| "Autor" |
Nektar |
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geschrieben am: 27.07.2002 um 17:35 Uhr
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~o~O~o~O~o~Nektar~o~O~o~O~o~
Mitten in der Wüste stinkt das Aas am meisten
Mitten in der Stille klingt der Atem wie Lärm
Im Land aus dem alle kalten Wasser verreisten
Schlingen sich trockene Flussläufe wie Gedärm
Die Spuren im Sand füllen sich mit Blut
und verwaschen im Anblick der Ewigkeit
Ein Schatten widersteht einsam der Glut
Wie lange bis er zerrint zu purem Leid
Die einzige Pflanze die noch gedeiht
saugt das letzte Leben aus der Erde
Ist sie doch alleinig dem Tod geweiht
Auf das aus meinem Blut Nektar werde
-=morphos=- |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.07.2002 um 20:03 Uhr
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@Morphos
als ich den Titel las, dachte ich ich erst an Scharen von Faltern, die von Nektar zu Nektar schwirren.
Na ja, so kann man sich irren. ;-)
Dein Gedicht gefällt mir ganz gut.
>>Mitten in der Stille klingt der Atem wie Lärm <<
Ah! Hübsch!
>>Wie lange bis er zerrint zu purem Leid <<
Bei zerrint fehlt ein "n". >So lange bis er zerrinnt zu Leid< würde besser passen. Oder?
>> Auf das aus meinem Blut Nektar werde <<
Bei "das" fehlt ein s.
lieber Gruss Lama
p.s. dein Gedicht "Schuaschochtl" gefällt. Ist sehr spitzfindig. ;-)
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