Auf den Beitrag: (ID: 35084) sind "14" Antworten eingegangen (Gelesen: 563 Mal).
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ENGELSBLUT

Nutzer: RedSilvertears
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geschrieben am: 25.08.2002    um 16:43 Uhr   
ENGELSBLUT

Ein Engel in der Finsternis, erhellt meinen dunklen Geist,
schneidend weht der kalte Wind, der ins Gesicht mir beißt.
Es tobt in mir, die Augen blutend ihr Angesicht zieren,
ich erliege, werde ich den rechten Pfad verlieren?
Der Regen verwischt den roten Saft,
der mir schenkt meine geheimnisvolle Kraft.
Habe Engel oft schon weinen sehen,
Was wird passieren, was wird geschehen.

Mitten im Walde, hört man es klagen,
Die Energie erlischt, ich werde wagen,
Meine tiefsten Klüfte zu bezwingen,
Die mich in eine Welt verschlingen,
eine die ich noch nie erspäht,
bevor noch meine Zeit vergeht,
welche mich lässt zu Grunde gehen,
Als ich dich einst hab gesehen,
Den kalten Engel, im leisen Licht,
mit blutroten Tränen im Gesicht.

Der Weg zurück, nach vorn er geht,
Den Pfad des Unheils übersteht,
Werde ich dich suchen in der Ewigkeit,
der Beendet mein eigenes Leid.
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Nutzer: Filiana
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geschrieben am: 25.08.2002    um 20:11 Uhr   
Weiss nicht was sie anderes noch dazu sagen könnte...Deine Gedichte sprechen mir aus der Seele...
~...Ihr wart es wert, so sehr geliebt zu werden. Ihr seid es wert, dass so viel Traurigkeit geblieben ist an eurer stelle...~

Meine Sternenkinder Liam und Jolina
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Nutzer: Filiana
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geschrieben am: 25.08.2002    um 20:28 Uhr   
Ein Engel fliegt im Mondschein
hinab auf die Erde.

In seinen Augen befindet sich
eine kühle Leere.

Seine Lippen liegen still
aufeinander.

Tränen rinnen über seine
sanften Wangen.

Er wischt sie leise fort.

Blickt auf seine Hand
blutrot hat sie sich gefärbt.

Tränen die dir sagen wollen
wie sehr er dich liebt.

Diese Botschaft schickt er dir leise
über den glänzenden Sternenhimmel...


~...Ihr wart es wert, so sehr geliebt zu werden. Ihr seid es wert, dass so viel Traurigkeit geblieben ist an eurer stelle...~

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 25.08.2002    um 21:12 Uhr   

ohmann wie schön.....
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: SilentRose
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geschrieben am: 26.08.2002    um 11:21 Uhr   
auch mal mit der nightrose mitweint

...
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Nutzer: RedSilvertears
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geschrieben am: 27.08.2002    um 13:15 Uhr   
Ich weis nicht, aber Gedichte die als Aufhänger Engel beinhalten haben von vorne herein schon dieses geheimnisvolle in sich. Allein der Gedanke man des nachts durch einen dunklen Wald und sieht ein Irrlicht, welches sich als Engel zeigt und blutrote Tränen weint ... das Gedicht entstand deswegen, da ich diese Szene einmal im Traume sah. Es war schön doch unheimlich zugleich.

Filiana ... ich finde dein Gedicht auch sehr gut.
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Nutzer: RedSilvertears
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geschrieben am: 29.08.2002    um 19:25 Uhr   
DAS FREMDE WESEN IN MIR

Das Fremde Ding im Turme gesehen,
wusst ich nicht, wie wird mir geschehen,
lautes zetern vernahm mein Ohr,
so lief ich hin zum großen Tor,

Der Bergfried überwuchert mitten im Wald,
im Mondlicht strahlt, mir ist bitterkalt,
der Atem gefriert,
Tränen mein Antlitz ziert,

Mein düstrer, innerer Kern,
hielt mich doch nicht von ihm fern,

Böse Blicke mich erreichend,
sehe ich mich abgestürzt,

In Gründe die ich nie gesehen,
hört man mein lautes Flehen.
Und wer es hört, der soll mich retten,
wie ich es einst tat, mit dem Wesen in Ketten.
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Nutzer: Filiana
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geschrieben am: 30.08.2002    um 01:21 Uhr   
drückt dich fest kleine Träne...
Ich muss sagen als ich das eben gelesen habe...mit deinem Traum...da musste ich an meinen denken...Denn ich sah einen kleinen Engel...fast ganz in weiss doch aus seinen Augen kullerten Blutrote Tränen...er saßs allein an einem kleinen See...er hat ausgesehen als hätte man ihn sehr Verletzt...
~...Ihr wart es wert, so sehr geliebt zu werden. Ihr seid es wert, dass so viel Traurigkeit geblieben ist an eurer stelle...~

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Nutzer: RedSilvertears
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geschrieben am: 30.08.2002    um 18:52 Uhr   
Hallo Fee Filiana

versuche doch auch mal deinen
Traum in Worte zu fassen ...

Würde mich freuen ...

*Im dichten Nebel in die Nacht verschwindend*
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Nutzer: Filiana
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geschrieben am: 31.08.2002    um 00:09 Uhr   
Die tiefe dunkele
Nacht,bricht herrein.
Hat geweckt ein kleines Engellein.
Stumm blicken seine Augen
auf die dunkelheit des SeeŽs.
Wird nur noch bewacht
von des Mondes schein.
Nur sein Spielebild
nimmt das klare Wasser war.
Seine Flügel weiss
wie im Winter der Schnee.
Seine Haut so sanft
wie der Klee.
Seine Hände so rein
wie das Wasser des SeeŽs.
Einsamkeit in seinem
Gesicht zu sehŽn.
Unentliche stille
umgibt ihn.
Hände umfassen die Sehnsucht
in seinen Augen.
Leise tropft eine Träne
bei des Mondes schein
in den sanften wellen hinab.
Beginnt zu treiben
eine weitere folgt ihr
wellen umgeben sie sanft.
Nehmen ihren weiteren Lauf
Das Engellein
bleibt allein zurück.
Hat all seine Sehnsucht ausgedrückt.
Umfast sein Herz
und sieht es in den wellen treiben...
~...Ihr wart es wert, so sehr geliebt zu werden. Ihr seid es wert, dass so viel Traurigkeit geblieben ist an eurer stelle...~

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Nutzer: RedSilvertears
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geschrieben am: 18.10.2002    um 15:36 Uhr   
ENGELSBLUT (PART II)

Dein Gesicht gezeichnet von argen Wunden,
wurdest von Menschen arg geschunden.
Gefühlskalt die Straße der Verdammnis entlang,
dein Leben hing an einem seidenen Strang.

Verlorener Kampf, die Kraft ist entwichen,
dein armes Herz gedrückt mit Stichen.
Du wolltest Dich von der Erde entfernen,
und hoch hinaus fliegen zu den Sternen.

Als Engel der Nacht mit gebrochenen Flügeln,
musst dich dieser Gedanken zügeln.
Hier zu bleiben in dieser kalten Welt,
die dich nicht hält, weil sie dich quält.

Dein im Glanze des Mondes rot schimmerndes Gesicht,
ist es, was mich fast ersticht.
Engel mein, bitte hör auf zu greinen,
dein Licht soll für uns weiter scheinen.
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 18.10.2002    um 15:43 Uhr   

Gerade eine Gänsehaut bekommen hat
Schön geschrieben
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 18.10.2002    um 15:55 Uhr   

Ich blicke in den Spiegel
Lang und eindringlich
Meine Augen sind verweint und leer
Ein Blick streift über meinen ausgemergelten Körper
Wie der Wind über verlassene Ruinen
Ich breche zusammen
Sinke langsam zu Boden
Wie kleine Blitzlichter
Treten mir Momente vor die Augen
Momente voll Hoffnung, Kraft und Mut
Aus längst vergan’nen Tagen
Im selben Augenblick
Werden die überdeckt
Von Momenten voll Hass, Schwäche und Wut
Ich sehe ein Licht
So greifbar nah
Versuche es zu erfassen
Ich strauchele
Gehe zu Boden
Falle in ein tiefes schwarzes Loch
Mein Leben zieht an mir vorüber
In Windeseile
Und zerbricht
Im freien Fall
Suche ich nach einem Halt
Einem kleinen Lichtblick
Ich möchte ihn fassen
Doch ich erspähe nichts
Will ich es denn nicht ?
Ich spüre einen kalten Luftzug
Sanft streichelt mich der Tod mit seinen Händen
Ängstlich blicke ich in die Dunkelheit
Sie ist allgegenwärtig
Überall um mich herum
Mit großer Wucht werde ich zu Boden geschmettert
Liege mit schmerverzerrtem Gesicht still da
Gebrochen sind meine zarten Flügel
Ich sammle meine letzte Kraft
Und versuche mich zu erheben
Doch ich bin zu schwach
Zu schwach um zu kämpfen
Gequält schleppe ich mich in meine eigene Welt
Die Einsamkeit umhüllt meinen sterbenden Körper
Meine Seele versucht sich von Gefühlen zu lösen
Sie nährt sich an einem hasserfüllten Herzen
Blutend kauere ich mich in eine Ecke
Bin allein
Umhüllt von einer eisigen Kälte
Erzittere vor Angst
Rufe um Hilfe
Aber warte vergeblich
Denn ein Engel der Einsamkeit wurde im selben Augenblick geboren !!!
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: RedSilvertears
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geschrieben am: 19.10.2002    um 14:58 Uhr   
Hallo nightrose ...

bei den von Dir geschriebenen Zeilen ging es mir aber auch nicht besser *auch Gänsehaut hatz* *brr*

Mal schauen was ich heute feines mitgebracht habe ...
Geändert am 19.10.2002 um 14:59 Uhr von RedSilvertears
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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 23.10.2002    um 08:45 Uhr   

es regnet blut vom himmel,
tropf-tropf-tropf-tropf...
ein tropfen prallt auf mein schneeweißes gesicht.
es zuckt nicht, es ist wie versteinert...
ich schaue hinauf zum himmel,
tausende von blutstropfen fallen herab,
die engel bluten,
sie sterben,
immer mehr tropfen treffen mein gesicht...
ich sehe immernoch wie versteinert zum himmel empor,
ich schaue nachdenklich,
bin traurig, dass die engel sterben müssen.
blut läuft an meinem gesicht herunter,
es läuft an meinen armen herunter,
meinen beinen,
ich stehe in einer blutlache,
einer blutlache toter engel.
plötzlich hört der regen auf,
die engel sind tot,
alle sind sie tot,
die welt ist grau,
alles verblüht,
nurnoch totes gras,
tote bäume,
tote pflanzen,
tote engel,
tote menschen,
die menschen sind nicht wirklich tot,
sie haben nur keine seele mehr, sind seelentot,
sie schauen wie ich versteinert mit weißem gesicht zum himmel empor
doch es werden bald neue engel geboren,
solange werde ich hier stehen,
mit weißem gesicht, zum himmel empor schauen,
in einer grauen welt voll toten pflanzen
und ich werde warten,
warten auf den neuen regen,
auf den blutsregen der engel...
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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