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für Star_of_Arabia

Nutzer: Dewin
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geschrieben am: 21.06.2002    um 18:15 Uhr   
In einer anderen Welt

Eine kühle Sommernacht, so frisch und klar,
die Sterne wirken auf mich heute irgendwie sonderbar,
wieder einmal schaue ich hinauf zum Mond,
frage mich, wer da draußen wohl wohnt?
Mache mir viele Gedanken über mich und das Leben,
wird es wohl im Universum noch andere Lebewesen geben?

Ein heller Komet durchquert plötzlich die dunkle Nacht,
was den Himmel noch viel bezaubernder macht,
die Sterne leuchten schöner und heller als jemals zuvor,
alles dreht sich und es kommt mir irgendwie seltsam vor,
ich träume so vor mich hin und schließe meine Augen,
es ist, als würde jemand meinen Geist aus mir saugen.

Ich wache auf und bin in einer ganz anderen Welt,
sehe drei Monde und einen roten Stern, die den Himmel erhellt,
ist dies nur meine Phantasie oder was ist los mit mir?
Wo bin ich gelandet, bin ich tot oder wo bin ich denn hier?
Ist dies das Paradies oder nur ein wunderschöner Traum?
Nein, es ist eine bisher unentdeckte Welt ohne Zeit und Raum.

Ich sehe Kinder, die noch spielend und lachend über die Wiesen jagen,
Menschen, die sich verständigen ohne nur ein einziges Wort zu sagen,
Leute, die sich lieben und sich gegenseitig ein Lächeln schenken,
ohne ständig nur an ihre eigenen Vorteile und an sich zu denken,
ja, hier bedeutet das Glück der Menschen noch mehr als Macht und Geld,
dies ist ein Ort, wo noch jeder gleich viel wie der Andere zählt.

Es ist unglaublich schön und ich möchte gar nicht mehr gehen,
hier beginnt man alles in einem ganz anderen Licht zu sehen,
das Unwichtige wird plötzlich wichtig und auch umgekehrt,
hier gibt es einfach nichts, dass einem sein Dasein erschwert,
man fühlt sich so erleichtert, befreit und ganz ohne Sorgen,
lebt ohne Kummer und freut sich auf jeden neuen Morgen.

Doch plötzlich werde ich aus dieser schönen Welt gerissen,
meine Katze hat mich wohl in den Finger gebissen,
ich sitze immer noch vor dem Fenster und blicke in die klare Nacht,
weshalb bin ich wieder hier, wieso bin ich nur aufgewacht?
Ich schaue in die Sterne und die Erinnerung macht mein Herz schwer,
doch ich bin mir jetzt sicher, irgendwo da draußen gibt es noch viel mehr...



Geändert am 21.06.2002 um 18:16 Uhr von Dewin
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Nutzer: Dewin
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geschrieben am: 21.06.2002    um 18:28 Uhr   
Wunsch und Fantasie,
Stoff aus dem die Träume sind,
schnell verliert man sich in sie,
umarmen Dich wie Mutter das Kind.

Wunsch und Fantasie,
starke Kraft sie inne hat,
ein jeder braucht sie,
erhalten den Mut und die Macht.

Wunsch und Fantasie,
für die Meisten nur ein Traum,
weil sie nicht aufhörn zu träumen,
und sich einfach nicht traun.

Welten zu bewegen,
Ihre Träume zu leben.
Den Schritt zu wagen,
den grossen Schritt,
Angst hemmt sie und der Blick zurück.

Wunsch und Fantasie,
immer nur träumen wollte ich nie,
gib mir Deine Hand, ich nehm Dich mit,
auf unseren Trip ins Glück.
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Nutzer: Star_of_Arabia
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geschrieben am: 22.06.2002    um 14:14 Uhr   

Wunderschön geschrieben ! Vielen, vielen Dank :-)
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Nutzer: Dewin
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geschrieben am: 27.06.2002    um 20:10 Uhr   
Schlafelfen

Lege dich ins Bett mein Sternenkind,
wenn alle Lichter erloschen sind,
lege dich in weiche Kissen
und mit einem reinen Gewissen,
schließe deine Augen zu,
und genieße deine Ruh'.

Ganz leise, ruhig in einem Bogen
Kommt dann die erste Elfe geflogen.
Sie hat ein schönes Säckchen
in ihrer zarten kleinen Hand.
Der Schlafsand glitzert schön und fein,
die Elfe streut ihn dir in die Augen hinein,
so fallen sie dir ganz schnell zu
und so schläfst du ein im Nu' !

Die kleine Elfe fliegt hinaus,
die zweite Elfe kommt ins Haus.
Die Träumeelfe ist zunächst dran,
sie fliegt an dein Bettchen heran
und öffnet ihren kleinen Schrein,
in einem hellen Schein
leuchtet sie dir den schönsten Traum,
in deinen Schlaf, man glaubt es kaum.

Es gibt jedoch einen bösen Wicht,
er ist so sehr darauf erpicht,
dir die schlimmsten Träume zu bescheren,
allein kannst du dich niemals wehren.
Hat dich ein böser Traum geweckt
Und dich so sehr aufgeschreckt
Wird die Trösteelfe eilen,
sie wird so lang bei dir verweilen,
bis du wieder ruhig wirst
und dich in schöne Träume verirrst.

Mit den ersten Sonnenstrahlen,
wird die Weckelfe gern prahlen.
Die Strahlen scheinen durch das Fenster,
weg sind alle Nachtgespenster,
weg ist die bleierne Müdigkeit
und du bist für den Tag bereit.

Die Weckelfe hilft dir zu erwachen,
du wirst schon beim aufstehen lachen,
wenn die Sonnenstrahlen kitzeln
und über deine Nase flitzen.

Jede Nacht begleiten dich Elfen,
sie wollen dir jede Nacht verhelfen.
Ruhig und lieblich die Nacht zu verbringen,
während die Elfen dir Schlaflieder singen.


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Nutzer: Star_of_Arabia
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geschrieben am: 28.06.2002    um 12:16 Uhr   
Danke :-) Danke :-) Danke :-)
Womit habe ich diese wundervollen Gedichte nur verdient ?

Wünsche Dir ein besonders sonniges Wochenende und bis dann-dann

Huch das war ja der falsche Smilie ;-)
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Nutzer: Dewin
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geschrieben am: 01.07.2002    um 02:04 Uhr   
Die Nacht senkt sanft ihr Kleid über die Welt.
Die Sterne leuchten am Himmelszelt.
Der Vollmond spiegelt sich im See.
Der Tau sammelt sich auf Blume und Klee.
Die Tautropfen sehen wie Perlen aus
und schmücken jeden Busch und Strauch.
Im fahlen Licht des Mondenschein,
funkeln und glitzern sie hell und rein.
Still, ist es nun in Feld und Wald,
nur ab und zu ein Käutzchen schreit.
Die ganze Welt scheint erschreckend und schön,
wenn man sie nur kennt, bei Tage beseh'n.
Doch gerade jetzt, in der Stille der Nacht,
erholt sich die Welt von des Tages Müh' und Last.
Aber den Zauber der Nacht, den kann nur jemand versteh'n,
der sie, in ihrer ganzen Schönheit, hat geseh'n.
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Nutzer: Dewin
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geschrieben am: 02.07.2002    um 19:50 Uhr   
fehler
Geändert am 02.07.2002 um 20:06 Uhr von Dewin

Geändert am 02.07.2002 um 20:14 Uhr von Dewin

Geändert am 02.07.2002 um 20:15 Uhr von Dewin
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geschrieben am: 02.07.2002    um 20:15 Uhr   
Der Edelstein der Elfen

Ein Regenbogen spannt sich von hier nach da,
die Sonne spiegelt sich in seinen Farben hell und klar.
Sieh mal genau hin!
Ja, siehst Du es denn nicht?
Verschleiern Deine Tränen Deinen Blick?
Wisch, sie ab und schau genau hin.
Jetzt, siehst Du auch, was ich gesehn.

Elfen!
Ja, Elfen, sie tanzen einen Reigen auf ihn.
Eine jede hält in ihrer Hand,
einen Edelstein, so klar wie ein Diamant.
er funkelt, strahlt und blitzt.
eine jede Elfe freut sich,
daß sie einen anderen besitzt.

Hör auf zu weinen und hör mal hin.
Sie singen zum Tanz.
Erkennst Du von dem Gesang den Sinn?
Was singen sie?
Ach, jetzt hörst Du das Lied ganz.

Sie singen:" Komm, wein' nicht mehr und tanze mit,
einen Edelstein bekommst Du, der bringt Dir Glück!
Komm, tanz mit uns und Du wirst seh'n,
die Traurigkeit und die Tränen werden vergeh'n."

Sieh, da kommmen die Elfen zu Dir.
Sie wollen Dich holen, glaube mir.
Sie holen Dich und führen Dich zum Reigen,
jetzt, wird Dein Weinen endlich Schweigen.

Du lachst, bist glücklich, hast ein frohes Gesicht,
in Deinen Augen spiegelt sich das Sonnenlicht.
Du fragst Dich jetzt, warum das Alles geschieht?
Ich sag es Dir:
" Weil Du getanzt hast, auf dem Regenbogen,
nach dem Elfenlied!"

Der Regenbogen ist fort, der Reigen ist aus,
die Elfen flogen ins Elfenreich nach Haus.
Die Sonne scheint immernoch klar und hell.
Doch was hälst Du in Deiner Hand, zeig es mir schnell.

Erkennst Du es nicht?
Blick genau hin, was da funkelt und blitzt.
Es ist ein Edelstein, der Magie besitzt.
Wenn Du traurig bist, dann sieh in an,
er führt dich zum Elfenreigen, weil er das kann
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Nutzer: Star_of_Arabia
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geschrieben am: 03.07.2002    um 18:31 Uhr   
;-)
Geändert am 18.11.2002 um 19:07 Uhr von Star_of_Arabia
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geschrieben am: 03.07.2002    um 20:05 Uhr   
Dann wenn du zu mir hältst,
auch wenn du ganz alleine stehst.
Wenn du trotz kalten Sturms,
noch weiter mit mir gehst.

Wenn du mein Schweigen kennst
und mich zum Lachen bringst.
Wenn du den harten Kern,
um mich herum durchdringst.

Wenn du die Trauer teilst,
und deine Fröhlichkeit.
Wenn du den Frieden willst,
nach einem kleinen Streit.

Wenn du mich träumen lässt,
wenn du mich unterstützt.
Wenn du es ehrlich meinst
und mich niemals benützt.

Wenn du mein Wesen nimmst,
so, wie es nun mal ist.
Wenn du im Alltagsgrau
mich trotzdem nie vergisst.

Dann wenn du an mich glaubst,
dann bist du nicht allein.
Dann will ich alle Zeit,
ein wahrer Freund dir sein.
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geschrieben am: 05.07.2002    um 23:52 Uhr   
Ilelular

Sie sitzt ruhig und leise dort
Beobachtet und träumt sich fort
In eine Zukunft mehr als fern
Vielleicht auf einem kleinen Stern
Friedvoll und liebenswürdig gar
Nennt den Stern Ilelular
Wandert umher dort im Gedanken
Durch feine Gärten mit Knuddelranken,Zauberbäumen und Flüsterwiesen
Staunt über Blumen, welche niesen
Sieht Vögel, die in Wolken nisten
Bewundert traumhaft bemalte Lächelkisten
Spiegelt sich dreifach im lila See
Trifft dort auf die Witzelfee
Lauscht gespannt dem erzählenden Buch
Hüllt sich ein ins Kuscheltuch
Legt sich dann ins Träumleheu
Beobachtet Kitzelmäuse, huch, was scheu
Bemerkt dann die singende Uhr
Ist froh, daß sie erfuhr
Wie schön es manchmal kann sein
Wenn man auch mal ist allein
Und den Gedanken nachgehen darf
Die man sonst stets verwarf
Sie beschließt bald zurückzukehren
Und sich nie mehr gegen Träume zu wehren
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geschrieben am: 08.07.2002    um 00:30 Uhr   
Blume am Weg
Hab dich heut am Waldrand gesehen,
Dein Anblick ist wahrhaft wunderschön.
Anmutig schaukelt dein Köpfchen im Wind,
Deine Blätter wie zierliche Finger sind.

Mit herrlicher Pracht bist du geschmückt,
Deine Schönheit unglaublich geglückt.
Nun lebst du einen einzigen Sommer lang,
Und lockst eine Vielzahl von Verehrern an.

Und sie kommen auch in Scharen angeflogen,
Dein verführerischer Duft hat sie angezogen.
Eine Hummel füllt ihre Taschen mit Nektar,
Eine Biene verschwindet in deinem Kelch gar.

Ein schwebender Schmetterling ist dein Gast,
Auf dass du niemals Langeweile hast.
So wirst du von ihnen umworben ständig,
Deine kurze Zeit ist schön und lebendig.

Du spürst die Sonne, den Sturm und die Nacht,
Und am Tage dein schönes Blumengesicht lacht.
Lebst mit ganzer Kraft dein Leben, bis es endet,
Und hast nichts zu bereuen, denn es war vollendet....
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geschrieben am: 17.08.2002    um 19:32 Uhr   
Leise Menschen
leise Freundschaften
stille Worte
stille Zeichen
übertönen
lautstarkes Gerede
lautstarkes Getue
ueberdauern
die Kurzlebigkeit
großer Versprechungen
leerer Gesten.
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