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geschrieben am: 21.08.2002 um 02:13 Uhr
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Zustand
Flügellahm,
unter eingestürztem
Seelengewölbe,
liegt
auf Dornen
gebettet,
gefesselt,
mein Ich.
Ringt sich
im Dunkel
des Seins
angstvoll
dem Morgen
entgegen.
Käfig
Ich muß raus aus diesem Käfig,
sonst ersticke ich hier drin,
bin schon lang zu nichts mehr fähig,
so macht Leben keinen Sinn.
Kein Gedanke ist mehr klar,
alles dreht sich nur in mir,
so gehts nun schon Jahr für Jahr,
hab für nichts mehr ein Gespür
Kann nicht mehr die Liebe fühlen,
nicht einmal das Schöne sehn,
kann nur in mir selber wühlen
und im Kreis mich weiter drehn.
Halts kaum aus, doch muß ich wohl,
was soll denn geschehn,
ertränke es in Alkohol,
es muß doch weiter gehn,
Und es geht....frag bloß nicht wie,
dreh mich nur im Kreis,
ändern wird sich das doch nie,
sicher nicht, ich weiß.
Hab so manche Flasche Wein
mir deshalb einverleibt,
das wird nicht die Lösung sein,
auch wenns mich dazu treibt.
Drehe mich und drehe mich
was soll schon passiern?
Außer, dass ich innerlich
mich auch noch werd verliern...
Dann ists aus, vorbei und Schluß,
lass es dann geschehen,
werd zu allem Überdruß
....dann vor die Hunde gehen....
Gefühle
Unbegreiflich,
doch spürbar,
unsichtbar,
doch spürbar,
unbeschreiblich,
doch spürbar,
unfassbar,
doch spürbar,
unerklärbar,
doch spürbar.
Schmerzhaft,
bis in die letzte Faser
meines Seins.
Nächtlicher Schatten
In nächtlichem Schattenspiel
gefangener Träume,
webt zart
die Versuchung
ihr Netz in den Wind.
Die Sehnsucht lernt fliegen,
bis sie hilflos
und wehrlos
im Netz
sich verfängt
Erfrorene Seele
Erfrorner Seele
harter Kampf,
die nie gewinnt,
nein, nur verliert.
Erfrorner Seele
harter Kampf,
nach Licht und Wärme
immer giert.
Erfrorner Seele
harter Kampf,
muß warten
bis es Sommer wird.
Erfrorner Seele
harter Kampf,
kämpft, dass sie
nicht vorher stirbt.......
Ich hoffe sie gefallen euch, sind nicht von mir
Dreamy
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