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"Autor"

Tränen des Lebens

Nutzer: EvilPoet
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Anzahl Nachrichten: 107

geschrieben am: 01.06.2003    um 23:41 Uhr   
~ Tränen des Lebens ~

Eine Silhouette, die er zur Abendstund traf
Eine Stimme, die er gen Abend vernahm
Ein Leben, welches ihn vor Jahren verließ
Ein Engel der seine Schwingen einst um ihn lag
So blickt er auf sie herab
Spürt ein sanftes Gefühl in seinem Herzen lauern

Ein Stich, und das Herz zerbrach
Ein Wort, die Seele liegt brach
Es war nicht ihre Absicht
Doch war sie einst sein Sinn
Das Blut kocht in den Adern
Sie scheinen zu platzen
Schmerzen, die den Körper lähmen
Gedanken, welche Tränen bedeuten

Taten, die damals geschahen
Worte von jener Zeit zitiert
So war es ein langes Gespräch
Mit einer Feststellung;
Es war ungehindert seine Macht
Seine Worte, die alles zunichte machten
Doch sind es nun meine Worte, an sie gerichtet:

Lass ihn nach dir schreien
Er will nur leben mit dir an seiner Seite
Doch gibt es keine Hoffnung mehr darauf
Eine schmerzliche Nähe
Die zweite Chance bereits vergeben
Liebe ihn nicht
Schmerz wäre die Folge
Doch brauchst du jetzt nicht zu reden
Denn schweigen mag ihm alles sagen...

Sie kennt seine Gedanken
Sie liest förmlich aus seinen Augen
Doch erkennen wird sie ihn nicht mehr
Ihre Liebe ist ihm heilig
Es ist der Sinn gewesen seines Daseins
Doch endet es in einem Abschied ohne Ende

So träumt er davon
Träumt von dieser schönen Person
Ihr Antlitz vermögend
Ihre Augen, blau wie klares Wasser
Ihre Augen, tief wie ein Ozean
Sind es ihre Augen, die ihn jede Nacht in den Träume heimsuchen
Es ist alles, was ihm bleibt
Diese Vergangenheit mit Ihr
Das Göttliche, das Leben mit Ihr

Er hat Hoffnung, für sie und ihn
Am Ende wird er doch unterlegen sein
Unterlegen seinen Gefühlen
Es sind die Tage der Sehnsucht, Zeiten der Sehnsucht
Schmerz durchbricht die Hoffnung
Am Ende ist er angelangt
Es renget seine Tränen
Tränen aus Blut
Tränen aus Schmerz

Sie sieht ihm in die Augen
Sie erblickt diesen Schmerz
Diese Last auch seinen Schultern
Er würde ihr das Leben geben, welches sie einst hatten
Seine Blicke richten sich stets zu Ihr
Er sucht ihre Seele in der Seinen
Erkennt diese Gemeinsamkeit
Doch versteht er nun, was einst ungeklärt
Er weiß nun, es ist seine Schuld
Das Leben hat er geopfert
So blickt er hinab
Wendet seinen Blick ab von dir
Spürt eine Wärme aus seinen Augen tropfen
Tränen zieren Bäche
Tränen des Schmerzes, die ihr gebühren
Tränen seines Lebens, welches er verlor...

~ Ende ~

Adieu...

© EvilPoet 01.05.2003
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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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Anzahl Nachrichten: 9122

geschrieben am: 02.06.2003    um 06:45 Uhr   
Traurig doch sehr schön geschrieben...
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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"Autor"  
Nutzer: minensie
Status: Profiuser
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Anzahl Nachrichten: 1087

geschrieben am: 02.06.2003    um 16:51 Uhr   
da liest man dich nach so langer zeit mal wieder und dann gleich sowas trauriges schnief

ich hoff dir gehts ein bisschen besser als das gefühl das beim lesen entsteht...

gruß mine
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