| "Autor" |
an s. plath |
|
|
|
geschrieben am: 20.08.2002 um 15:49 Uhr
|
|
ja, ja! [entfährt mir der schrei] sieh es dir an!
rosa zwischen hohen mauern
aus papier, neben fernen galaxien und
alten gärten
ein weißer streifen
glitzernd in licht, die sonne,
die letzte
verschwommene schrift
frische kühle in der hitze, noch mehr
waser, fließe, ein sturzbach ohne
regen
sanfte erwartung,
erlösung
der beigen umhüllung aus
blasen, platzen, wenn du zu
fest drückst.
ein schmetterling, verirrter, verwirrter
flattert gen viereck, in unbändige
freie, weite, kehrt doch zurück
in die raschelnde asche, flieht
erneut - bleibt nur schmutziges,
grelles licht.
wer warst du?
Rhia
wow. mein erstes gedicht, bei dem die inspiration so ohne fehl ganz von aussen kam. erleuchtung! und bei einem einfachen, unverwunderlichen und dennoch bei mir fast religiösen akt: das bücher-an-der-richtigen-stelle-ins-regal-stellen! man glaubt es kaum, jetzt bin ich tatsächlich bemust!
Rhia auf dem weg zum wahnsinn |
|
|
|
|
|
|
Top
|