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"Autor"

das leben

Nutzer: nemo233
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Anzahl Nachrichten: 4

geschrieben am: 26.07.2002    um 02:20 Uhr   
das leben ist lebenslänglich
klingt wie strafend, ist auch bänglich

haben wir solche strafen verdient
müssen wir akzeptieren was uns blüht?

existieren oder leben wir?
überleben oder leben hier?

kann hier leben möglich sein
ist es einfach, nur zu sein?

einfach leben gibt es nicht
gesellschaft ist was widerspricht

wiederstand hält nicht lang
zu stark mancher gruppenzwang

einzelne werden untergehn
individuen werd ich sterben sehen

ich selbst agiere, denke, passe
selten wiedersteh ich dem einfluss dieser masse

ich frage mich wie soll ich leben
angepasst im käfig kleben?

kann ich endlich freiheit geniessen?
das darf ich nicht, bitte erschiessen

am ende des lebens frag ich mich
war ich zufrieden, glücklich?

ich red mir ein, es war so schön
sonnenschein, blumen blühn

und dann zum schluss
nur noch ein schuss


/nemo/
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"Autor"  
Nutzer: fratzmausi
Status: Profiuser
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Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 2216

geschrieben am: 26.07.2002    um 07:54 Uhr   
:-) aber warum denn gleich erschießen?

So schlimm ist das Leben nun auch wieder nicht, dank der unvorhersehbaren Ereignisse, die das Leben lebenswert machen.

Mit Zuversicht in die Zukunft sehen.
Mit offenen Augen gehen.

Den heutigen Tag genießen -
und sei`s beim Blumengießen.

Die Freiheit, die ich meine,
bestimmt durch meinen Geist.

Sie kommt mit hellem Scheine
und zu meinem Herzen weist.


Die Gesellschaft, das ist klar,
ist was sie ist und bleibt, was sie war,
ein Teil der Herde, immerdar.
Doch lebte ich allein,
das wäre trist.

Lebte ich allein
und fern von der Herde,
wäre ich das einsamste Schaf
auf dieser Erde.


fratz ;-)
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