| "Autor" |
Wie ein kühlender Schauer auf viel zu warmer Haut... |
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geschrieben am: 19.06.2003 um 00:02 Uhr
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Nebel ummantelt die Nacht,
die eiserne Stille entfacht.
Loderndes Feuer ergreift eine Seele.
Heiße Glut legt sich dumpf und betäubend um jene Kehle,
welcher flehende Rufe entgleiten und sogleich ungehört wieder hinab auf den Grund ihrer endlosen Verzweiflung schleichen.
Von Engeln vernommen und doch ungehört.
vom Teufel verachtet, verspottet, verhöhnt.
Niemals wird verklingen was verachtet und klein,
was blutrot und pochend sich breit macht,
Glieder einnimmt, eine Seele erstickt.
Der schmerzende Schrei von Ignoranz zum Leben erweckt.
Nur durch dich wird gelindert was unlängst begann und an keinem Tag endet.
Wie ein kühlender Schauer auf viel zu warmer Haut. |
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