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Kinder |
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geschrieben am: 15.06.2002 um 11:14 Uhr
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Sind so kleine Hände
winzige Finger dran.
Darf man nie drauf schlagen
die zerbrechen dann.
Sind so kleine Füße
mit so kleinen Zehn.
Darf man nie drauf treten
könn’ sie sonst nicht gehn.
Sind so kleine Ohren scharf,
und ihr erlaubt.
Darf man nie zerbrüllen
werden davon taub.
Sind so schöne Münder
sprechen alles aus.
Darf man nie verbieten
kommt sonst nichts mehr raus.
Sind so klare Augen
die noch alles sehn.
Darf man nie verbinden
Könn’ sie sonst nichts verstehn.
Sind so kleine Seelen
offen und ganz frei.
Darf man niemals quälen
gehn kaputt dabei.
Ist so’n kleines Rückgrat
sieht man fast noch nicht.
Darf man niemals beugen
weil es sonst zerbricht.
Grade, klare Menschen
wär’n ein schönes Ziel.
Leute ohne Rückgrat
habÂ’n wir schon zu viel.
(Bettina Wegner)
Eines meiner Lieblingslieder
Skar
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geschrieben am: 15.06.2002 um 12:11 Uhr
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Smile @ nightrose - aus meinem ständigen Begleiter "Der Prophet" - ich liebe Khalil Gibrans Werke ;-)
Gruss Azze |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.06.2002 um 13:51 Uhr
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lieber skar,
welch freude. dieses lied war das erste das ich auf meiner gitarre spielen konnte.
es zählt wirklich zu den schönsten liedern auf dieser erde.
danke:)
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.06.2002 um 22:39 Uhr
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das Lied ist echt von der Melodie Und dem Text sehr
schön...!!!
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.06.2002 um 16:46 Uhr
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Paßt zwar nicht ganz zum Thread-Titel - fiel mir aber noch ein und ist absolut lesenswert :-)
Von der Ehe
Dann sprach Almitra abermals und sagte:
Und was ist mit der Ehe, Meister?
Und er antwortete und sprach:
Ihr wurdet zusammen geboren, und ihr werdet auf immer zusammen sein.
Ihr werdet zusammen sein, wenn die weißen Flügel des Todes Eure Tage scheiden.
Ja, ihr werdet selbst im stummen Gedenken Gottes zusammen sein.
Aber laßt Raum zwischen Euch.
Und laßt die Winde des Himmels zwischen Euch tanzen.
Liebt einander, aber macht die Liebe nicht zur Fessel:
Laßt sie eher ein wogendes Meer zwischen den Ufern eurer Seelen sein.
Füllt einander den Becher, aber trinkt nicht aus einem Becher.
Gebt einander von eurem Brot, aber eßt nicht vom selben Laib.
Singt und tanzt zusammen und seid fröhlich, aber laßt jeden von euch allein sein,
So wie die Saiten einer Laute allein sind und doch von der selben Musik erzittern.
Gebt eure Herzen, aber nicht in des anderen Obhut.
Denn nur die Hand des Lebens kann eure Herzen umfassen.
Und steht zusammen, doch nicht zu nah:
Denn die Säulen des Tempels stehen für sich,
Und die Eiche und die Zypresse wachsen nicht im Schatten des anderen.
aus Khalil Gibran „Der Prophet“
Gruss Azze
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.06.2002 um 23:45 Uhr
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Toller Text Vuka... ich hoffe das lesen hier noch ganz viele ;-)
Gruss Azze |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.08.2002 um 22:43 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.08.2002 um 16:39 Uhr
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(zitat)Von den Kindern
Khalil Gibran
Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,
Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,
Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen,
Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.
Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.
Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit, und Er spannt euch mit Seiner Macht, damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.
Laßt euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein;
Denn so wie Er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt er auch den Bogen, der fest ist.(/zitat)
endlich finde ich hier etwas von Khalil Gibran!
Mindi: wo sind die Umlaute?*g*;)
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| "Autor" |
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geschrieben am: 22.08.2002 um 06:56 Uhr
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Kinder
schön ist es dem Lärm der Kinder zu lauschen
meine Sinne damit zu berauschen
ich träume von vergangenen Zeiten
vom Schreien und Tanzen - vom fröhlichen Reigen
Kinder werden ewig so bleiben
ein Kind wartet stumm - ein Ball haarscharf vorbei fliegt
entfernt ein Kampf – wer wohl siegt?
stilles Weinen eines Streites begleitet mich
beim tobenden Geschrei der Kinder
werden meine alltäglichen Sorgen linder
ein paar vergessene Sachen liegen unter einer Bank
war wohl wieder ein Kind krank?
alles ist da - gross und klein stark und schwach
Kinder schreien um die Wette
ihr Lachen fängt mich wie eine Kette
eine Schar springt mir entgegen
ich kann mich kaum zur Seite bewegen
kindliche Seele n toben sich aus
ausgeliefert dem Geschehen gehe ich weiter
Kinder springen, hüpfen - sind heiter
am Boden eine Schultasche - hastig bindet jemand Schuhe
die Schulglocke läutet – langsam aufkommende Ruhe
einen ewigen Augenblick Kind sein
die Stille verbündet sich mit stummen Zeugen
die an der Wand hängen und sich beugen
sich beugen vor dem kommenden Tag
der noch so vieles vermag
stumme Zeugen murmeln sprechen toben flüstern
vertrauensvoll werden sie in den Armen liegen
eines neuen Tages - und als Kind siegen |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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