| "Autor" |
k(g)lobus |
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geschrieben am: 15.06.2002 um 15:21 Uhr
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k(g)lobus
nach eener durchgesoffnen nachd
wenn dir de sonn ins oche lachd
dassd globst, is gönnde egsblodiern
gradso wie och dein blas und niern
da bisde wirglisch wirglisch froh
hasde in deinem bus e glo
;-)
Lama |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.06.2002 um 15:55 Uhr
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na hoffendlich hat er dann Stiefel an
nach durchzechter Nacht kommt nähmlich
so allerhand |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.06.2002 um 16:09 Uhr
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(zitat)Lol Lama! Du alter Kloliebhaber!
Bist du aus Sachsen??(/zitat)
nein, ich hoffe, die sachsen fallen jetzt nicht über mich her. ;-) das nägsde abreagiern-gedicht schreib ich in bayrisch oder schwäbisch!!
Lama |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.06.2002 um 16:19 Uhr
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jetzt ist alles klar, das bei diesem Arbeitsplatz
seine Gedanken durch aufsteigende Gase in verdrehte
Bahnen sich lenken Geändert am 15.06.2002 um 16:19 Uhr von Bigmoon |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.06.2002 um 16:24 Uhr
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*grinst* Tja, big...ab und zu muss man das forum mit ein bißchen "frischem" Wind beleben. :)
Lama |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.06.2002 um 13:23 Uhr
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leider kann man den titel ja nicht abändern, sonst hätte ich das doch glatt in erwägung gezogen. :-)
Lama |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.06.2002 um 00:43 Uhr
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(zitat)Wofür gibt's denn bloß
daheim die guten Klos?! (/zitat)
klos, sein da wo klos?
du gehn rund den knödel
du dann finden den türen
sein drauf stehn »männeken«
du dort treten innen
du dort finden den rinnen
du machen auf den hos.
du wissen was dann tun?
ja ich wissen was dann tun.
so ich gehn rund den knödel
ich dann finden den türen
sein drauf stehn »männeken«
ich dort treten innen
ich dort finden den rinnen
ich machen auf den hos
ich nix finden darinnen.
rasch ich zumachen den hos
rasch ich treten außen
finden den türen neben
sein drauf stehn »fraunen«
sein ich erstaunen
daß in mein leben das
ich haben können vergessen.
Ernst Jandl
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.07.2002 um 04:06 Uhr
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Das Bohnengericht
Ich esse so gerne Bohnen mit Speck,
dafür gebŽ ich alles andere weg.
So geschah es auch im Wonnemonat Mai,
mein Mann war Gott sei Dank nicht dabei.
Da habŽ ich auch mal wieder Bohnen gegessen,
und dann drei Stunden auf dem Häuschen gesessen!
Ich habŽs versucht, habŽ getan, was ich konntŽ,
aber es rührte sich nichts in dieser StundŽ.
Ich gehŽ um 8 Uhr zur Maiandacht hin,
die Bohnen, sie waren alle noch drin.
Der Pastor predigt vom Jüngsten Gericht,
der Angstschweiß steigt mir in Gesicht.
Er predigt von Heulen und Zähneknirschen,
die Bohnen sich langsam zum Ausgang pirschen.
Ich hörte Worte von Teufelsqualen und Höllengestank,
das ist Žne Idee, Mensch, Gott sei Dank!
Nach links und rechts tat ich jetzt blinzeln,
der Erste geht mir schon durch die Binsen.
Den Zweiten hatte ich noch unter Kontrolle,
aber der Dritte haute direkt in die Vollen.
So drei bis fünf sind mir leise entwicht,
einige Leute wurden ganz blass im Gesicht.
Vorsichtig guckŽ ich die Kirche entlang,
die ersten fallen schon um in der Bank.
Auf der anderen Seite nimmt eine Frau Parfüm,
ich denke nur, "umsonst, du fällst auch gleich noch hin."
Um im Mai steht am Altar immer ein Strauß Flieder.
Ein altes Mütterchen sagt, „Was stinkt der heutŽ wieder..."
Die letzten Worte konnte sie nur noch lallen,
dann ist sie lang in die Kniebank gefallen.
Der Pastor sagte: „Was ist den los?"
Da ruft hinter mir einer: „Hier ist die Hölle los!"
Da habŽ ich einmal kurz genossen
und bei der Gelegenheit meinen Hintermann abgeschossen!
Der Pastor wird stutzig und fängt an zu bangen:
„Das hängt doch wohl nicht mit meiner Predigt zusammen?"
Und als wieder einer aus der Kirche rennt,
er fast weint Und sagt: „ So habe ich das doch gar nicht gemeint."
Der Küster tat aus der Sakristei heraus rasen,
ich hatte mit einer Bohne das ewige Licht ausgeblasen.
Der ist aber auch nur bis zur Altarstufe gekommen,
schnuppert die Luft und wackelt benommen,
fängt an zu kippen und sucht nach Žnem Halt,
doch eine meiner Bohnen erwischte ihn kalt..
Ich gucke mich um, so voller Entrüstung,
da liegt der Organist oben über der Brüstung.
Er ist am Würgen und am Kriechen,
da ahnte ich, dass die da oben auch was riechen.
Und dann tönte von hinten ein erbärmlicher Gesang.
„Am dreißigsten Mai ist der Weltuntergang."
Und als es kracht in allen Rohren,
sang der Kirchenchor: „Menschen, die Ihr ward verloren."
Endlich war die Andacht vorbei,
ich fühlte mich wieder frisch und frei.
Es braust ein Ruf wie Donnerhall,
die Bohnen sind nun endlich allŽ.
Dabei denke ich die Worte unseres Pastors vor kurzem:
Man kann auch ohne Bohnen
ein guter Christ sein!
unbekannt
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