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Leben im Rollstuhl

Nutzer: Robin_Hood
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geschrieben am: 10.09.2002    um 11:55 Uhr   
Leben im Rollstuhl



"Ja danke, Bis in einer Wocher!"
Ein gezwungenes lächeln huscht über mein trauriges Gesicht.
Meine Mutter schaut mich an, ich tue ihr leid, sie mir.
Sie hilft mir aus dem Rollstuhl, klappt ihn zusammen, verstaut mich auf dem Beifahrersitzt den Rollstuhl im Kofferraum.
Schweigend fahren wir nach Hause.
Nie wieder.
Nie wieder gehen können, spaß haben.
Immer wieder das Mitleid ablehnen.
Nie wieder richtig mit Freunden spielen können.
Immer wieder auf Hilfe angewiesen sein.
Zu Hause angekommen rolle ich in mein Zimmer.
"Ja okay, ich brauch dich im moment nicht."
Die Mutter geht kurz weg.
Schnell rolle ich in die Küche.
"Noch eine letzte Zigarette?" frage ich mich ironisch.
Trotzdem esse ich eine Scheibe Brot,
fahre dann in mein Zimmer.
Das Brotmesser liegt in meinem Schoß.

"Hoffentlich, hoffentlich komme ich in den Himmel und werde gesund."Denke ich noch, dann sacke ich zusammen.
Das Messer ist rot, die Pulsader hört auf zu schlagen.
Glücklich liegt er da.


~wie gerne würde ich wissen wie es ihm geht~


©

†
Rob†
(ueberarbeitet)

Geändert am 15.09.2002 um 10:24 Uhr von Robin_Hood
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Nutzer: Alwarra
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geschrieben am: 10.09.2002    um 11:59 Uhr   
Das geht tief...vor allem wenn man, so wie ich, eine Menge mit Gehbehinderten zu tun hat.

//Alwi, der nichts mehr einfällt
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Nutzer: tomaetchen
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geschrieben am: 10.09.2002    um 18:22 Uhr   
und da dachte ich ich hätte probleme,da lese ich dein gedicht. man sollte nicht immer denken das man der einzige ist der probleme hat,denn man ist es leider nicht.



eine sehr nacgdenkliche tomate
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Nutzer: GNI
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geschrieben am: 10.09.2002    um 20:01 Uhr   
Selbstmord ist Feige..

Ich hab lange und oft genug drüber nachgedacht um das sagen zu können!
(also bitte keine sprüche wie: Du hast ja keine Ahnung)

die Geschichte gefällt mir auch wenn der hintergrund tragisch ist..

bittet mal wieder um kritik bei "Eigene Lyrics" in diesem Forum .. irgendwie schreibt da keiner was zu mir
Geändert am 10.09.2002 um 20:05 Uhr von GNI
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Nutzer: GuardianAngel01
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geschrieben am: 10.09.2002    um 20:05 Uhr   
hmm, wenn ich das gedicht so lese kommen mir zweifel, wir denken immer das es uns schlecht geht. aber es gibt menschen denen geht es immer schlechter als dir selbst und wir merken das nicht, weil wir zu sehr mit uns beschäftigt sind.
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"Autor"  
Nutzer: Robin_Hood
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geschrieben am: 11.09.2002    um 17:11 Uhr   
ja GNI ich weiß

(zitat)Hoffentlich, hoffentlich komme ich in den Himmel und werde gesund."Denke ich noch, dann sacke ich zusammen.
(/zitat)

genau das wolteich bezwecken tomaetchen guardian ...


Rob
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Nutzer: Gast_darkfee
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geschrieben am: 11.09.2002    um 23:27 Uhr   
hmm, deine worte bewegen einen wrklich zum nachdenken, Rob...
und ich heul jedesmal gleich rum, wenn ich mal mit dem knöchel umknicke und kurz nicht richtig gehen kann....

deine worte zeigen das es manchen, oder vielen menschen schlechter geht als uns, aber aufzueben ist das falsch.... auch wenn es manchmal verlockend ist....

[denk mal wieder an mich Rob]
Darkfee
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Nutzer: Robin_Hood
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geschrieben am: 12.09.2002    um 13:36 Uhr   
hmhm ... stimmt aufgeben ist feige ... aber für manche ist es einfach die beste lösung.


(denk dauernd an dich bist aber ja nie da!)

Rob
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Nutzer: Gast_dying_angel
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geschrieben am: 15.09.2002    um 13:24 Uhr   
..vielleicht ist es nicht die beste Lösung aber sicher für einen Moment die einfachste. Es ist doch "leicht" einfach alles hinter sich zu lassen und "bye ich gehe" zu sagen. Einfach weg - meilenweit weg von Problemen, Einsamkeit und Schmerz. mhh... und trotzdem macht der Kampf ums weiterleben an vielen stellen auch wieder spaß... und naja...

...†..DyINg..
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"Autor"  
Nutzer: Robin_Hood
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geschrieben am: 15.09.2002    um 15:26 Uhr   
uns? ...
du dürftest nicht alle so nennen ...
es gibt ja eben diese ausnahmen.

hast aber recht!

Rob
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