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Hoffnung ...

Nutzer: Toofie
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geschrieben am: 25.12.2002    um 18:02 Uhr   
Ich liege mitten auf einer grünen Wiese. Um mich herum sehe ich viele bunte Schmetterlinge. Ich höre die Grillen zirpen. Der Duft der unzähligen Blumen löst bei mir pure Zufriedenheit aus. Kein einziges Wölkchen ist am Himmel zu sehen. Nur die Sonne steht senkrecht. Sie scheint direkt auf mich. Ich schwitze. Mein weißes T-Shirt klebt auf meiner Haut. In der Ferne spielen Kinder. Und das Wasser im Fluss plätschert leise vor sich hin. Ab und zu höre ich sogar das Quaken der Frösche. Ich schließe meine Augen. Ich fühle mich wie im Paradies ... ganz frei von Sorgen. Am liebsten würde ich für immer hier liegen bleiben. Die bemerkenswerten Geräusche der Natur hören. Ein leichter Windstoß lässt die Blätter an der alten Eiche flattern. Nun höre ich das Summen der Bienen. Eine ganze Weile schon liege ich so da. Ich glaube, ich bin sogar eingeschlafen. Doch jetzt bin ich wieder wach, aber meine Augen sind noch geschlossen. Doch was ist das? Ich höre keine spielenden Kinder mehr, kein Zirpen, kein Quaken, kein Summen. Was ist bloß passiert?
Halt ... etwas höre ich – den Wind. Doch jetzt ist es nicht nur ein leichter Wind, der die Blätter hin und her wiegt – nein, es ist ein starker, böser Wind. Mir ist schon ganz kalt. Ich wage es nicht meine Augen zu öffnen. Aber ich muss es jetzt tun. Ich öffne sie langsam ... nein, der Himmel, der vorher noch blau wie der Ozean war, ist jetzt vollkommen schwarz.
Und nun kommen auch die ganzen schrecklichen Ereignisse der letzten Tage, die mich innerlich zerfressen, mein kleines Herz verletzt haben und die ich für immer vergessen wollte. Der Himmel macht mir Angst – er ist wie ein unendlich großes schwarzes Loch, das mich mit kräftigen Händen, den Blitzen, packen und in diesem Loch für immer verschwinden lassen will. Doch plötzlich erinnere ich mich an die Worte einer mir sehr nahestehenden Person. Ich darf nicht aufgeben – niemals. Ich muss gegen die schrecklichen Gedanken ankämpfen. Sie können mich nicht besiegen. Dieser beängstigende Himmel und auch der Regenguss, der nun stark auf die Wiese prasselt empfinde ich wie eine Probe. Und ich werde sie bestehen.
Ich bleibe hier sitzen ... trotz des starken Gewitters. Immer wieder erscheinen die grellen Blitze und ich höre lautes Donnern. Doch mit der Zeit bereitet mir das alles keine Angst mehr. Ich weis nicht, wie lange ich schon hier sitze ...
Der Regen lässt nach, das Donnern ist nur noch ganz leise zu hören, Blitze gibt es überhaupt keine mehr. Das dunkle „Loch“ reißt auf, die Sonnenstrahlen drücken sich hindurch, bald ist fast der ganze Himmel wieder meerblau. Die Vögel zwitschern erneut ihre Lieder ... alles ist genauso wie am Anfang. Außer der Rasen ist noch nass. Doch das ist mir egal. Ich muss lächeln ... ich habe es geschafft! Und ich hoffe, dass die Gedanken NIE wieder kommen. Ich lege meine Hand auf die Brust. Alles in mir zerfressene und mein verletztes Herz wird sich erholen und ich werde neuen Lebensmut finden – genauso wie diese Blumen auf der Wiese, die wegen dem Unwetter ihr Blüten schlossen und beschädigt wurden. Sie werden wieder aufgehen – und mein Herz auch - und viele Menschen werden ihre Freunde daran haben.




Gebt niemals auf!!!!
© Toofie



Geändert am 25.12.2002 um 18:05 Uhr von Toofie

Geändert am 25.12.2002 um 18:18 Uhr von Toofie

Geändert am 25.12.2002 um 18:19 Uhr von Toofie
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Nutzer: DarkParadise
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Registriert seit: 14.05.2002
Anzahl Nachrichten: 140

geschrieben am: 25.12.2002    um 19:59 Uhr   
hm.


Schon ein interessanter text.

Doch was ist wenn man die kalten stürmischen verregneten nächte liebt???

Wenn man diesen schmerz in sich spüren will um wenigstens noch etwas zu empfinden??

Schwarz sind die nächte, die menschen haben sich versteckt.
Allein wandere ich durch den regen. Spüre die tropfwen auf meiner haut. Ich spüre wie sie meinen körper kühlen und wie sie die gedanken an diese welt versuchen zu erträken.

Alles was ich sehe und spüre ist die natur. Diese dunkelheit um mich herum und die dunkelheit in mir.
Ich spüre die tränen und den schmerz in mir.
Ich wühle den schmerz in mir und ich spüre mein blutendes herz.
Ich fühle etwas tief in mir...

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Nutzer: Schattenzauber
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Registriert seit: 24.05.2002
Anzahl Nachrichten: 621

geschrieben am: 25.12.2002    um 20:18 Uhr   
mh..das hast du aber nicht selber geschrieben, oder Toofie?!
Es..naja.. wie soll ich sagen, es hat mich nicht wirklich berührt. Aber is schon nich schlecht.. smile

machs mal gut, süße.
bis dann...knuddeltzknutschatz
















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Nutzer: Gast_Pebbelz
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Registriert seit: 13.03.2002
Anzahl Nachrichten: 1851

geschrieben am: 27.12.2002    um 17:00 Uhr   

Hi Mausi!

Mhh... Also mir gefällts sehr gut.
ist mal was anderes als ständig nur dieses
<< ach ich bin ja so arm dran und ich bin
verloren Gerede! >> Klar, so fühl man sich
auch mal, aber .. *nichtsmehrsagt*
Gib nIcHt auf, meine Süße!

Ist echt schön...

Pebbi
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Nutzer: Zauberflamme
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Registriert seit: 30.12.2002
Anzahl Nachrichten: 2

geschrieben am: 30.12.2002    um 10:21 Uhr   
Hallo!!
WoW!! Erst hab ich gedacht: man ist das aber lang...
Diesmal liegt nicht in der Kürze die Würze!
Ich finds echt schön !!!! *lach*
Die Ruhe, die Angst...
Doch berührt mich sehr.

greetz Zauberflamme
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Nutzer: Gonzo...
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Registriert seit: 21.04.2001
Anzahl Nachrichten: 203

geschrieben am: 31.12.2002    um 15:07 Uhr   
Alles darf der Mensch verliehren.
Nur die Hoffnung nicht!

Viva los Tioz
Gonzo...
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Nutzer: Schattenzauber
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Registriert seit: 24.05.2002
Anzahl Nachrichten: 621

geschrieben am: 31.12.2002    um 15:52 Uhr   
da hast du recht, gonzo.
Guten start in neue jahr.

Grüße, schatten
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