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Tu doch was........... bitte...

Nutzer: Torc
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geschrieben am: 17.06.2002    um 12:54 Uhr   

Wieder einmal war die Zeit gekommen. Auf ihrem ewigen unermüdlichen Zyklus zog ein scheinbar kleines Licht auf die Erde. Langsam schwebte sie heran an einen abgelegenen Ort, in Mitten des großen Waldes. Das Licht weitete sich und nahm die Gestalt einer jungen Frau an. Da stand sie nun erneut, bereit sich selbst zu verschenken und in die Welt getragen zu werden.
Ihr Gesicht mit unendlich weichen Zügen, ihre Haut rein und samten, ihre Augen wie die eines wahren Elben, wacher als die eines wahren Traumes. Bald übersahen sie die ganze Welt, so wie ihr Herz in der Lage war alles zu erfüllen und zu umschließen.
Doch je weiter sie blickte, um so mehr schienen ihre Züge zu verzweifeln... ihre Stirn legte sich langsam in Falten, ihre Lippen begannen vor Furch zu zittern und ihre Augen füllten sich mit reinen Gefühlen, für die sie nicht geschaffen war.
"Oh bitte.... bitte tu doch was... nicht wieder diese Schmerzen. Sie reißen mich hinab, wollen mich zertrümmern. Die Liebe kann hier nicht sein. Nur wenige öffnen ihre Herzen und nehmen mich auf, ohne Zweifel zu hegen. Was kann ich nur machen? Oh bitte... bitte... tu doch etwas..."
Mit diesen Worten bricht sie auf die Knie, stützt sich mit ihren Händen auf dem Boden ab, ihr Gesicht zu selbigem gerichtet. Nur das leichte Zittern von Schmerz und Angst gehen noch von ihr aus... das Licht um sie scheint langsam zu erlischen.

Eine weitere Lichtkugel senkt sich langsam neben ihr dieser Welt entgegen. Wieder weitet es sich und in ihm werden langsam die Konturen eines schlanken Mannes erkennbar. Er wendet den Kopf langsam von links nach rechts, alles zu überblicken. Die Züge seines Gesichtes scheinen fein und exakt, seine Haut eben so glatt und rein wie sie es eben noch bei dem Wesen neben ihm waren. Auch er scheint alles langsam in sich aufzunehmen, sein Verstand umfasst die Welt, wie es eben noch der weiche Blick und das Herz der zitternden Gestalt tat. Langsam legen sich Falten auf die glatte, hohe Stirn des Mannes... ein merkwürdiges Grinsen legt sich auf seine Lippen. Nach wenigen Momenten beginnt er leise zu kichern, wobei sich langsam die im Mund gesammelte Speichel einen Weg aus seinem rechten Mundwinkel sucht und ihm die wange hinabläuft, bis sie sich am Kinn zu einem kleinen Tropfen sammelt. Seine sorgfältig gelegten Haare werden durcheinander gebracht, als er beginnt sich am Hinterkopf zu kratzen.
"Hihi... was für eine Welt. Und diese verdrehte Logik! Alles scheint hier vernünftig zu sein, man muß nur einen guten Grund finden oder sich auf Quellen stützen, die man nicht nachprüfen kann. Hihi... ja... so ist das hier. Witzig."
Sein Blick wandert zu der Frauengestalt.
"Die denken sogar, dass wir beide nicht zusammen passen.. hihihi... sie denken, sie müssten sich entscheiden; Vernunft oder Liebe, denn Liebe fragt nicht nach Vernunft und Vernunft macht die Liebe zunichte. Is das nicht witzig? Und alles nur, weil ihre Liebe der Vernunft nicht stand hält. Hihi... sie denken, sie kennen dich. Haha... sie denken, sie wissen was Liebe ist und die meisten denken, sie haben schoneinmal wirklich geliebt .... und haha... sie würden mir alle recht geben und nicht merken, dass ich genau SIE meine!! Blub... har... hihi... blub.... Na und wo is sie? Na komm doch... biiiitte... komm endlich.... erscheine nun... biiitte... biitte... tu doch endlich was!"

...

Und es wurde still...
Keiner gab der Hoffnung seine Stimme.

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Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 18.06.2002    um 12:11 Uhr   

Dann kam der Herr der Schlüssel. Es waren natürlich nicht irgendwelche Schlüssel, aber das machte fast gar nichts, denn er war auch nicht irgendein Herr. Er klimperte und rasselte bei jedem Schritt, den er tat, und überall an seiner dunkelblauen Robe waren Schlüsselringe befestigt. Sie waren das einzige, was ihn im Gleichgewicht hielt, und wäre er in der denkbar unglücklichsten Lage an einem Abhang gefallen; - es gab nichts auf der Welt, was seine lawinenartige Talfahrt hätte verhindern können. Sogar in den langen Bart hatte er kleine Schlüssel gebunden - wahrscheinlich hatte er sonst nirgendwo mehr Platz dafür.

Er kam schnaufend wie eine putzige Dampflokomotive näher und hielt erst an, als er vor der Verzweifelten und dem Wahnsinnigen stand, die buschigen Augenbrauen wanderten bei deren Anblick in die Höhe, die Stirn legte sich in Falten. Und er entschied innerlich, daß die beiden sich im Grunde gleich waren. Aber eigentlich dachte er eher daran, daß er allmählich zu alt für diese Eskapaden wurde... jedes Mal der weite Weg über sieben Ozeane, sieben Gebirgsketten. Die Schlüssel wurden mit seinem zunehmenden Alter eben nicht leichter.

"Hallo.", sagte er. Doch der Wahnsinnige und die Verzweifelte erwiderten nichts, der eine sabbernd und brabbelnd, die andere zitternd und ohne Rückgrat. Der Herr der Schlüssel strich sich nachdenklich über den Bart. Er hatte schon lange aufgegeben, ihn zu kämmen, weil die vielen Schlüssel darin andauernd die Zinken aus den Kämmen brachen. Schließlich setzte er noch hinzu: "Ähm."

Und dann schwieg er, weil ihm nichts mehr einfiel. Schließlich war er ja nur der Herr der Schlüssel, und Konversation lag ihm nicht sonderlich.

Nach einer Weile des Wartens huschte der Blick unter den buschigen Brauen immer wieder und immer häufiger umher, suchend. Wo waren sie? Wo waren die, welche die Schlüssel gebrauchen konnten? Hatten sie denn nichts von dem Termin an diesem Ort gewußt? Das konnte er sich kaum vorstellen, daß so etwas möglich war, denn wer viel mit Schlüsseln zu tun hat, beginnt Genauigkeit zu lieben. Aber niemand war gekommen, nicht ein einziger, um seinen Schlüssel abzuholen. Er mußte sie wohl weiterhin für die Menschen tragen.

Für einen kurzen Moment machte ihn das traurig, denn er war sehr alt, und er machte sich Sorgen. Schon wieder war niemand gekommen. Jeden Termin hatten sie platzen lassen. Vielleicht war es ihnen ja gar nicht wichtig.

Der Herr der Schlüssel seufzte leise und ließ sich rasselnd und klimpernd auf einem Findling nieder. Und als weiterhin niemand kam, niemand der Hoffnung seine Stimme lieh, begann er zu träumen und zählte in seinem Geist all die Abermillionen von Schlüsseln auf, denn jeder einzelne gehörte zu einer Seele, und sie waren die Schlüssel zur Welt.



Geändert am 18.06.2002 um 12:47 Uhr von Engelsfall
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Nutzer: Torc
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geschrieben am: 20.06.2002    um 11:03 Uhr   

Ein kalter Wind legt sich auf die kleine Lichtung und um die niedrigen Grashalme legt sich ein leichter Nebel. Es scheint als würde sich am späten Mittag nochmal Tau auf die Blätter der Blumen und Büsche legen. Die Gebrochene und der Verrückte scheinen davon nichts mit zu bekommen, sind sie doch viel zu sehr damit beschäftig, sich selbst nicht aufzugeben.

"So endet also auch dieser Tag. Wie der davor und der vor diesem. Wieder einmal scheint die Chance vertan..."

Links neben dem Herrn der Schlüssel formt sich aus den Schatten eine riesige Gestalt. Sie misst mindestens zwei einhalb Meter, doch scheint sie größer, schweben die ebenholz-schwarzen Haare doch in der Luft, als seien sie unter Wasser. Der Körper der Gestalt ist immer wieder mit einzelnen, schwarzen Lederbeschlägen bedeckt. Sein linker Ellenbogen, seine rechte Brusthälfte, beide Oberschenkel, am linke sogar hinab bis zu seinem Schienbein, sind durch die aufwendig und kunstvoll gearbeiteten Rüstungsteile bedeckt. An seiner linken Seite hängt eine riesige Schwertscheide. Aus ihr, lässt ein schwarz-roter Schwertknauf auf eine prächtige Waffe schließen. Doch scheint die Gestalt, mit den Armen hinter dem Rücken verschränkt, nicht auf einen Kampf aus zu sein. Der Kopf liegt leicht auf der linken Seite währen der Blick der milchig-weißen Augen auf dem alten Mann ruht. Wieder erklingt die erfüllende Stimme und wiegt sich sanft über die Lichtung.

"Werdet ihr es nicht langsam leid, alter Mann? Es wird die Zeit kommen, da werdet ihr mir eure Schlüssel sowieso geben müssen. Ihr seht es doch immer wieder. Jedes mal wenn ihr hier her kommt und die Menschen lehren wollt, müsst ihr erkennen, dass ihr scheinbar als Einziger die Mühen und die Qualen der Reise auf euch nehmt. Und ich versichere Euch: Es gibt genug, die von diesem Treffen wissen. Einige haben sogar schon gesehen, was mit diesen beiden..."
Er wendet den Blick zur Liebe und zur Vernunft...
"... 'armen Gestalten' hier passiert. Doch keiner, nicht ein Einziger sah, dass es nun an ihm liegt.
Ach alter Mann, gebt mir einfach die Schlüssel. Nicht ein Wesen auf dieser Welt hätte etwas anderes verdient. Und ihr könnt nicht sagen, wir hätten ihnen keine Chance gegeben."

Wieder lenkt er seinen Blick zurück auf den erschöpften Kreis. Die Nebel scheinen sich noch etwas gehoben zu haben und die leichte Brise streift mit einer Kälte über die Haut, die nicht von dieser Welt sein kann. Langsam wird es wieder still. Die Wogen der finsteren, wenngleich auch sanften Stimme, scheinen von den Bäumen verschluckt zu werden.
Und kurze Zeit später ist nur noch das Zittern der Liebe und das Kichern der Vernunft zu vernehmen.

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Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 20.06.2002    um 11:35 Uhr   

Der Herr der Schlüssel dachte eine Weile über das Anliegen des Riesen nach. Instinktiv wußte er, daß dieses Wesen keinen Schlüssel besaß... es war selbst ein Schlüssel. Er entschied sich aber sofort dagegen, den Mann mit dem schwebenden Haar einzustecken, denn er bezweifelte, daß er jemals dem Universum begegnen würde. Außerdem hatte er Angst, daß seine Taschen nicht groß genug für ihn waren. So warf er nur einen schrägen Blick von unten her zu ihm auf, obwohl er durch die buschigen Brauen kaum etwas sehen konnte. Als er sich leicht zurücklehnte, rasselte und klimperte er.

Weder fand er Argumente dafür noch dagegen, die Schlüssel auszuhändigen. Er konnte nicht besonders gut argumentieren, weder in die eine noch in die andere Richtung. Also entschied er sich, einfach erst einmal sitzen zu bleiben und zu hoffen, daß bald jemand kam, der etwas Tee aufbrühte, denn sein Heimweg war weit, und er hatte keine Lust, sich schon wieder den Unbillen der Reise auszusetzen.

Auch gab er dem Hünen mit der seltsamen Ausstrahlung keine Antwort, denn er wußte, daß es Schlimmeres geben konnte, als diesem zu begegnen, und im Grunde seines Herzens hoffte er, daß er bleiben würde. Zwar konnte er es nicht bestimmen, warum – er war ja nur der Herr der Schlüssel – aber der Fremde hatte einen guten Grund, so zu sprechen. Wahrscheinlicher war aber, daß er mindestens zwei gute Gründe hatte, die, würden sie sich begegnen, ein Paradoxon auslösen mußten um das Gefüge des Seins in seine Einzelteile zu zerlegen.




Geändert am 20.06.2002 um 11:36 Uhr von Engelsfall
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geschrieben am: 20.06.2002    um 11:36 Uhr   


Am nächsten Tag erschien der König der Haubentaucher, der eigentlich ein Zauberer war, und nicht einmal ein schlechter. Man nannte ihn nicht ohne Grund einen König, auch wenn in seinem weitesten Bekanntenkreis dringend der Verdacht bestand, daß er sich diesen Titel selbst erwählt hatte. Was er allerdings mit den Haubentauchern zu tun hatte, die es vorzogen, ihr eigenes Leben ohne Zauberei zu leben, verriet er niemandem, und es blieb sein Geheimnis bis ans Ende aller Tage.

Der König der Haubentaucher poffte einfach aus dem Nichts hervor - er hatte es wirklich leicht, was das Reisen anging. Der Herr der Schlüssel bedachte den Neuankömmling mit einem langen Blick, in dem man deutlich die Mühen seines eigenen Weges absehen konnte. Der König jedoch sah sich nur um, hob eine feine schwarze Augenbraue, als der die Verzweifelte und den Wahnsinnigen ins Blickfeld bekam, und runzelte die Stirn, als der den Herrn der Schlüssel betrachtete. Er grüßte ihn freundlich.

„Sind sie etwa schon wieder nicht da?“, fragte er dann, und der Herr der Schlüssel schüttelte nur resigniert den Kopf. „Oh.“, entgegnete da der König, denn er war ein Zauberer, und die verstehen sich auch nicht sonderlich auf Unterhaltung.

Der König der Haubentaucher begann rasch, sich zu langweilen. Das lag daran, daß er schon sehr lange ein Zauberer war. Oh, am Anfang, da war das sehr aufregend. Man lernte ständig neue Dinge oder versuchte zumindest, gewisse andere Dinge nicht in die Luft zu jagen. Zauberer haben unter sich ein ausgeklügeltes Klassensystem, und sie verbringen einen Großteil ihrer Zeit damit, herauszufinden, wie stark die anderen Zauberer sind. Sie neigen dazu, ihre eigenen Kräfte an denen der anderen zu messen. Dieses Spiel fasziniert sie so sehr, daß sie darüber manchmal sogar ganz vergessen, sich der Zauberei zu widmen, und so kommen sie nie weiter. Sie tricksen und spielen und intrigieren, um andere auszustechen, und glauben dann noch immer, im Grunde wirklich stärker zu sein.

Der König aber hatte diese Zeit schon lange hinter sich gelassen. Irgendwann konnten ihm all die Emporkömmlinge das Wasser nicht mehr reichen, da sie damit beschäftigt waren, aufeinander herumzuhacken. Da ihm also das Vergnügen verloren ging, den anderen zu beweisen, daß er der Beste war – es war unübersehbar – hatte er mit einem Mal die Zeit gefunden, noch besser zu werden, was dazu führte, daß er den in seinem Beruf üblichen Spitzhut ablegte und gegen einen Anglerhut austauschte. Er mochte diesen Hut sehr. Er war viel leichter, man stieß damit nicht dauernd gegen die Zimmerdecken und außerdem konnte man Köder daran befestigen. Weil der König der Haubentaucher aber es nicht so mit dem Fischen hatte, prangten an den Plätzen für die Köder aber ein paar silberne Sterne. So ganz hatte er doch nicht auf das Ambiente seines Standes verzichten wollen.

Schließlich setzte er sich in die Luft. Vielleicht war auch ein Stuhl da, aber wenn, dann hatte er ihn so gut unsichtbar gemacht, daß nicht einmal er ihn sehen konnte. Er begann, ein unsichtbares Kartenspiel zu mischen und eine unsichtbare Patience zu legen. Ab und an grummelte er, wenn er nicht weiterkam. Eigentlich wäre er viel lieber in seinen Turm zurückgekehrt, um seine Füße auf dem Ottomanen hochzulegen. Aber da die anderen offensichtlich warteten, beschloß er, sich ihnen anzuschließen.

Denn das, was er den Menschen hätte zeigen sollen – wären sie denn erschienen – war auch nicht gerade unwichtig, denn sie sollten doch endlich erfahren, daß es unnötig war, gegeneinander zu arbeiten. Er wußte das am allerbesten, denn er war ein großer Zauberer. Es war viel besser, zusammen das zu erreichen, was man erreichen wollte, und das Beste an der Sache war: es war nicht einmal erforderlich, daß alle dasselbe Ziel hatten.


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Nutzer: Torc
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geschrieben am: 28.06.2002    um 09:20 Uhr   

Da waren sie nun. Eine zitternd, einer sabbernd, einer der seine Schlüssel zählte und einer, der sich selbst die unsichtbaren Karten legte. Nur die etwas abseits stehende Gestalt mit den schwebenden Haaren und den weißen Augen fühlte sich bestätigt. Nicht, dass es ihn überrascht hätte. Er wusste ja schließlich um die Ignoranz seiner Wesen, doch so ganz zufrieden war auch er nicht.

Ein kühler Wind begann über die kleine Lichtung zu streifen. In ihm wiegte sich rauschend das Laub der hochgewachsenen Bäume, die die Lichtung säumten. Und mit jedem Rascheln, jedes einzelnen Blattes, schien ein weiterer Sandkorn in dem Zeitenglas dieser Welt sich der Vergangenheit zuzuschreiben. Nicht, dass Zeit eine sonderlich große Bedeutung für den Titanen haben würde, war er es doch gewohnt zumeist eine Generation auf seine Arbeitgeber zu warten.

"Warum wohl niemand versteht, dass es nicht darauf ankommt, wieviel Zeit wir haben, wie lange wir auf jene Kreaturen warten, sondern wieviele Sekunden ihre eigene Existenz noch währt?"

Die hochgewachsene Gestalt schüttelt den Kopf, fast wäre ihm ein Seufzer über die Lippen getreten, doch hatte er von dieser Zusasammenkunft ja eigentlich nicht viel mehr erwartet. So gab es also keinen Grund für ihn zu seufzen.
Und das Rauschen der Blätter schien das einzige zu sein, was zu dieser Zeit an diesen Ort gehörte.



Geändert am 28.06.2002 um 09:25 Uhr von Torc
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