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Von ... über ... mit ... und vor allem für die Maus ;-)

Nutzer: Aoifa
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geschrieben am: 12.06.2002    um 05:23 Uhr   

Da es ja soooooo viele Gedichte über die Maus gibt, war es mir ein Bedürfnis diesen lieben Tierchen - wozu natürlich auch unsere fratzmausi zählt ;-) - einen Beitrag zu widmen ...

'n Gedicht - aber ... etwas Lü...Lüscherü...lür...schüre...schürel...Lyrisches:

Die Maus

Es wollte eine kleine Maus,
Im Keller wohnhaft, hoch hinaus.
Und eines Nachts, auf leisen Hufen,
Erklomm sie achtundneunzig Stufen
Und landete mit Weh und Ach
Ganz oben, dicht unter dem Dach.
Dort wartete bereits auf sie
Die Katze namens Dorili.
Kaum daß das Mäuschen nicht mehr lebte,
Geschah's, daß eine Fledermaus
Ein paarmal um die Katze schwebte,
Zur Luke flog und dann hinaus.
Da faltete die Katz, die dreiste,
Die Pfoten und sprach: "Nein, wie süß!
Da fliegt die Maus, die ich verspeiste,
Als Engelein ins Paradies
(Heinz Erhardt)

Wünsche allen Mäusen einen sonnigen Tag ...
und denkt daran, nicht alles was Käse ist stinkt ;-)
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Nutzer: Aoifa
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geschrieben am: 12.06.2002    um 05:38 Uhr   


Das Auge der Maus

Das rote Auge einer Maus
lugt aus dem Loch heraus.

Es funkelt durch die Dämmerung . . .
Das Herz gerät in Hämmerung.

"Das Herz von wem?" Das Herz von mir!
Ich sitze nämlich vor dem Tier.

O Seele, denk an diese Maus!
Alle Dinge sind voll Graus.
(Christian Morgenstern)

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Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 12.06.2002    um 08:32 Uhr   
Aoifa kennt mia :-))

Ick bin eine lür`sche Maus
und will nimmer hoch hinaus.
Denn, da oben bei den Spatzen,
war ick leichte Beute für die Katzen.

Jetzt darf als Geist ick leben,
nächtens durch die Lüfte schweben,
so dass nu die Katzen beben!

Ja, ihr Miezen, schlottert nur!
Ick bin jefääärlisch -
Blutsauger pur
(zur Zeit auf Kur)
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Nutzer: elnoa
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geschrieben am: 12.06.2002    um 09:54 Uhr   
hey mäusi fratz!
Du bist auf Kur?
was mein liebes hast du nur?
Ich sitz zur Zeit daheim:
hab ne verspannung der Muskelein!

trag deshalb eine Halskrause
und mach (zum Arzt)jetzt mal die Sause!

knuddelz alle Mäusis
noa
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Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 12.06.2002    um 10:02 Uhr   
(die Kur, dat passte nur..gg)

elnoa, pass gut auf beim Denken,
dass den Kopp nicht tust verrenken! ;-)

Na ja, sone Halskrause,
sorgt dann für ne Zwangspause.
Dein Arzt, der wirds schon wieder richten.
Bis dahin hast Du mehr Zeit zum Dichten.

Feine Sache ist :-))

knuddelz alle noas fg
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Nutzer: elnoa
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geschrieben am: 12.06.2002    um 11:51 Uhr   
ich gebe zu
die zwingend Paus
mir nich schlecht tu
doch ich darf nich raus...

so n Mistl!

das Dichten is ne feine Sach
nur Mutii macht jetzt öfter Krach
die Rechnung steigt in die Höh
da is die Mutti ga nich fröh...

...ähm froh..*gg*

*reumärmzelt und knuddelz*

noa
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Nutzer: Aoifa
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geschrieben am: 13.06.2002    um 12:14 Uhr   


Das Mäuslein Sambar, oder die treue Freundschaft der Tiere

In einem weiten Wald war des Wildes viel, und darin stand ein großer Baum mit vielen Ästen, auf dem hatte ein Rabe sein Nest. Da sah er zu einer Zeit den Vogelsteller kommen und ein Garn unter den Baum spannen, erschrak und bedachte sich und dachte: Spannt dieser Weidmann sein Jagdzeug deinetwegen oder wegen anderer Tiere? Das wollen wir doch sehen! Indem so streute der Vogelsteller Samen auf die Erde, richtete sein Garn und stellte sich auf die Lauer. Bald darauf kam eine Taube mit einer ganzen Schar anderer Tauben, deren Führerin sie war, und da sie den Samen sahen und des Garns nicht acht gaben, so fielen sie darauf, und das Netz schlug zusammen und bedeckte sie alle. Des freute sich der Vogler, und die Tauben flatterten unruhig hin und her. Da sprach die Taube, welche die Führerin war, zu den andern Tauben: "Verlasse sich keine auf sich allein und habe keine sich selbst lieber als die andern, sondern lasset uns alle zugleich aufschwingen, vielleicht, daß wir das Garn mit in die Höhe nehmen, so erledigt eine jegliche sich selbst und die andern mit ihr." Diesem Rate folgten die Tauben, flogen zugleich auf und hoben das Garn mit in die Lüfte. Der Vogelsteller hatte das Nachsehen und das Nachlaufen, um zu gewahren, wo sein Netz wieder herab zur Erde fallen werde; der Rabe aber dachte bei sich: du willst doch auch nachfolgen und sehen, was aus diesem Wunder werden will?

Als die kluge Führerin der Tauben sah, daß der Jäger ihrem Flug nachlief, sprach sie zu ihren Gefährtinnen: "Sehet, der Weidmann folgt uns nach; beharren wir auf der Richtung über dem Wege, so bleiben wir ihm im Gesicht, und werden ihm nicht entgehen, fliegen wir aber über Berge und Täler, so vermag er uns nicht im Auge zu behalten und muß von seiner Verfolgung abstehen, da er daran verzweifeln wird, uns wieder zu finden. Nicht weit von hier ist eine Schlucht, da wohnt eine Maus, meine Freundin, ich weiß, daß, wenn wir zu ihr kommen, sie uns das Netz zernagt und uns erlöst."

Die Tauben folgten dem Rat ihrer Führerin und kamen dem Vogler aus dem Gesicht. Der Rabe aber flog langsam hinter ihnen her, um zu sehen, was aus dieser Geschichte werden würde, und auf welche Weise sich wohl die Tauben von dem Netz erledigen würden, und ob er nicht lernen werde, in eigener Gefahr ihr Rettungsmittel zu gebrauchen?

Indessen erreichten die Tauben jene Schlucht, wo das Mäuschen wohnte, ließen sich nieder und sahen, daß die Maus wohl hundert Löcher und Aus- und Eingänge zu ihrer unterirdischen Wohnung hatte, um an vielen Enden bei drohender Gefahr sich verbergen zu können. Die Maus hieß Sambar, und die kluge Taube rief nun der Freundin: "Sambar, komm heraus!" - Da rief das Mäuslein inwendig: "Wer bist du?" und da rief die Taube: "Ich bin es, die Taube, deine Freundin!" Und da kam das Mäuslein, guckte aus einem der Löcher vorsichtig und fragte: "O liebe Gesellin, wer hat dich so überstrickt?" Da sprach die Taube: "O liebe Freundin! Weißt du nicht, daß keiner lebt, dem Gott nicht ein widerwärtiges Verhängnis schickt? Und der Betrügerinnen arglistigste ist die Zeit! Sie streute mir süße Weizenkörner und verbarg meinen Augen das trugvolle Netz, so daß ich mit meinen Freundinnen hineinfiel. Niemand verwahret sich der Schickung, die von oben kommt, ja Mond und Sonne leiden auch Verfinsterung, und aus des Sees grundloser Tiefe lockt der Menschen Trug den Fisch, wie er den Vogel aus der Lüfte Meer herab in seine falschen Schlingen zieht."

Ende Teil 1 ...

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Nutzer: Aoifa
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geschrieben am: 13.06.2002    um 12:15 Uhr   


Teil 2 Das Mäuslein Sambar ...


Als die Taube dies mit vieler Beredsamkeit gesprochen, begann die Maus das Netz zu zernagen, und zwar an dem Ende, wo ihre Gespielin, die Taube, lag, diese aber sprach: "Fange an bei den andern, meinen Schwestern, und wenn du sie alle befreit hast, dann befreie auch mich." Aber die Maus folgte ihr nicht, obgleich sie wiederholt bat, und wie sie noch einmal die Maus darum ansprach, so fragte diese: "Was sagst du mir dies so oft, als ob du nicht auch wünschtest frei zu sein?" Darauf antwortete die Taube: "Laß meine Bitte dir nicht mißfallen; diese meine Schwestern haben mir vertraut als ihrer Führerin; sie folgten willig mir und voll Vertrauen und durch meine Unvorsichtigkeit gerieten sie unter das Netz, darum ist es billig, daß ich auf ihre Erlösung eher denke als auf die meinige, zumal es nur durch ihre gemeinsame Hilfe gelang, auch mich zu erheben samt des Voglers Garn. Auch möchtest du ermüden bei den andern, weißt du aber mich, deine liebste Freundin, noch im Netz, so wirst du mich nicht verlassen."

Darauf sprach das Mäuslein: "O liebe gute Taube, Taubenherz; viel Ehre macht dir diese Gesinnung und muß die Liebe stärken zwischen dir und deinen Gesellinnen." Und sie zernagte das Netz allenthalben, und die Tauben flogen frei und fröhlich ihren Weg, die Maus aber schlüpfte wieder in ihr Löchlein.

Das alles hatte der Rabe, der in der Nähe sich auf einen Baum niedergelassen hatte, gesehen und mitangehört, und hielt hierauf ein Selbstgespräch: "Wer weiß", sprach er, "ob ich nicht auch in gleiche Lage und Gefahr komme wie diese Tauben? Dann ist es doch gar herrlich, edle Freunde zu haben, die uns aus der Not helfen. Mit dieser Maus möchte mir Freundschaft allewege frommen!"

Und da flog er von seinem Baum und hüpfte zu der Schlucht und rief: "Sambar, komme heraus!" Und drinnen rief das Mäuselein: "Wer bist du?" Da sprach er: "Ich bin der Rabe und habe gesehen, was deiner lieben Freundin, der Taube begegnet ist, und wie Gott sie befreit hat durch deine Treue, deshalb komme ich, auch deine Freundschaft zu suchen." Da sprach Sambar, das kluge Mäuslein, ohne daß es hervorkam: "Es kann nicht Freundschaft sein zwischen dir und mir; ein Weiser strebt nur zu erlangen das, was möglich ist, und unweise gilt, der das Unmögliche erringen will. So führe einer Schiffe übers Land und Karren übers Meer. Wie könnte zwischen uns Gesellschaft sein, da ich dein Fraß bin, und der Fresser du?" Da sprach der Rabe: "Mäuselein, versteh mich wohl und sinn meiner Rede nach. Was frommte mir, fräße ich dich auf, dein Tod! Dein Leben soll mir hilfreich sein, und deine Freundschaft so beständig wie Ambra, der lieblich duftet, ob man auch verhüllt ihn trägt." Darauf sprach die Maus: "Wisse, Rabe, der Haß der Begierde ist der größte Haß. Löwe und Elefant hassen einander ihrer Stärke halber, das ist ein edler und gleicher Haß des Mutes und des Streites; aber der eingefleischte Haß des Starken gegen den Schwachen, das ist ein unedler und ungleicher Haß; so haßt der Habicht das Rebhuhn, die Katze die Ratte, der Hund den Hasen, und du mich. Erhitze Wasser am Feuer, daß es gleich dem Feuer dicht brennt, es wird darum doch kein Feuer sein, auch nie des Feuers Freund, sondern es wird, in das Feuer geschüttet, dieses dennoch dämpfen. Die Weisen sagen: Wer seinem Feind anhängt, gleicht dem, der eine giftige Schlange in seine Hand nimmt; er weiß nicht, wann sie ihn beißen wird. Der Kluge traut seinem Feinde niemals, sondern er hält sich fern von ihm, sonst geschieht ihm, wie einst dem Manne mit der Schlange geschah."

Der Rabe fragte: "Wie geschah dem?" Und da erzählte ihm die Maus folgendes Märchen: Das Mäuslein Sambar...


Allen einen schönen Tag ...
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geschrieben am: 14.06.2002    um 11:31 Uhr   

Das Mäuschen Sambar und Der Hahn und der Fuchs

In einer kalten Winternacht kroch ein hungriger Fuchs aus seinem Bau und ging dem Fange nach. Da hörte er auf einem Meierhofe einen Hahn fort und fort krähen, der saß auf einem Kirschbaum und hatte schon die ganze Nacht gekräht. Jetzt strich der Fuchs hin nach dem Baum und fragte: "Herr Hahn, was singst du in dieser kalten und finstern Nacht?" Der Hahn sprach: "Ich verkünde den Tag, dessen Kommen meine Natur mich erkennen lehrt." Darauf versetzte der Fuchs: "O Hahn, so hast du etwas Göttliches in dir, daß du zukünftig kommende Dinge weißt!" Und alsbald begann der Fuchs zu tanzen. Jetzt fragte der Hahn: "Herr Fuchs, warum tanzest du?" Ihm antwortete der Fuchs: "So du singest, o weiser Meister, so ist billig, daß ich tanze, denn es ziemet, sich zu freuen mit den Fröhlichen. O Hahn, du edler Fürst aller Vögel, du bist nicht allein begabt zu fliegen in den Lüften, nein, auch hohe Prophetengaben lieh dir die Natur! O wie bevorzugte sie dich vor allen andern Tieren! Wie glücklich wär' ich, gönntest du mir deine Gunst! Wie gerne küßt' ich dein weisheitdurchdrungenes verehrtes Haupt! O wie beneidenswert, wenn ich dann künden könnte meinen Freunden: ich war der Glückliche, dem ein Prophet sein Haupt zum Kusse hingeneigt!" Der alberne Hahn glaubte dem Schmeichelwort des arglistigen Fuchses, flog vom Baum und hielt ihm seinen Kopf zum Küssen hin. Mit einem Schnapper war er abgebissen, und lachend sprach der Fuchs: "Ich habe den Propheten ohne alle Vernunft befunden."
Als das Mäuslein diese Fabel geendigt hatte, fuhr es fort, zum Raben zu sprechen: "Ich habe dir dies nicht gesagt, weil ich glaube, daß ich der Hahn sei und du der Fuchs, ich die Speise und du der Fresser, vielmehr will ich glauben, daß deine Worte nicht mit zweigespaltener Schlangenzunge gesprochen sind." Und darauf ging die Maus in die Öffnung ihres Türloches. Der Rabe fragte: "Warum stellst du dich unter die Türe? Was macht dich so zaghaft, zu mir herauszugeben? Hegst du immer noch Furcht vor mir?" Darauf antwortete das Mäuslein: "Ich habe meinen Glauben und mein Vertrauen auf dich gesetzt, denn du gefällst mir, und nicht Furcht vor deiner Unredlichkeit hält mich ab, hervorzukommen. Aber du hast viele Gesellen deiner Art, doch vielleicht nicht deines Gemütes, und deren Freundschaft ist nicht mit mir, wie deine. Sieht mich einer, so muß ich fürchten, daß er mich frißt." Dagegen sprach der Rabe: "Zu treuer Genossenschaft gehört doch vor allem, daß einer sei seines Genossen treuer Freund und Feind seines Feindes; sei gewiß, o Freundin Sambar, daß mir kein Freund lebt, der nicht ebenso treuer Freund dir sein soll, wie ich selbst. Auch habe ich Macht und Kraft genug, dich zu schützen und zu schirmen." Nun endlich ging das Mäuslein Sambar hervor aus seinem Löchlein und verschwor sich mit dem Raben zu einem unverbrüchlichen Freundschaftsbündnis, und als das geschehen war, wohnten sie bei- und nebeneinander friedsam und freundlich und erzählten einander alle Tage schöne Märchen.
Endlich aber zu einer Zeit sprach der Rabe zur Maus: "Höre, meine liebe Freundin Sambar, deine Wohnung ist doch gar laut und zu nahe am Weg; ich besorge, es kommt einmal einer, der dich oder mich schießt oder schädigt, auch fällt es mir schwer, hier meine Nahrung zu finden. Aber ich weiß einen lustigen und nützlicheren Aufenthalt, da gibt es Wasser und Wiesen, Früchte und Futter, und dort in dem Wasser wohnt auch noch eine alte Freundin von mir, gar eine treue Genossin; ich wünschte, du zögest mit mir an jenen Ort."
"Das will ich dir gern zuliebe tun", sprach die Maus, "denn ich bin hier selbst scheu und halte mich nicht recht sicher, deshalb siehst du auch die vielen Ein- und Ausgänge meiner Wohnung. Glaube nur, lieber Freund, mir sind schon gar mancherlei Fährlichkeiten begegnet. davon ich dir erzählen will, wenn wir an den neuen Aufenthalt kommen."
Darauf nahmen beide Abschied von ihrem alten Wohnort, und der Rabe faßte die Maus am Schwänzlein in seinen Schnabel und flog mit ihr dahin an den Ort, den er meinte. Da guckte ein Tier mit dem Kopf aus dem Wasser, das erschrak vor der Maus, denn es erkannte sie nicht, wie der Rabe sie aus dem Schnabel ließ, und tauchte schnell unter. Der Rabe flog auf einen Baum und rief "Korax, Korax!" Da kam das Tier aus dem Wasser hervor, das war seine Freundin, eine Schildkröte, die freute sich, den Raben wiederzusehen und fragte ihn, was ihn zu seinem langen Außenbleiben bewogen? Da erzählte ihr der Rabe die Geschichte von der Taube und der Maus und stellte seine Freundinnen einander vor, und die Schildkröte verwundene sich über die hohe Vernunft der Maus, kroch zu ihr, gab ihr die Hand und freute sich sehr, ihre Bekanntschaft zu machen. Hernach bat der Rabe die Maus, ihm und seiner alten Freundin doch ihre Lebensgeschichte zu erzählen, und sie ließ sich dazu gern bereit und willig finden und erzählt die Geschichte demnächst ;-)

Ein schönes Wochenende ...
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