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Feuervogels Zuversicht |
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geschrieben am: 20.08.2002 um 14:16 Uhr
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Feuervogels Zuversicht
(/zitat)
Wie Magie scheint es zu wirken,
Doch weiß ich, dass es keine ist.
Zeit hat ihren Wert verloren,
Doch nähert sich die letzte Frist.
Immer wieder neu Entdecktes
Reißt kurz mich aus der trüben Welt,
Doch geht es schnell, wie es gekommen;
Von Blitzen meine Sicht erhellt.
Weiß nicht ob wer mir helfen kann,
Ich sitze hier in meinem Loch.
Lächelnd wein ich dann und wann,
Erdrückt von jenem stillen Joch.
Wann immer Feuers Blitze schwinden
Und langsam klärt sich meine Sicht,
Will ich mich aus den Armen winden,
Der Zeit, die wölbt sich über mich.
Manchmal flieh ich weit hinaus,
Durchstreif die inniggrünen Wälder,
Bin kurz befreit, kann aus mir raus
Â…
Jetzt regnet es.
Warum zählt diese Zeit nur mehr?
Sekundengleich sie nur verrinnt.
Holst tagelang Dir Freunde her,
Doch nachts wir wieder einsam sind.
Am Anfang willst Du fest Dich heben,
Greifst nach all den hellen Blitzen.
Ihr Tod schmerzt noch mehr als ihr Leben,
Kannst stumm nur vor Dir selber sitzen.
So blicken wir uns ins Angesicht.
Ich weiß nicht, warum es schlimmer wird,
Weiß nicht, ob jemand hält Gericht,
Wann Seelenspiegels Scheibe bricht.
Und jedes Wort, das nicht gehalten
Scheint wie ein Hieb mit jenem Schwert,
Das gabst Du um gerecht zu walten,
Und schützen deines Herzens Wert.
Lerne selber aufzustehen,
Keiner wird Dir helfen bei.
Wenn immerkühle Winde wehen,
Muss jeder seiner Wege gehen.
Hol Zuversicht aus Deiner Tasche,
Eine, die ich niemals sah.
Vielleicht war doch das Häufchen Asche,
Damals vor dem Phönix da.
~Vile
Geändert am 20.08.2002 um 14:18 Uhr von Vile Geändert am 20.08.2002 um 14:18 Uhr von Vile |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.08.2002 um 14:24 Uhr
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wunderschön!
es zieht einen so richtig durch die zeilen! danke ville! |
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