf sich zu drehen und der Jahrmarkt,
ist verlassen!
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Nutzer: shadow_light
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Anzahl Nachrichten: 600

geschrieben am: 07.04.2003    um 19:51 Uhr   
(zitat)wie wahr ... rufen aus liebe, schmerz, sehnsucht, hoffnungslosigkeit ... was ist, wenn niemand die Schreie
hört?

Pebbelz

(/zitat)

niemals verhallen solch schreie
völlig ungehört...
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Nutzer: redrose_
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Anzahl Nachrichten: 13

geschrieben am: 08.04.2003    um 07:27 Uhr   


sonnenstrahlen gleich
licht und wärme spendend

man kann sie nicht sehen,
denn sie sind unsichtbar

man kann sie nicht fassen,
denn sie sind unfaßbar

aber dennoch
mein herz fängt sie ein

die strahlen deiner liebe
erleuchten und wärmen mich

lassen mich eins mit dir sein
und ich weiß, ich liebe dich
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Nutzer: YourLove
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geschrieben am: 08.04.2003    um 09:17 Uhr   


Oh, welch ein Morgen. Ich schlag die Augen auf, und spür unter der Nase, um den Mund herum und links am Hals bis zum Ohr hinter eine klebrige Spur.
"Mist, schon wieder Nasenbluten"
Dies ist einer der Morgen, an denen schon ganz früh alle nervlichen "Stricke reissen".
Erst gestern habe ich neue Bettwäsche aufgezogen : schwarz, mit nem kleinen goldenen Drachen rechts unten auf dem Kopfkissen. Tja, der Drache wird ab jetzt eher rostrot bleiben. Rostrot, genau wie das große Duschtuch, das immer neben dem Bett liegt, um eben über Nacht genau solche Fälle zu verhindern.
"Kann man sich nicht einmal wenigstens an was Neuem freuen? Nein, scheints nicht"
Morgen hätte ich brav das alte Duschtuch wieder verwendet. Nur diese eine verd..... Nacht ohne! Ich leb sowieso nur mit dunkelblauer und schwarzer Bettwäsche. Nicht gerade therapeutisch wertvoll für nen "Depri", aber sehr zweckmäßig. Wie gern würd ich mal in ein gelbes oder weißes Bett schlüpfen.

Nun ja, sonst ist alles paletti. Ich betrachte kritisch die weiße Wand neben dem Bett.
"Alles klar, nix versaut"
Ich denk an den Malerpinsel, der im Keller noch nicht ganz trocken ist vom Wandstreichen, denn letztens hat ein Hustenanfall die Wand mit einem schönen roten Muster versehen. Hat ausgesehen wie feiner Sprühnebel in Rot. Nass war die Farbe ja ganz hübsch:
"Bring Farbe ins Leben"
fällt mir ein Werbespruch für Tapeten ein. Aber trocken ist es eben immer dieses scheußliche rostrot. Das braucht kein Mensch.

Ich will aufstehen, falle aber wie ein gefällter Baum wieder in Rückenlage. Mir dreht sich alles.
"Sch... Tabletten",
denk ich.
"Aber was hilft`s, da musst du durch. Erst mal ruhig liegen bleiben, dann wird`s schon wieder!"
Nix wird ! Es blutet bloß heftiger. Das Duschtuch ist längst
untergeschoben. Ich versuch den Kopf über den Bettrand nach unten hängen zu lassen, was sofort von einer heftigen Kopfschmerzattacke quittiert wird. Eisbeutel helfen auch nicht, weiß ich aus Erfahrung. Mein Blick geht zum Telefon neben dem Bett. Ich werd mal meinen "Seelen-ADAC" anrufen, meinen "roten Engel". Hoffentlich ist der
"rote Engel" um diese Zeit am Sonntag schon wach.
Er - bzw. sie - ist wach.
"Gott sei Dank"
Ich unterhalte mich über ne Stunde mit ihr. Sie ist einfach lieb. Das Herz quillt mir über, aber leider auch die Blutströme aus der Nase. Sie merkt, dass ich immerzu schniefe. Ich erzähls ihr, und darf mich in ihrem Mitleid baden.
Wie genieße ich dieses Bad! Immer und immer wieder. Alles ist dann halb so schlimm. Ich bin unendlich dankbar, dass es sie gibt. Irgendwann frägt sie :
"bist du noch da"
Ich hab grade die Position im Bett gewechselt und bin am Rande einer Ohnmacht vor Kopfschmerzen. Ihre Stimme dringt durch, und ich bin wieder ganz Ohr.
Nun, auch die schönste Stunde geht vorüber, wir verabschieden uns.
"So, was tun?"
Ich leg mich ins warme Badewasser, das warme Blut tropft auf meine Brust, färbt mit jedem Tropfen das Wasser. Andere baden in Rosenblättern, ich halt in Blut. Wenigstens die Farbe stimmt.

Meine Gedanken kreisen. Es kommt mir wieder vor, als ob ein kleiner Krebs mit winzigen Scheren im Hirn sitzen würde, und diese zum Zuschnitt für einen irren Schnittmusterbogen verwendet. Ich hab diesem treuen Begleiter schon lang
einen Namen gegeben: er heißt Quidi, das ist die Zusammensetzung der Anfangsbuchstaben der Tabletten, die ich nehme.
Oh, er ist ein Meister seines Fachs. Er schwingt die Scheren so virtuos wie kein anderer. Er schneidet zielsicher Äderchen durch, die man sowieso - so meint er - nie mehr braucht. Er kappt Erinnerungen, lässt Schlechtes verblassen. Praktisch, so ein Hirnkrebs, nicht wahr? Natürlich lässt er auch
viel Schönes verblassen, aber das kümmert ihn wenig. Jede Dienstleistung hat schließlich ihren Preis.
Nun, heute ist Quidi in Höchstform. Er schafft gewissenhaft neue Gedächtnislöcher. Das, was an Substanz von ihm ausgehöhlt wird, fließt als klebriger Brei aus der Nase. Ah ja, er muß heute Geburtstag haben, deshalb ist er so eifrig bei der Sache. Den wievielten hab ich vergessen. Genauso, wie ich vergessen hab, wie lange ich eigentlich in der Wanne gesessen bin, bis Quidi müde geworden ist die Scheren zu schwingen.

Ja, Quidi macht keine halben Sachen.



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Nutzer: redrose_
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geschrieben am: 08.04.2003    um 09:24 Uhr   
...tränen aus den augen wischt...und weiter so tut als sei nichts gewesen...werde es wohl nie verstehen...
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 08.04.2003    um 15:29 Uhr   
Mein Leben, ist wie ein Regentropfen:

Langsam falle ich mir einem noch unbekannten Ziel entgegen,
um dann zu versickern,
so als hätte es mich nie gegeben...
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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