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freundschaft

Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 21.12.2002    um 11:29 Uhr   
freundschaft

denn wir sind nur lange fäden
die durch raum und zeit sich winden
ohne anfang ohne ende finden
wir uns frei und doch gebunden
in den netzen eingewunden
neue knotend, die dann heiter
lose oder spannend weiter
neue fäden in sich binden
endlos nie ein ende finden

Lama
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 21.12.2002    um 12:10 Uhr   

Das haste toll ausgedrückt Lama
Ja Freundschaft ist was wertvolles :-)
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: Raweika
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geschrieben am: 21.12.2002    um 14:44 Uhr   
"endlich nie ein ende finden" gefiele mir am Schluss besser - wegen der Paradoxie und wegen der Doppeldeutigkeit. ;-)

Ciao

weika
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Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 21.12.2002    um 15:04 Uhr   
Gute Idee, danke für den Vorschlag, Raweika. Ich habe ihn überdacht, belasse es es aber lieber doch bei "endlos".
Wichtig ist mir die Philosophie, die mit dem "endlos" angesprochen wird, denn ich verbinde das Wort in erster Linie mit den Fäden und nicht nicht (nur) mit dem Vorgang des Netz-Knüpfens.

Viele Grüße

Lama
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 21.12.2002    um 19:55 Uhr   

Die Freundschaft ist ein Bund,
wie eine Liebe bei der es nicht funkt.
Auf die du dich stützen kannst im Leben,
du musst nur dein Vertrauen vergeben.
Es ist das was Menschen zusammenhält,
hier und überall auf der Welt.
Einen guten Freund zu verlieren,
heißt in Einsamkeit zufrieren
und als geplagte Seele zu verderben.
Du siehst, es lohnt sich Für einen Freund zusterben.
Ein Freund tut keine Reue für dich scheuen,
und keinen Kampf für dich bereuen.
Auf den du kannst jeder Zeit bauen,
und bis ans Ende kannst vertrauen.
So suche ihn den Freund und sei bereit,
für den Bund auf Lebenszeit ....
Ich hab getan wie mir geheißen,
und es wurde gelohnt,
denn ich wurde mit Dir belohnt

AM
Das Sterben der Seele
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Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 21.12.2002    um 19:56 Uhr   
das ist schön Rose :-)

Big
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 21.12.2002    um 19:58 Uhr   

Danke Big :-)
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 22.12.2002    um 11:03 Uhr   
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 23.12.2002    um 09:16 Uhr   
freundschaft

denn wir sind nur lange fäden
die durch raum und zeit sich winden
ohne anfang ohne ende finden
wir uns frei und doch gebunden
in den netzen eingewunden
neue knotend, die dann heiter
lose oder spannend weiter
neue fäden in sich binden
endlos nie ein ende finden

denn wir sind nur kinderhefte
in den augen mancher spötter
voller fehler kleiner götter
seiten ein und ausgerissen
dies verschmiert und das verschlissen
krakel ungeübter hände
überzeichnet ohne ende
ausgeext und abgeschrieben
und man wird es dennoch lieben

denn wir sind nur marionetten
die an schicksals-fäden walten
unsichtbare hände schalten
menschen götter und dämonen
durch das schauspiel der äonen
nebelgraue nornen spinnen
zeiten-garn und welten-linnen
doch die finger die sie rühren
folgen willenlos noch schnüren
die ins unbestimmte führen ...

Lama
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 23.12.2002    um 09:55 Uhr   

Das stimmt Lama :-)
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 23.12.2002    um 13:10 Uhr   
Danke Röschen :)

Gruß Lama
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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 23.12.2002    um 13:13 Uhr   

Bitte Lama :-)
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: Raweika
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geschrieben am: 23.12.2002    um 19:35 Uhr   
Lama, man bekommt Lust zum weiterknüpfen ;-)

weika
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Nutzer: goamina
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geschrieben am: 23.12.2002    um 23:02 Uhr   
das hast du schön geschrieben, lamalein.

greetz

goa
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Nutzer: ZerKnuellsDoch
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geschrieben am: 25.12.2002    um 10:45 Uhr   
.......
denn wir sind nur billard-kugeln
angestoßen zwischen banden
manche laufen durch und landen
vor der zeit schon in den gruben
andre harren träg wie kuben
ohne schwung auf ihren sitzen
viele aber müssen flitzen
zickzack fremdem prall ergeben
sich in blindem spiel verleben

Hallo BlueLama, sehr schön gemacht. So schön, dass ich den Faden weiterspann...

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Nutzer: Raweika
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geschrieben am: 31.12.2002    um 11:09 Uhr   
(zitat).......
denn wir sind nur billard-kugeln
angestoßen zwischen banden
manche laufen durch und landen
vor der zeit schon in den gruben
andre harren träg wie kuben
ohne schwung auf ihren sitzen
viele aber müssen flitzen
zickzack fremdem prall ergeben
sich in blindem spiel verleben

Hallo BlueLama, sehr schön gemacht. So schön, dass ich den Faden weiterspann...

(/zitat)

Hi ZerKnuellsDoch,

das hätte aber mindestens einen eigenen Thread verdient.
Phantastisch weiter gestrickt.
Merkwürdig wie das gleiche Bild und der gleiche Rahmen im anderen Licht plötzlich eine ganz neue Landschaft zeigt.
Zwei winzige Anmerkungen aber doch, beide in einer Zeile.

(zitat)andre harren träg wie kuben(/zitat)

Erstens: die Synkope, deren Verwendung ich immer weniger schätze.
Zweitens: die "trägen Kuben". Trägheit als Wesenszug der Kuben ist nicht sauber. Es ist klar, was ausgedrückt werden soll; aber es wirkt, als wäre der Reim der Vater der Idee.
Das als kleiner pedantischer Beitrag von mir :-)

Guten Rutsch

Raweika


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Nutzer: ZerKnuellsDoch
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geschrieben am: 31.12.2002    um 12:09 Uhr   
(zitat)aber es wirkt, als wäre der Reim der Vater der Idee.(/zitat)

War er ja auch. Die ganze Sache sollte ursprünglich nur eine Blödelei auf BlueLamas grazilen Text sein - aber ich habs nicht recht gepackt: so ist's nun weder lustig noch gut, nicht Fisch nicht Fleisch. Schmeiß es einfach weg.

Synkope? Keine Ahnung, was Du damit meinst.

Dem Kubus würde ich sehr wohl das Ruhende, Lastende zuschreiben (und komme mir bitte nicht mit: Würfel rollen doch auch ... ;-)


Herzlichen Gruß und auch einen guten Rutsch

Annette Droste ZerKnuellsDoch

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geschrieben am: 31.12.2002    um 12:54 Uhr   
(zitat)War er ja auch. Die ganze Sache sollte ursprünglich nur eine Blödelei auf BlueLamas grazilen Text sein - aber ich habs nicht recht gepackt: so ist's nun weder lustig noch gut, nicht Fisch nicht Fleisch. Schmeiß es einfach weg. (/zitat)

Du willst es wohl immer wieder hören ;-)
Also gut: In die Tonne kommt es mir nicht, es gefällt mir hervorragend, und die Motzerei entsprangen mehr meiner Pedanterie. Also pack die Demutsnummer in den Schrank für Karneval.

(zitat)Synkope? Keine Ahnung, was Du damit meinst. (/zitat)

Synkope ist ein sprachhistorischer Begriff und bedeutet: der Wegfall eines unbetonten Vokals im Wortinneren.
andere -> andre

(zitat)Dem Kubus würde ich sehr wohl das Ruhende, Lastende zuschreiben (und komme mir bitte nicht mit: Würfel rollen doch auch ... (/zitat)

Naja, der Kubus ist erst mal was sehr Eckiges für mich. Trägheit ist abhängig von der Masse, und die macht keinen Unterschied zwischen Würfel und Kugel.

Aber nix für ungut,
das Pöm gefällt mir trotzdem saugut.
(So jetzt habe ich es dreimal gesagt :)

Greets Weika




Geändert am 31.12.2002 um 13:01 Uhr von Raweika
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geschrieben am: 31.12.2002    um 13:12 Uhr   
(zitat)Aber nix für ungut,
das Pöm gefällt mir trotzdem saugut.
(So jetzt habe ich es dreimal gesagt :) (/zitat)

Wie kann man sich nur so anbiedern ...
Pfui!

;-)


(zitat)Synkope ist ein sprachhistorischer Begriff und bedeutet: der Wegfall eines unbetonten Vokals im Wortinneren.(/zitat)

Als Musikerin kenne ich den Begriff nur als: einen unbetonten Taktteil betonen. Darum suchte ich nach einem metrischen Fehler - aber es "humpelte" nichts.

Die Gedichtvorlage präsentierte sich zudem in modischem Kleinschreib ohne Interpunktion - da hätte sich das arme Apostroph sehr verloren gefühlt. :-)

Die Verkürzung von Worten ist doch legitim, solange sie nicht verstümmelt. Ein Gedicht wird mit den Augen _und_ den Ohren wahrgenommen: was dem Leser recht, ist dem Sprecher noch lange nicht billig. Es gilt also einen Kompromiß zu
finden: wie weit nähere ich die Schreibweise der Aussprache an, um rhythmische Fehldeutungen zu vermeiden und wie halte ich dabei dem Duden die Treue ... ;-)


Gruß

Annette

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geschrieben am: 31.12.2002    um 13:30 Uhr   
(zitat)Wie kann man sich nur so anbiedern ...
Pfui! (/zitat)

Umgekehrt wird ein Stiefel draus: wer derart nach Anerkennung lechzt, verdient es nicht anders ;-)

(zitat)Die Gedichtvorlage präsentierte sich zudem in modischem Kleinschreib ohne Interpunktion - da hätte sich das arme Apostroph sehr verloren gefühlt.(/zitat)

Das Apostroph hätte meine ästhetische Gier auch nicht befriedigt ;-)

(zitat)Die Verkürzung von Worten ist doch legitim, solange sie nicht verstümmelt. Ein Gedicht wird mit den Augen _und_ den Ohren wahrgenommen: was dem Leser recht, ist dem Sprecher noch lange nicht billig. Es gilt also einen Kompromiß zu finden: wie weit nähere ich die Schreibweise der Aussprache an, um rhythmische Fehldeutungen zu vermeiden und wie halte ich dabei dem Duden die Treue ...(/zitat)

Ein Drahtseilakt, bei dem ich mich selbst oft genug mehr schlecht als recht ausbalanciere, auch wenn ich nicht den Duden zum Vorbild nehme. Es ist eine Frage, wie weit und wohin man gehen will. Natürlich ist jede Verkürzung legitim, aber mir persönlich gefällt nicht jede. Habe ich die Wahl zwischen Synkope und Apokope nehme ich letztere, aber da solltest du mal mein Schreibprogramm hören...

bei deinem Text ließe sich das Problem elegant umgehen, indem du statt andre (eigentlich ein netter Männername ;-) manche erneut einsetzt. Aber aber aber, es ist so wichtig nicht, knüddel meine Kritik zusammen und heiz damit den Ofen! Es ist kalt geworden.

Viele Grüße

Weika









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Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 02.01.2003    um 14:10 Uhr   
denn wir sind nur ephemeren
flatternd über daseins-teichen
gaukeln glitzern blitzen blinken
kurze zeit bis wir versinken
und die blanken spiegel dunkeln
täglich unterm schwall der leichen
die verrotten und verbleichen
ferne lichtes grünen reichen
wo die hochgemuten schnellen
blau-smararagdenen libellen
herrlich in der sonne funkeln

Lama

mein Dank an Annette für das leibevolle weiterknüpfen :-))
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"Autor"  
Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 04.01.2003    um 18:08 Uhr   

A...a...ch du Schande...

knackig, präsent und... mit dem Zeigefinger in den Gedanken bohrend.

Ich will das auch können ;) *auf den Eintrag vor dem ihren hin*

Gefällt moi, es ist so... dingens *hach*

Liebe Grüße

Engel

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