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"Autor"

Es ist ein Lied

Nutzer: Engelsfall
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Registriert seit: 27.09.2004
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geschrieben am: 23.07.2002    um 17:22 Uhr   


Es ist ein kleines Lied
das traurig in mir klingt
und das von Einsamkeit
in Bittersüße singt.

Es ist ein kleines Lied,
in dem mein Herz erstickt
und nur wer einsam ist,
hat je dies Herz erblickt.

Es ist ein kleines Lied,
ich will den Klang nicht mehr.
Man mag es nicht verstehn,
er schmerzte mich zu sehr.

Es ist ein kleines Lied,
das singt von Hohn und Spott
der eisigkalten Welt
und führt mich zum Schafott.

Es ist ein kleines Lied,
wispernd vom Begehren,
von seelenengem Zwang,
will mich nicht mehr wehren.

Es ist ein kleines Lied,
warnt mich vorm Verderben
will nicht davon hören:
Licht und Dunkel werben.

Es ist ein kleines Lied,
das in den Schlaf mich wiegt,
doch dieses kleine Lied,
ist einzig, was mich liebt.


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"Autor"  
Nutzer: wrose
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Anzahl Nachrichten: 441

geschrieben am: 23.07.2002    um 18:48 Uhr   



lächelt
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"Autor"  
Nutzer: Gast_ElfeA
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Registriert seit: 05.06.2002
Anzahl Nachrichten: 308

geschrieben am: 23.07.2002    um 19:23 Uhr   

Endlich jemand, der meine Gefühle in Worte fassen kann!

Sich verneigt ElfeA
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Nutzer: Engelsfall
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Anzahl Nachrichten: 616

geschrieben am: 24.07.2002    um 07:04 Uhr   


Vielen Dank ihr drei. Freut mich, wenns gefällt. Ich glaube, auf eine gewisse Weise hat jeder so ein Lied in sich. Ich weiß nur nicht, ob es immer quält und gleichzeitig verhindert, den Qualen nachzugeben.

Liebe Grüße,

Engel.
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"Autor"  
Nutzer: Engelsfall
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Registriert seit: 27.09.2004
Anzahl Nachrichten: 616

geschrieben am: 24.07.2002    um 07:04 Uhr   


Sie hat nie gelacht:
für sie war alles ernst.
Sie wußte nicht,
wie man das macht,
daß man die Stille bricht.

Sie schwieg alle Zeit,
auch dann noch, wenn sie sprach.
Ein jeder Laut
Befremdlichkeit
ist allzu rasch ergraut.

Das was in ihr sang:
es brachte keinen Ton..
Wie Sonnenlicht,
so war der Klang,
das sich auf Wasser bricht.


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Nutzer: Engelsfall
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Anzahl Nachrichten: 616

geschrieben am: 24.07.2002    um 13:56 Uhr   


bleich lächeln blüten
träumend von einer welt ohne kühe.
schmetterlinge flattern
taumelnd, den winden zu entkommen,
heiß und kalt, dazwischen gefangen
wie vor einer fensterscheibe
und hinter dem glas
ist der mond die sichel
welche die kleinen planeten erntet.
für die großen gibt es mähmaschinen.
bleich lächeln blüten
in der umarmung von schlangen,
verblassend in feuer und eis.


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Nutzer: fratzmausi
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Anzahl Nachrichten: 2216

geschrieben am: 24.07.2002    um 13:58 Uhr   
..das reinste Gefühlswirrwarr?
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"Autor"  
Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 24.07.2002    um 14:13 Uhr   


Nein :-) Das war das Bild, mit dem ich heute morgen aufgewacht bin. Ich träume viel, und wenn ich nicht lange schlafe, sondern aus dem Traum rausgerissen werde, kann ich ihn manchmal festhalten. Und in Worte fassen.

Liebe Grüße

Schmetterlingsengel


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