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geschrieben am: 20.03.2003 um 17:51 Uhr
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listen
gepeinigt, gedrosselt, und ausgezehrt
kann ich es nicht halten, es sich dadurch ständig vermehrt,
wechselnd sein Gesicht, klammheimlich, mit unsäglicher List.
gebe ich deiner Wortwahl recht, ich bin verwirrt.
^X^
Das erste mal nun möchte ich mich an dich wenden,
still und rein,
frei von den Bänden
die mich fesseln,
so schwebt es mir nicht vor, dies zu vergelten.
Habe verständniss, kann es verstehen,
erlebe doch stets alles in ihm,
doch mein kleiner Wirt, sollte so langsam zu sich selbst Heimkehrn.
Ich gebe ihm das was er so brauch,
schenke ihm voll ein, und salbe sein Haupt,
wache über ihn Tag und Nacht,
doch ohne Einigung durschwebt dieser Traum,
weiterhin allein die Nacht.
Ich kann ihn sehn,
Tag ein Tag aus,
die Verkrampfung in seinem Lebenslauf.
Tränen sprudeln aus mir heraus, bedauere das sehr,
doch bin ich dankbahr gar sehr, verlange klammheimlich nach mehr.
So ist es nicht der Stolz, und auch nicht die Qual
die ihn hindert, ja verdammt nochmal,
ich nenne es einfach deutlich hier beim Namen,
ausser du wird eh niemand in seiner Seele kramen.
Es ist schlicht Angst des Ungewissen,
was mag da kommen?
Würdest du ihn missen?
mit scheu getränkt sein Auge blickt,
auf dieser Welt so ganz alleine,
ist jetzt und hier noch die Zeit des schreibens.
Sitzend auf dem Sand des Treibens,
reibe ich mir die Augen wie vier,
nur so lässt sich das Trübe vertreiben,
das dieses herrlich geschaffene Reich,
einsam in seinem Tal verbleicht.
Meine ersten Rufe noch Ungewiss,
schaltete sich Taub,
lebte stets recht Ungewiss,
Nutze jene Macht,
fernab von Recht oder gar Pflicht.
ich liebe ihn wohne in ihm sehr gut,
vor knapp einem Jahr verließ ihn dann der Mut,
die Zukunft sie lag nun in Schleiern,
kann man ihn seither für nichts mehr begeistern.
Ausser das eine,
und dies ihn verwirrt,
das lösen der Bänder, in welchen er sich hat geirrt,
Lebt er nun mit seiner Shell,
beliebäugelt jene leicht irritiert
Ich bitte dich um seinet Willen,
hilf ihm
denn wie ich weiß, tut er es mit seiner Art dir gleich.
Er mag dich sehr, bist eine Art Idol,
doch er keine Kopie, hat dich nicht bestohln,
Genießt einzigst eine gewisse Inspiration,
ist denn dies für dich nicht eine Art der Arbeit Lohn?
Andre Wesen denken deine Sprache,
vervollständigen deren Klang,
wurden wir nicht gerade deshalb geboren?
Als Kinder Namenloser Eltern,
wir geboren wurden,
zu schaffen unser eigenes Reich,
zu vervollständigen Gottes gesamtes Königreich
Nun Xyr entschwinde ich von hier,
ziehe mich zurück in mein Revier,
laure dort nicht auf zwein oder gar viern,
ruhe im Sitzen, gehalten im Schatten,
erwarte entzückt dort unser bemessen.
frei von diesen scheusslichen Ketten.
^X^
Mit gesenktem Haupte erblicke ich dich nicht,
schäme mich, deshalb ist es so still um mich,
Wenn du magst so zieh in mein Reich,
betrachte den Garten,
noch sieht man lediglich Sprossen so fein,doch wird von hier an ab vieles neu um mich sein.
Ein kleines Beet, noch recht rar, wartet auf einen ganz besonders sonnigen Tag,
dort soll es wachsen,
in erinnerung an uns,
ein Ewiges vermächtnis,
ja gar des Schicksal's ruf?
So seien wir verbunden eine Ewigkeit lang,
zerbrechen werde ich niemals..
warum?
Weil ich sowas einfach nicht kann...
Maskerad
Geändert am 20.03.2003 um 18:00 Uhr von Maskerad Geändert am 20.03.2003 um 18:01 Uhr von Maskerad Geändert am 20.03.2003 um 20:15 Uhr von Maskerad |
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