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geschrieben am: 30.07.2002 um 01:14 Uhr
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Gestern,als ich wandelte durch den herrlichen Park,
da fand ich eine Bank,an einem Platz,wie ich ihn mag,
an einem ruhigen Weg gelegen,unter einem grossen Baum,
eine weite Wiese,erst in der Ferne sehe ich strassen,einen Zaun.
Ich setze mich nieder,bin bald bequem in Gedanken versunken,
da schwankt ein Mann den Weg herauf,scheints als wär er betrunken,
doch als ich näher ihn kommen sehe,erkenn ich was ihm wirklich fehlt,
Schwäche ists er ist sehr alt,zur Bank geleit ich ihn,dort setzt er sich erzählt:
80 Jahre zählt sein Leben,
stets nach gutem,sagt er,war sein streben,
doch heute wärs nicht mehr dieselbe Welt,
alles hektisch,alles schnell,voll kält.
Seine Frau gestorben vor Jahren,
er nun alt,kanns allein wohnen nicht mehr wagen,
lebt in einem Heim für Pensionäre,
die Kinder fort in seinem Herzen schwere.
Nur die Wege im Park sind ihm geblieben,
Zuhaus im Heim,wird meist geschwiegen,
hier kann er sitzen,Sonne spüren und Leben,
wenn er jemand trifft wie mich auch reden.
Lang hab ich ihm zugehört,seinen kleinen Geschichten gelauscht,
zusammen gelacht mit ihm,einfach Gedanken miteiander ausgetauscht,
auf der Bank gesessen,bis die Sonne ging und der Abend brach heran,
begleitet seinen Weg nach Hause,dabei stützend den Arm des alten Mann.
Vor seiner Tür,da dreht er sich,sieht mich mit fragenden Augen an,
wann ich wieder mal im Park verweile,er mich dort wieder treffen kann,
dann seh ich Sie,die Angst in seinen Augen,das ich verneine die Frage,
und sehe die Freude darin,als ich lächelnd Ja gern zu ihm sage.
Als die Tür sich langsam schloss hinter dem alten Mann,
er mir winkte aus dem Heim,
spürte ich die Tränen in meinem Auge,und wünschte
.....niemals einsam zu sein! |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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