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Mensch |
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geschrieben am: 01.09.2002 um 20:22 Uhr
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momentan ist richtig
momentan ist gut
nichts ist wirklich wichtig
nach der ebbe kommt die flut
am strand des lebens
ohne grund, ohne verstand
ist nichts vergebens
ich bau die träume auf den sand
und es ist, es ist ok
alles auf dem weg
und es ist sonnenzeit
unbeschwert und frei
und der mensch heißt mensch
weil er vergisst
weil er verdrängt
und weil er schwärmt und stählt
weil er wärmt, wenn er erzählt
und weil er lacht,
weil er lebt
du fehlst
das firmament hat geöffnet
wolkenlos und ozeanblau
telefon, gas, elektrik
unbezahlt - das geht auch
teil mit mir deinen frieden
wenn auch nur geborgt
ich will nicht deine liebe
ich will nur dein wort
und es ist, es ist ok
alles auf dem weg
und es ist sonnenzeit
ungetrübt und leicht
und der mensch heißt mensch
weil er irrt und weil er kämpft
und weil er hofft und weil er liebt
und weil er mitfühlt und vergibt
und weil er lacht
und weil er lebt
du fehlst
oh, weil er lacht
weil er lebt
du fehlst
es ist, es ist ok
alles auf dem weg
und es ist sonnenzeit
ungetrübt und leicht
und der mensch heißt mensch
weil er vergisst
weil er verdrängt
und weil er schwärmt und glaubt
sich anlehnt und vertraut
und weil er lacht
und weil er lebt
du fehlst
oh, es ist schon ok
es tut gleichmäßig weh
es ist sonnenzeit
ohne plan, ohne geleit
und der mesch heißt mensch
weil er erinnert, weil er kämpft
und weil er hofft und liebt
weil er mitfühlt und vergibt
und weil er lacht
und weil er lebt
du fehlst
oh, weil er lacht
weil er lebt
du fehlst
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| "Autor" |
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geschrieben am: 01.09.2002 um 20:43 Uhr
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| eines meiner Lieblinge von Grönemeyer. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 01.09.2002 um 22:18 Uhr
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Tausend Haare in der Suppe
und dein Löffel hat ein Loch
es fällt keine Sternschnuppe
deine Kerze hat keinen Docht
dich quält ein unendlicher Schluckauf
dein Spielfeld ist ständig verschneit
und deine Schaltung klemmt im Leerlauf
selbst deine Kriechspur ist vereist
im Bus der Zeit
hast du nur einen Stehplatz,
einen Stehplatz im
einen Stehplatz im Schleudertraum
du tust jedem jeden Gefallen
bist bescheiden und bemüht
du wirst benutzt von allen,
erntest kein danke, nur einen Tritt
das Jammertal hat auch geschlossen
die Klagemauer
die Klagemauer ist belegt
und gleicht ein Tag noch so sehr dem Andern
und ist das Leben unerträglich seicht
und bist du innerlich längst ausgewandert
lache, wenn's nicht zum Weinen reicht
dein Schiff schon ohne Ratten
der Kapitän bereits über Bord
du bist von aller Welt verlassen
leckgeschlagen auf hoher see
es steckt kein Geist mehr in der Flasche
fürs Paradies fehlt die Phantasie
die falschen Wünsche in Erfüllung
keine Liebe, keine Poesie
keine Gefahr, keine Abenteuer
Gleichförmigkeit
Gleichförmigkeit, Melancholie
und gleicht ein Tag noch so sehr dem Andern
und ist das Leben unerträglich seicht
und bist du innerlich längst ausgewandert
lache, wenn's nicht zum Weinen reicht
und nennen sie dich auch eine Mimose
und schlurfst du ständig neben der Zeit
es gibt für jedes Herz eine eigene Rose,
lache, wenn's nicht zum Weinen reicht
und gleicht ein Tag noch so sehr dem Andern
und ist das Leben unerträglich seicht
und bist du innerlich längst ausgewandert
lache, wenn's nicht zum Weinen reicht
und greife endlich nach den Sternen
kein Planet ist für dich zu weit
Sehnsucht kann man zum Glück nicht verlernen
zum Weinen bleibt noch so viel Zeit
Sehnsucht kann man zum Glück nicht verlernen, oder?
Zum Weinen bleibt noch so viel Zeit
Herbert Grönemeyer
mir war gerade danach seufz
Geändert am 01.09.2002 um 22:51 Uhr von Lea_Lih |
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geschrieben am: 02.09.2002 um 21:08 Uhr
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Nehm meine Träume für bare Münze,
Schwelge in Phantasien
Hab mich in Dir gefangen,
Weiß nicht wie mir geschieht
Wärm mich an deiner Stimme,
Leg mich zur Ruhe in Deinen Arm
Halt mich nur ein bißchen
Bis ich schlafen kann
Fühl mich bei Dir geborgen,
Setz mein Herz auf dich
Will jeden Moment genießen,
Dauer ewiglich
Bei Dir ist gut anlehnen,
Glück im Überfluß
Dir willenlos ergeben,
Find ich bei Dir Trost
Bin vor Freude außer mir,
Will langsam mit Dir untergehn
Kopflos, sorglos, schwerelos in Dir verlier'n
Deck mich zu mit Zärtlichkeiten,
Nimm im Sturm, die Nacht ist kurz
Friedvoll, liebestoll, überwältigt von Dir
Schön daß es Dich gibt
Komm erzähl mir was,
Plauder auf mich ein
Ich will mich an Dir satthörn,
Immer mit Dir sein
Betanke mich mit Leben
Laß mich in Deinem Arm
Halt mich nur ein bißchen,
Bis ich schlafen kann
Halt mich, daß ich schlafen kann
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.09.2002 um 21:34 Uhr
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| @Dark....ich finde, dass ist mit einer seiner schönsten Texte....könnte ihn immer wieder lesen |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.09.2002 um 21:49 Uhr
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finde ich auch..
regt richtig schön zum träumen an *seuftz*
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.09.2002 um 21:59 Uhr
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Schatten im Blick, Lachen ist gemalt.
Deine Gedanken sind nicht mehr bei mir.
Streichelst mich mechanisch, völlig steril.
Eiskalte Hand, mir graut vor dir.
Fühl mich leer und verbraucht, alles tut weh.
Hab Flugzeuge in meinem Bauch.
Kann nichts mehr essen, kann dich nicht vergessen;
aber auch das gelingt mir noch.
Gib mir mein Herz zurück,
du brauchst meine Liebe nicht.
Gib mir mein Herz zurück,
bevor's auseinander bricht!
Je eher, je eher du gehst,
umso leichter, umso leichter wird's für mich.
Brauch niemand der mich quält,
niemand der mich zerdrückt,
niemand der mich benutzt, wann er will.
Niemand der mit mir redet nur aus Pflichtgefühl,
der bloß seine Eitelkeit an mir stillt.
Niemand der nie da ist, wenn man ihn am nötigsten hat,
wenn man nach Luft schnappt, auf dem Trockenen schwimmt.
Laß mich los, oh laß mich in Ruh'
damit das ein Ende nimmt.
Gib mir mein Herz zurück,
du brauchst meine Liebe nicht.
Gib mir mein Herz zurück,
bevor's auseinander bricht!
Je eher, je eher du gehst,
umso leichter, umso leichter wird's für mich.
Ich fühl mich leer und verbraucht, alles tut weh.
Hab Flugzeuge in meinem Bauch.
Kann nichts mehr essen, kann dich nicht vergessen;
aber auch das gelingt mir noch.
Gib mir mein Herz zurück,
du brauchst meine Liebe nicht.
Gib mir mein Herz zurück,
bevor's auseinander bricht!
Je eher, je eher du gehst,
umso leichter, umso leichter wird's für mich.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.09.2002 um 23:17 Uhr
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.....wollte gerade sein neues Lied "unbewohnt" aufschreiben, aber irgendwie kann ich mich heute nicht so konzentrieren :-(
Werde mir deshalb lieber die beiden Texte nochmal durchlesen, die Du hingeschrieben hast......und in meinen Gedanken schwelgen........
wünscht Dark eine Gute Nacht |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.09.2002 um 23:25 Uhr
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Die Nacht schluckt jedes Schwergewicht
Und nimmt den Tag aus der Pflicht
Der Mond steht steil und tut wieder nichts
Ich schließ die Augen denk an Dich
ist jemand da, wenn dein Flügel bricht
Der ihn für Dich schient, der Dich beschützt
Der für Dich wacht, Dich auf Wolken trägt
Für Dich die Sterne zählt, wenn du schläfst
Ich versuche mir meinen Traum vorzuprogrammieren
Und stell mir vor, Du kämst zu mir
Ich sollte aufhörn, mein Hirn zu strapaziern
Du bist dort, und ich bin hier
Ist jemand da, wenn dein Flügel bricht
Der ihn für Dich schient, der Dich beschützt
Der für Dich wacht, Dich auf Wolken trägt
Für Dich die Sterne zählt, wenn du schläfst
(Herbert Grönemeyer)
denkt dabei an einen superlieben Freund |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.09.2002 um 22:00 Uhr
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ich kann nicht mehr sehen
trau nicht mehr meinen augen
kann kaum noch glauben
viele haben sich gedreht
ich bin viel zu träge
um aufzugeben
es wär auch zu früh
weil immer was geht
wir waren verschworen
wären füreinander gestorben
haben den regen gebogen
das vertrauen geliehen
wir haben versucht
auf der schußfahrt zu wenden
nichts war zu spät
und vieles zu früh
wir haben uns geschworen
durch alle gezeiten
haben uns verzettelt
verzweifelt gelügt
wir haben die wahrheit
so gut es ging verlogen
es war ein stück von uns
das es nicht gibt
du hast den raum
mit sonne geflutet
hast jeden verdruss
ins gegenteil verkehrt
weil ich nun
deine sanftmütige güte
dein unbändiger stolz
das leben ist nicht fair
wir haben fern getanzt
an einem silbernem ort
vom goldenem balkon
die unendlichkeit bestaunt
alles versunken, ertrunken
alles war erlaubt
zusammen in der zeitraffe
mit sommernachtstraum
du hast den raum
mit sonne geflutet
hast jeden verdruss
ins gegenteil verkehrt
weil ich nun
deine sanftmütige güte
dein unbändiger stolz
das leben ist nicht fair
dein sicherer gang
deine wahren gedichte
deine heitere würde
dein unerschütterliches geschehen
du hast deinen gefühlen
eine stille geboten
hast ihn nie verraten
deinen plan vom glück
deinen plan vom glück
ich gehe nicht weg
hab meine frist verlängert
neue zeitreise
auf eine welt
da bin ich sicher
in meiner seele
ich trag dich bei mir
bis der vorhang fällt
ich trag dich bei mir
bis der vorhang fällt...
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