| "Autor" |
Oh Schicksal |
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geschrieben am: 01.08.2002 um 13:43 Uhr
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Oh Schicksal – sag um welchen Preis
soll ich vergessen, was ich weiß?
Warum erweckst Du mir mein Herz
und füllst es dann mit diesem Schmerz?
Ich spür die Liebe tief in mir –
in einem Käfig – wie ein Tier..
Sag – soll ich dort zugrunde geh’n
und niemals ihre Freiheit sehÂ’n?
Warum ist sie in mir erwacht?
Ich höre, wie mein Schicksal lacht...
Denn alles, was ich jemals war
ist in Gefangenschaft – Gefahr...
Ach kämpfe Herz und sei bereit
für Deine schwerste/schönste Einsamkeit.
Ich seh im Spiegel mein Gesicht –
und ach – oh weh – das bin ich nicht.
Und ist der Käfig einmal leer –
dann gibt es mich – mein Herz nicht mehr...
Denn alle Liebe schlummert dort
Sagt – ist Gefangenschaft nicht Mord?
Noch atmet es – mein liebes Tier
und wünscht sich noch ganz nah zu Dir –
Doch Maulkorb, Fesseln halten still –
was hier in Freiheit leben will
So stirbt es in mir Stück für Stück...
So sagt mir – kommt es je zurück?
Oh Schicksal – sag um welchen Preis
soll ich vergessen, was ich weiß?
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