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bittersüße Erinnerung*

Nutzer: Lee_Shaolung
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geschrieben am: 27.08.2002    um 03:04 Uhr   
denn oh wie hat er mir gefehlt,
der süße hauch der einsamkeit,
und oh wie sehr hab ich gefleht,
wär ich doch nur in zweisamkeit.

die erinnerung, so schön und klar,
erwacht im herzen, mir wird sonderbar.
denn wie sehr hab ich ihn vermisst,
den schmerz, den man gern vergisst.
diese eisige kälte, doch ist mir warm,
die erinnerung bringt doch soviel harm.

denn oh wie hat er mir gefehlt,
der süße hauch der einsamkeit,
und oh wie sehr hab ich gefleht,
wär ich doch nur in zweisamkeit.

mein flehen wurde mir von engeln erhört,
und sandten mir ein herz, das zu mir gehört.
doch nicht der engel reinstes herz,
vertreibt mir diesen bittersüßen schmerz.
nein, die erinnerung bringt mir das licht,
und doch nimmt sie mir wieder meine sicht.

denn oh wie hat er mir gefehlt,
der süße hauch der einsamkeit,
und oh wie sehr hab ich gefleht,
wär ich doch nur in zweisamkeit.

denn die erinnerung lässt mich nicht ruh'n,
verfolgt mich in all meinem sinnlosen tun.
erhebt mich zart und samtig weich,
ertränkt mich in des schmerzes teich.
doch geh ich weiter, fort von hier,
und trag die bittersüße erinnerung in mir.

denn oh wie hat er mir gefehlt,
der süße hauch der einsamkeit,
und oh wie sehr hab ich gefleht,
wär ich doch nur in zweisamkeit.

by Lee Shaolung


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*verweis zum beitrag "Tränenstern"
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Nutzer: Lee_Shaolung
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geschrieben am: 27.08.2002    um 20:59 Uhr   
doch nicht ist mein weg dem ende geweiht,
führt hin wo entscheidung an entscheidung sich reiht.
und doch geh ich mit offenem herzen,
denn ich entscheide mich für die liebe mit ihren schmerzen.
und quält mich manchmal meine schmach,
so denk ich mir 'es wird gut, gemach, gemach..'

denn oh wie hat er mir gefehlt,
der süße hauch der einsamkeit,
und oh wie sehr hab ich gefleht,
wär ich doch nur in zweisamkeit.

noch nie warst du mir so nah und doch so fern,
ich weiss mehr als zuvor.. ich hab dich mehr als gern.
doch wieder kann ich nicht still schweigen,
will es sagen, der ganzen Welt es zeigen.
wie verwirrt ich bin und wie ich fühle,
auch wenn ich angst hab, vor deiner kühle.

denn oh wie hat er mir gefehlt,
der süße hauch der einsamkeit,
und oh wie sehr hab ich gefleht,
wär ich doch nur in zweisamkeit.

steh ratlos da und schau mich um,
schreie, doch mein mund bleibt stumm.
trau mich nicht weiter, nicht ein stück,
denn weiss ich weder vor, noch zurück.
So seh ich auf zum hellen monde,
und wünsch mich selbst, in die hand des tode.

denn oh wie hat er mir gefehlt,
der süße hauch der einsamkeit,
und oh wie sehr hab ich gefleht,
wär ich doch nur in zweisamkeit.

by Lee_Shaolung
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Nutzer: Lee_Shaolung
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geschrieben am: 27.08.2002    um 20:59 Uhr   
(doppelt hält ja bekanntlich besser, muss aber ja hier nich sein...*pfeif*)
Geändert am 27.08.2002 um 21:06 Uhr von Lee_Shaolung
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