| "Autor" |
Nie Gehabtes zu verlieren |
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geschrieben am: 02.08.2002 um 10:41 Uhr
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i) Hallo,
nun ich weiß nicht ob es poesie ist einfach zu schreiben was man fühlt und falls dies nicht der fall sein sollte löscht diesen beitrag bitte.
ja... nie gehabtes zu verliern, das hört sich im ersten moment vielleicht wirklich komisch oder unmöglich an, aber lasst mich erklären. ihr lauft durch einen tiefen wald und das schon lange. es ist nacht geworden. dunkle schatten greifen mit ihren knochigen geisterhänden nach euch. aber es ist euch egal. ihr habt nichts zu verlieren... nur euch selbst. da seht ihr plötzlich ein kleines licht. erst glaubt ihr es ist nur einbildung, doch als ihr nher darauf zu geht erkennt ihr eine hütte in der ein warmes feuer brennt. ihr klopft höflich an und euch wird aufgetan. man bringt euch einen mantel, decken, etwas zu essen und zutrinken und bietet euch sogar ein bett für die nacht an. ihr fühlt euch mit einemmal anders. vielleicht geborgen und als ihr von den schatten erzählt, erkennt ihr, dass es viel dunklere und größere von ihnen gibt, als die die nach euch griffen. und plötzlich ist etwas da. ihr könnt nicht glauben das es verständnis ist, aber ihr spürt es und schlaft erleichtert ein. doch als ihr am nächsten morgen aufwacht, bemerkt ihr, dass ihr nicht in einer hütte in einem bett liegt. unter euch ist nichts als der kalte, weiche waldboden, doch über euch liegen blätter die euch wärmten diese nacht. ihr werdet euch bewusst, dass euer verlangen nach wärme und zuflucht euch einen streich spielte und euch alles nur vorgaukelte. das licht, die hütte, die decken, das bett, nichts als illusionen. ihr beginnt zu weinen und lauft weiter... denn ihr habt ja nichts zu verlieren außer der erinnerung an nie gewesenes und euch selbst. und euch entgeht nicht, dass ihr beides langsam verliert. euch selbst an die erinnerungen und die erinnerungen an die illusionen.
wahrscheinlich versteht ihrt mich jetzt kaum besser, aber fals dies irgendjemand lesen sollte, danke ich ihm.
Renja. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.08.2002 um 10:58 Uhr
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schon das es dir gefällt.
wenn man eine illusion ärmer geworden ist... darüber habe ich lange nachgedacht und bin zu dem entschluss gekommen, dass es besser ist eine illusion zuverlieren, als sein leben mit zwanzig von diesen unwirklichen vorstellung (und sind sie auch noch so schon) zu leben.
Zum Trost sei gesagt - es wird neue Illusionen geben :-)
du sagtest es selbst... das erwachen danach ist schmerzlich und vielleicht it es besser seine träume nicht mit illusionen zu verwechseln.
Wir müssen lernen, zu sortieren, nach dem was geht und dem, was nicht geht.
ich habe gelernt (soweit ich das überhaupt beurteilen kann). ein lottogewinn wäre eh nicht nach meinem geschmack. *grins*
Träumereien zerstören oft vorhandenes Glück, weil diese Wünsche und Sehnsüchte mit der Realität nicht übereinstimmen können.
ja das mag sein und doch halten sie dich in gewisserweise am leben.
Sich Illusionen "hingeben", bedeutet, sich zu "vergeben" - hört sich das nicht schon enttäuschend an?
ziemlich enttäuschend wenn ich ehrlich bin, also... wenn dir das wasser bis zum hals steht...lerne schwimmen.
Renja. |
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