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°nur ein Windhauch

Nutzer: Mondscheinkuss
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geschrieben am: 22.12.2002    um 23:19 Uhr   
Man sieht ein Mädchen durch den Park wandern,
fast könnte man meinen, es schwebt.
Die blühenden Wiesen werden vom Sonnenschein überflutet,
der durch kein Wölkchen am Himmel gestört wird.
Gedankenverloren, aber von Wärme begleitet,
wandelt dieses Mädchen, fast schon eine Frau, weiter.
Sie wird von bewundernden Blicken begleitet,
bis sie auf eine Gruppe von Menschen trifft.
Es sind ihre Freunde.
Sie wird strahlend lächelnd empfangen.
In der Luft liegt die Geborgenheit,
in den Augen leuchtet das Vertrauen.
Die junge Frau atmet tief ein.
Doch plötzlich wird die Luft kälter.
Mit jedem Atemzug scheint sie mehr zu erfrieren.
Jetzt erst erwacht sie aus dem Traum und öffnet die Augen.
Aber was ist passiert?
Die blühenden Wiesen sind verschwunden, es liegt Schnee.
Die Sonne wurde, durch den von dunklen Wolken begleiteten, Mond ersetzt.
In mitten dieser frostigen Landschaft liegt sie nun,
völlig unterkühlt, die Lippen blass,
die Hände blutend, durch das hartgefrorene Eis.
Ihr Atem bildet nur noch schwache Nebelschwaden.
Leise beginnen Tränen in die klirrende Kälte zu tropfen.
Ein letzter Versuch aufzustehen, missglückt.
Sie möchte so laut schreien, öffenet den Mund,
aber kein Ton entweicht.
Ihr Blick schweift zum Mond.
Der letzte Atemzug ist zu kalt.
Ihr schon gefrorenes Herz, bricht entzwei.
Doch sie hatte keine Angst, Schmerzen spürte sie schon lange nicht mehr.
Das letzte, was sie wahrnimmt, ist ein Schatten, der sie streift.
Dann schließt sie die Augen, um sie nie wieder zu öffnen.
Die Person, zu der der Schatten gehörte, blickt auf die Stelle, auf der das tote, blutüberströmte Mädchen liegt.
Jedoch wird ihre Leiche nicht gesehen.
Man beachtet sie einfach nicht...


Vielleicht ist es kein Gedicht und wirklich gelungen ist es auch nicht.
Jedoch wusste ich nicht, wie ich es sonst hätte formulieren sollen.

~Mondscheinkuss~
Geändert am 22.12.2002 um 23:22 Uhr von Mondscheinkuss
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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 22.12.2002    um 23:36 Uhr   

Das ist schön geschrieben Mondscheinkuss
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: ErbeDerNacht
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geschrieben am: 22.12.2002    um 23:53 Uhr   
Schön?
Gedicht Ja, so ein Leben NEIN!
...

Erbe Der Nacht
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 22.12.2002    um 23:58 Uhr   

Wer möchte so ein Leben hm???
Sie hats gut ausgedrückt und das meinte ich mit schön geschrieben
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: ErbeDerNacht
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geschrieben am: 23.12.2002    um 00:11 Uhr   
Manch einer kann sich ein solches Leben aber nicht aussuchen, sonder muss es hinnehmen.

Zu dem geschriebenen sag ich nichts.

Erbe Der Nacht
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Nutzer: Mondscheinkuss
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geschrieben am: 23.12.2002    um 00:18 Uhr   
Wer würde sich soetwas schon aussuchen wollen?
Ich wollte nur niederschreiben, was mich bei dem letzten bisschen Schnee beschäftigte...

(die böse Rechtschreibung)



Geändert am 23.12.2002 um 00:19 Uhr von Mondscheinkuss
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