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Die Lüge Leben |
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geschrieben am: 25.08.2002 um 17:01 Uhr
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DIE LÜGE LEBEN
Auf dem Kirchweg der Mond den Weg mir weist,
Meine Gedanken ins Unendliche verreist
Doch dann dort am Tore, wo ich stand,
leises zetern in den Winden verschwand.
Auf dem Bergfried, umhüllt von einem Duft,
aus Blumen und Erde in der Luft.
Sie liegen hier und sind frei,
die größte Lüge - Leben - ist vorbei.
Sie warteten vergebens auf das große Glück,
näherten sich nur ein kleines Stück,
zu dem, was sie immer gesucht,
lebten einen fremden Fluch.
Gefangen sind wir, im Karzer des Seins,
Es fällt nieder ein schwarzer Schein.
Auf der Suche nach dem großen Sinn,
Auf der Suche was ich bin.
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