Auf den Beitrag: (ID: 34630) sind "19" Antworten eingegangen (Gelesen: 641 Mal).
"Autor"

...zum Schreiben ist mir

Nutzer: Dewin
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 03.08.2005
Anzahl Nachrichten: 87

geschrieben am: 03.07.2002    um 21:22 Uhr   
...Zum schreiben ist mir heute Nacht,
der Regen ströhmt, ich liege wach!
Kann nicht Schlafen, kann nicht träumen,
habe Angst etwas zu versäumen.
Auch wenn es spät ist, es muss sein
so ein wertvoller Gedanke,
fällt mir vielleicht nicht mehr ein.
Ich nehm den Stift, ich nehm das Blatt,
meine Ideen haben ein Feuer entfacht.
Ein Feuer das voller Gedanken sprüht,
der Stift in meiner Hand, er glüht...
...zum Schreiben ist mir heute Nacht.
der Regen stöhmt, ich liege noch wach
  Top
"Autor"  
Nutzer: Dewin
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 03.08.2005
Anzahl Nachrichten: 87

geschrieben am: 03.07.2002    um 21:31 Uhr   
Stein sein

Niemanden lieben
Niemanden hassen

Das beim Sterben zusehen
wäre dann
ein Film
ein Theaterstück
das nicht berührt

Aufkommende Tränen
herausgerissenes Herz
Angst
Verzweiflung
grenzenloser Schmerz

Laߎ mich
bitte
ein Stein sein
in Einsamkeit geborgen

Das Morgen
wie gestern
wo ich Ruhe finde


bluten darf


leer sein darf



Geändert am 03.07.2002 um 21:31 Uhr von Dewin
  Top
"Autor"  
Nutzer: Dewin
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 03.08.2005
Anzahl Nachrichten: 87

geschrieben am: 04.07.2002    um 20:29 Uhr   
Ein Abschiedbrief
Auf Wiedersehen, ich will nun gehen,
denn ich kann die ganze Welt verstehen...
Ohne Sinn und Ziel, bloß Willkür und Trott.
Und Zuflucht sucht man im Glauben an Gott...

Ist das alles, was uns noch aufrecht hält,
in einer Welt ohne Freude und Glück?
Und weil es mir hier nicht gefällt,
kehrŽich auch nie mehr zurück...

Ich suchte den Sinn in des Menschen Leben,
erkannte, dass das Herz nicht existiert.
Was ist nur mit unserer Welt passiert?
Was kann sie uns Trauernden geben?

Die Liebe, so dachtŽich - sei unser Sinn,
doch wo ist sie in der Einsamkeit hin?
Wird sie zu Hoffnung und heilt unsre Wunden?
Hat man mit ihr das Ziel unsres Daseins gefunden?

Fortpflanzung, Leben, so soll es wohl sein,
doch dass es Sinn gibt im Leben, das ist nur Schein...
Der uns Mut macht, Hoffnung, Geborgenheit gibt...
Wir wollen wissen, dass uns jemand liebt.

Doch es gibt viele Partner, denen das Gleiche man sagt
und niemals nach der Ursache fragt...
Ich floh in die Liebe, denn ich habŽ sie vermisst,
doch so musstŽich erkennen, dass auch sie Lüge ist...

Denn wir lieben nicht um der Liebe Willen,
sondern nur um unsere Triebe zu stillen...
So ist die Willkür auch der Herr der Liebe -
Und die Ursache sind unsere Selbsterhaltungstriebe...

So ist der, den wir lieben unser alles und ein -
Und wir glauben, das soll unser Schicksal sein.
Doch "die Eine", "der Eine" - nur eine(r) von mehr -
und eine(n) andere(n) liebte man genauso sehr...

Selbst wir sind nicht wirklich existent,
nun sagt mir nicht, dass dies keiner erkennt...
Geformt durch die Masse, dressiert wie ein Tier...
Eine Lüge von Geburt bis zum Tode sind wir...

Genau wie wir lieben, wozu wir "erzogen" -
So haben wir uns um einen Sinn betrogen...
Für mich istŽs zu spät - ich kann nicht mehr glauben -
Denn dieses "Wissen" kann leider niemand mehr rauben...

Drum bist Du in Not, Verzweiflung und Trauer -
So merke Dir - es ist nicht von Dauer.
Also bist Du verzweifelt - so hör diesen Rat:
Denke niemals nach, sondern handle in Tat...

Sonst wird es Dir wie mir ergehen -
Und Du willst die ganze Welt verstehen.
Doch Erkenntnis verträgt sich mit Glaube (Hoffnung) nicht -
Um das zu sagen schriebŽich dieses Gedicht.

Und nun sagŽich :"Leb wohl und sei, was Du willst.
Ganz gleich, ob Du Triebe oder Liebe nun stillst...
Iß nicht den Apfel, sondern bleibŽ, was Du bist -
Sonst merkst Du, dass Wahrheit auch Lüge nur ist...
  Top
"Autor"  
Nutzer: Dewin
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 03.08.2005
Anzahl Nachrichten: 87

geschrieben am: 04.07.2002    um 21:02 Uhr   
Am Ende

Ich kann nichtmehr,
mein Körper fühlt sich so leer,
kein Herz mehr drin was schmerzen leid oder liebe fühlt,
alles durchwühlt,
willst nicht leben,
im Himmel schweben,
das Paradies im Vergleich zu der jetzigen Zeit,
es ist soweit,
die Zeit der hilflosigkeit ist da,
der Wille zum sterben wird klar,
der weg der ans licht führt ist weg,führt ins dunkel,
in die hölle,
die du im Moment willst,
weil du zu fertig bist um die Hoffnung zu erhalten,
spiel verloren wie gewonnen so zerronnen,
s nächste ma wirds besser,
bloß gibt es kein nächstes mal,
es war nicht deine wahl,
doch der Weg muss enden bevor er dich ganz zerfrisst,
du nur noch ein Wrack bist,
deine alte Gestalt vermisst,
sie ist,
so glaube mir,
noch in dir,
doch unter all den Sorgen tief in dir verborgen,
so tief das man sie nicht mehr sieht.
Man flieht vor dem alltag vor den Sorgen,
sogar vor dem wunderschönen Morgen.
Nix mehr tut gut,
nichtmal mehr Wut hast du,
zu fertig bist du,zu geschwächt
die Seele blutet,
was wird dir zugemutet?
Warum gerade dir?
Vielleicht verkraftest du auch zuwenig,bist nicht Stark genug für das leben,für die Sorgen,
für den wunderschönen Morgen.
Fühltest dich zuhause geborgen bis sich alles änderte.
Der Kummer,die Sorgen,irgendwann haben sie dich erdrückt,du wurdest verrückt,
alles ist missglückt
Du hoffst auf ein Stückchen Glück,
willst dein altes leben zurück,
zumindest ein Stück davon,
muss ja nicht alles sein,
doch ein kleiner Schein,
zum Überleben,
- Den wirds wohl noch geben
  Top
"Autor"  
Nutzer: Dewin
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 03.08.2005
Anzahl Nachrichten: 87

geschrieben am: 04.07.2002    um 23:12 Uhr   
Die Stiege zum Licht

Ich lehŽn am Felsen, trübŽ und still,
habŽvieles überdacht,
Die DämmŽrung schwand mir unbemerkt,
es nahte schon die Nacht.

Die Erdenmassen liegen da,
vom Nebel grau umwebt,
als wären sie verlassen allŽ
und gänzlich unbelebt.

Doch siehŽ, da blitzt gar fein ein Licht
und wieder eins empor,
es kommt von oben unverhofft
der helle Schein hervor.

Die Stiege zeigt den Ausgang mir,
vom strahlend Licht erhellt
und bringt die Hoffnung, die nun hier
die Zukunft wohl erstellt.
  Top
"Autor"  
Nutzer: Dewin
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 03.08.2005
Anzahl Nachrichten: 87

geschrieben am: 04.07.2002    um 23:35 Uhr   
Zweifelnd blickt nun mein gefühl,
fragend Deiner Zuneigung,
fragend nach des Weges Ziel,
zweifelnd, der Erwiderung.

Fragend dreht sich mein Verstand,
zweifelnd was für Dich der Sinn,
zweifelnd was ich je erkannt,
fragend, wer ich für Dich bin.

Zweifelnd verbleibt mein Leben,
fragend nach dem eigŽnem Sein,
fragend nach Sinn und Streben,
zweifelnd ob Liebe nur Schein
  Top
"Autor"  
Nutzer: Dewin
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 03.08.2005
Anzahl Nachrichten: 87

geschrieben am: 04.07.2002    um 23:50 Uhr   
Im Versuch, nicht abzustampfen
Füge ich Wörter aneinander,
in der Hoffnung, auch mich zusammenzuhalten,
wenn auch nur schlecht.

Aber die Worte sind leer,
gedreht und gewunden, bis sie passten,
künstlich und falsch, schon ohne Sinn,
schon tot-genau wie ich.
  Top
"Autor"  
Nutzer: Dewin
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 03.08.2005
Anzahl Nachrichten: 87

geschrieben am: 05.07.2002    um 01:02 Uhr   
Bewusstsein

Für einen Moment
da dachte ich, es ist zu viel
Für einen Moment
da merkte ich, es ist kein Spiel

Im nächsten Moment
da merkte ich, ich brauch nur Mut
Im nächsten Moment
da erkannte ich, es war nur Wut

Jetz ist mir bewusst
mir wurd was gegeben
Jetzt ist mir bewusst
ich liebe mein Leben!
  Top
"Autor"  
Nutzer: jashirah
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 11.09.2001
Anzahl Nachrichten: 166

geschrieben am: 05.07.2002    um 01:14 Uhr   
boah!!!
  Top
"Autor"  
Nutzer: Dewin
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 03.08.2005
Anzahl Nachrichten: 87

geschrieben am: 05.07.2002    um 01:57 Uhr   
boah, ein simples boah?, komm schon jung zu solchŽ durcheinander muss einem doch mehr einfallen ;-)
Geändert am 05.07.2002 um 01:59 Uhr von Dewin
  Top
"Autor"  
Nutzer: lucretia
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 08.02.2004
Anzahl Nachrichten: 1945

geschrieben am: 05.07.2002    um 01:58 Uhr   
ok mir fällt mehr ein
gucktz
seuftz
erschrickt
lacht
grööööööööööhhhhhllllll

und froh is, daß es dir besser geht
  Top
"Autor"  
Nutzer: Dewin
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 03.08.2005
Anzahl Nachrichten: 87

geschrieben am: 05.07.2002    um 02:04 Uhr   
bin auch froh, danke Dir

  Top
"Autor"  
Nutzer: lucretia
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 08.02.2004
Anzahl Nachrichten: 1945

geschrieben am: 05.07.2002    um 02:09 Uhr   
öhm schnuck??? also ich hätte da ne liste für dich lol, aber du weisst eh was ganz oben drauf steht und von daher...fg

ach blödsinn, dich einfach dolle drückt und froh ist, dich zu haben
  Top
"Autor"  
Nutzer: Dewin
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 03.08.2005
Anzahl Nachrichten: 87

geschrieben am: 05.07.2002    um 02:12 Uhr   
für Dich mach ich doch fast alles ;-)
  Top
"Autor"  
Nutzer: lucretia
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 08.02.2004
Anzahl Nachrichten: 1945

geschrieben am: 05.07.2002    um 02:13 Uhr   
ich weiss...
schenkt dir mein strahlenstes lächeln und zaubert dir für heut nacht einen ruhigen traum, der dir kraft und zuversicht für den morgigen tag schenken mag

Geändert am 05.07.2002 um 02:34 Uhr von Lucretia
  Top
"Autor"  
Nutzer: Dewin
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 03.08.2005
Anzahl Nachrichten: 87

geschrieben am: 05.07.2002    um 20:47 Uhr   
Ausreissen


Vieles hat man in seinem Leben gesehn
Und manches konnte man nicht verstehen
Oft handelt es sich dabei um Menschen
Die ihren Weg auf den eigenen lenken

Man möchte sich dann verstecken
Wenn so manche einen erschrecken
Sie erschrecken nur mit ihrer Art
Denn sie erscheint nicht gerade zart

Man fragt sich so: Haben sie etwas verloren?
Denn ihre Gefühle sind verborgen
Tragen sie in sich einen Schmerz?
Denn man entdeckt nicht ihr Herz

Sie erscheinen einem oberflächlich
Sind bei gegebenen Worten oft vergesslich
Sie wollen auf viele Party`s gehen
Und sagen: So muss es sein im Leben

Sie wollen immer nur ihren Spass
Und bei Gefühlen fragen sie: Was ist das?
Sie beurteilen andere nach Aussehen, Geld und Macht
Und erzählen sich: Dies und das habe ich über den gedacht

Doch nach einiger Zeit wird ihr Margen krank
Gehen immer öfter an den Tabletten schrank
Sie werden aber nur die Symptome heilen
Die Ursache wird weiter bei ihnen verweilen

Da möchte man doch lieber wenige echte Freunde haben
Und gibt sich gegenseitig wertvollere Gaben
Diese bestehen aus Ehrlichkeit und Vertrauen
Mit ihnen kann man durch Mauern schauen

Sie trösten sich in schweren Stunden
Behandeln gegenseitig ihre Wunden
Mit ihnen kann man über alles reden
Sowas ist für jeden ein wahrer Segen

  Top
"Autor"  
Nutzer: Dewin
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 03.08.2005
Anzahl Nachrichten: 87

geschrieben am: 07.07.2002    um 01:24 Uhr   
Verdorbene Welt

Wenn es einen Menschen gibt, der wagte, alles zu sagen, was er von dieser Welt gedacht hat, bliebe ihm kein Quadratmeter mehr, um sich darauf zu behaupten.
Wenn ein Mensch erscheint, stürzt sie die Welt auf ihn und bricht ihm das Rückrat. Immer sind zu viele morsche Säulen stehen geblieben, zu viele verfaulte Menschheit, als das ein Mensch aufblühen könnte. Der Überbau ist eine Lüge und das Fundament eine riesige zitternde Angst.
Wenn im Abstand von Jahrhunderten ein Mensch mit einem verzweifeltem, hungrigem Blick in den Augen auftritt, ein Mensch der die ganze Welt umwälzen würde, um ein neues Geschlecht zu schaffen, wird die Liebe, die er in die Welt mitbringt in Bitterkeit verwandelt und er wird zur Geist. Wenn wir dann und wann auf Seiten stossen, die explodieren, Seiten, die verwunden und schmerzen, die einem Seufzer, Tränen und Flüchte abringen, dann sollt ihr wissen, dass sie von einem echten aufrechten Menschen stammen. Einem Menschen dem keine andere Verteidigung übrig bleibt, als seine Worte.Und seine Worte sind immer stärker, als das verlogene, erdrückende Gewicht der Welt. Stärker als all die Foltern und Räder, die die Feigen erfinden um das Wunder der Persönlichkeit zu vernichten. Wenn je ein Mensch wagen würde, alles, was er auf dem Herzen hat, auszusprechen, sein wirkliches Erlebnis, alles was wirklich seine Wahrheit ist, niederzuschreiben, dann glaube ich, ginge die Welt in Trümmer, würde in Stücke zersprengt und kein Gott, kein Zufall, kein Wille könnte je wieder die Stücke, die Atome, die unzerstörbaren Elemente zusammensetzten, aus denen die Welt bestand.
  Top
"Autor"  
Nutzer: Dewin
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 03.08.2005
Anzahl Nachrichten: 87

geschrieben am: 07.07.2002    um 14:03 Uhr   
Ein Gedicht geschrieben -
das Papier zerknüllt und weggeschmissen...
einen Brief verfaßt -
welcher unbeantwortet blieb und vergessen wurde...

Viele Worte gesprochen -
die in der Einsamkeit meines Zimmers verhallten...
tausend Tränen geweint -
die sinnlos im schimmeligen Teppich versickerten...

Tiefe Liebe geschenkt -
leer wie ein Ruf n die Unendlichkeit...
Zarte Hoffnung verspürt -
und verdurstet kurz vor der Quelle...

Große Ziele gesetzt -
und vor dem ersten Schritt gescheitert...
Den Tod herbeigesehnt -
und die Hand zu schwach, das Messer zu halten...

Den Tag verflucht -
und doch sich jeden Morgen aus dem Grab erhoben...
Die Nacht geliebt -
und doch hingesunken und geschlafen...

Die Augen geschlossen -
doch nicht blind genung für diese Welt...
taub geworden -
doch die Worte schneiden noch immer in mein Fleisch...

Gewartet Tag für Tag -
und später vergessen worauf ich hoffte ...
An Erinnerung gekrallt -
und festgestellt, daß nichts das Erinnern wert war...

Alt geworden -
mit jedem verbitterten Tag sich selbst verflucht...
gestorben -
und vor dem Tod noch festgestelltm wie vergebens alles war...
  Top
"Autor"  
Nutzer: Dewin
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 03.08.2005
Anzahl Nachrichten: 87

geschrieben am: 07.10.2002    um 17:34 Uhr   
Unverständnis

Sprechen wir auch
die gleiche Sprache
tauschen uns aus
in gefälligen Worten
vermögen wir
es dennoch nicht
uns zu verstehn
Inmitten all der Worte
bleiben wir einsam
als wären wir stumm
  Top
"Autor"  
Nutzer: Dewin
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 03.08.2005
Anzahl Nachrichten: 87

geschrieben am: 24.10.2002    um 23:04 Uhr   
Gedanken
klar wie Glas
dann wieder
beschlagen und trübe
spiegelt das Glas
mich wieder
seh' es brechen
seh' es splittern

Glasregen...
Gedankensplitter...
wirbeln
durch den Kopf
auf mich nieder

fange sie auf
schneide mir
ins Herz
Blut fliesst...
reinigt mich
und meine Seele...

nehm' die Splitter
zitternd
in meine Hände
setz' sie
zusammen
zu einem Mosaik
aus Glas

seh' mich
von allen Seiten
betrachte mich
mit anderen Augen
wieder...


  Top