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"Autor"

Leben können

Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 29.07.2002    um 15:09 Uhr   

Die Schlüssel zu meinem Überleben in dieser Welt,
ich weiss nicht ob ich es bin ,der ihn in Händen hält,
ich weiss nicht,wann ich beginne zu fluchen,
aufgebe meinen Weg noch weiter zu suchen.
Dieser Weg war nicht immer einfach,oft steinig und schwer,
meinen Frieden zu finden,bemüht hab ich mich sehr,
und ich brauchte einen Platz,mich zurückzuziehen,
einen Ort der Stille,auszuruhen,mal zu fliehen.
Ich habe viel drüber nachgedacht,zu finden diesen Ort,
nicht einfach weggelaufen...nicht nur weg,nicht einfach fort,
und nun hier ist Stille,in der Ruhe um mich herum,
betrachte ich mein Leben,schau mich in der Vergangenheit um.
Getrennt haben sich meine Eltern,ich bin hin und her,
bald war ich gross genug auf eignen Füssen zu stehn hier hält mich nichts mehr,
hinaus in die Welt,dort viele Fehler gemacht,
war noch zu jung nicht richtig nachgedacht.
Gemeint,das Glück fürs Leben gefunden zu haben,zweimal an der Zahl,
doch aus und vorbei,verloren...geblieben ist nur doppelte Qual,
traurig,verbittert sehe ich oft in den Spiegel an der Wand,
sehe meinem Ich in die Augen...oft eine Fremde mir gegenüber stand.
Doch die Zeit heilt alle Wunden,auch die welche die tief in der Seele sind,
manche Dinge betrache ich nun aus anderer Sicht...freue mich wie ein Kind,
das ich hinausgehen kann in die Sonne,hinein in den neuen Tag,
nicht mehr mich verstecken brauch,Leben kann,weil ich das Leben mag.
Ich sein kann wie ich mich erkenne,wie ich mich selbst verstehe,
meinen guten Seiten,und auch meine Unzulänglichkeiten sehe,
Pflichten aus der Vergangenheit werden noch oft ihren Weg zu mir finden,
und ich werde dazu stehen,nicht versuchen mich heraus zu winden.
Aber selbst werd ich bestimmen und lenken meinen Weg...meine Zukunft,
mein Leben leben,wie ich es will,möglichst herrschen lassen die Vernunft,
denn eines hat mich das Leben und die Zeit gelehrt....
...es lebt sich auf dieser Welt nicht unbeschwert ....
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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