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Die Jadekatze 1

Nutzer: Darkelf9
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geschrieben am: 09.09.2002    um 20:33 Uhr   
So, jetzt poste ich mal den ersten Teil einer mehr oder weniger kleinen Geschichte von mir! Ich poste sie in mehreren Teilen, weil sie ziemlich lang ist und noch nicht überarbeitet! *schäm*gg*
Also, Teil 1!
Die Jadekatze

Nina hörte hinter sich ein Geräusch und drehte sich um. Wie automatisch zog sie dabei ihre Pistole. Plötzlich hörte sie hinter sich ein krachen, dann flogen Holzsplitter durch die Gegend. Einige flogen vorbei, einige prallten an ihrer Kleidung ab, blieben im Haar hängen oder in der Haut stecken; oder sie streiften sie einfach nur. Dann vernahm sie über sich ein fluchen, aber sie sah dort niemanden. Sie steckte die Pistole wieder weg und guckte sich das Seil, an dem die Holzkiste gehangen hatte, an. Es war durchgeschnitten worden, das konnte sie leicht erkennen. Nina hörte von oben ein Lachen, und konnte sich gerade noch mit einem Sprung vom Haus weg in Sicherheit bringen. >>Verdammt!<< murmelte sie, als die zweite Holzkiste sie noch knapper verfehlte als die erste, >> Ich wusste das es gefährlich wird wenn ich den Coup mitmache, aber wenn ich vorher gewusst hätte das es eine Falle ist, hätte ich vor zwei Tagen gar nicht erst das große Schiff betreten. Und ich wäre nicht mit zu dieser Insel gefahren. Ausserdem ist der Hafen im Dunkeln unheimlich. Hoffentlich entdecken sie mich nicht.<< Der Hafen war Tag und Nacht bewacht, also gab es für Nina keine Fluchtmöglichkeit, aber auch der, der sie umbringen wollte saß bis aufs weitere hier fest. Ihr Blick glitt suchend über die Schatten in dessen Nähe sie stand. Trotz der Dunkelheit fand sie das was sie suchte. Es war ein kleiner Wagen, der scheinbar einfach so zwischen den Containern rumstand. Auch das hier sah verdächtig nach einer Falle aus, aber ihr blieb keine Wahl. Was hatte sie schon zu verlieren? Alles was sie hier auf dem Hafengelände tat konnte ihren sicheren Tod bedeuten, oder sie ins Gefängnis bringen, und da wollte sie auch nicht hin. Sie musste es irgendwie schaffen ihrem Angreifer zu entkommen, ohne dabei die Polizei zu alarmieren. Leise schlich Nina auf den Kleinen Wagen zu. zu ihrem Glück kam das der Wagen keine Alarmanlage hatte. Vorsichtig hob sie die Plane an, und schlüpfte leise zwischen seine Ladung um sich zu verstecken. Langsam beruhigte Nina sich wieder. Dann schaute sie sich die Ladung genauer an. Auf den ersten Blick konnte man wohl erkennen das es lauter Stahlkisten im Wageninneren aufgestapelt waren. Und nur jemand der diese Transportart nicht kannte wusste nicht was die Kisten enthielten. " Sprengstoff!" Dieses Erkenntnis traf Nina wie ein Blitzschlag. >>Das war es also.<< murmelte sie leise zu sich selbst, >> Er wollte mich nicht unter Kisten begraben, er wollte mich mit samt dieses Wagens in die Luft sprengen.<< Aber dieser Einfall kam zu spät, denn der Wagen fuhr mit einem solchen Ruck los, dass sie gegen eine der Kisten flog und erst nach einer Weile wieder richtig atmen konnte.
Die Fahrt des Wagens hatte sich etwas beruhigt, es war nicht mehr so, dass der Wagen ein Stück fuhr, anhielt und wieder ein Stück fuhr. Nina versuchte die Plane zu heben um rauszuschlüpfen, aber mit entsetzen musste sie feststellen, dass jemand die Plane am Wagen befestigt hatte. Also beschloss sie, sich den Sprengstoff mal etwas genauer anzuschauen, ihr stockte der Atem als sie sah was sich in den Kisten befand. Nämlich gar nichts. Die Kiste war leer, und als sie in die anderen Kisten sah, stellte sie fest das diese ebenfalls leer waren.

©Gillian Simon

Bemerkung: Diese Geschichte ist rein fiktiv! Also bitte erspart euch Bemerkung über den Wahrheitsgehalt, ja?
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