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geschrieben am: 14.09.2002 um 14:46 Uhr
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(zitat)One live, life it(/zitat)
als mir irgendwann irgendjemand das mal mit auf den weg gegeben hat konnte ich vor Lachen nicht weiter gehen.
Jeder Tag war eine Qual und ich wünschte mir nichts sehnlicher als endlich diese Qual zu überwinden!(?)..
und Irgendwann hab ich doch wieder Licht gesehen, hab einen sinn in meinem, bis dahin, so beschissenen Leben gefunden. Und nun zeigt er mir die vielen schönen Seiten und ich sehe das mein Leben ja doch nicht beschissen, sondern das ganze Gegenteil ist. Ich denke das es dir irgendwann auch so gehen wird, oder zumindest hoffe ich es. Gib die Hoffnung nicht auf, es gibt wieder Tage an denen der Schmerz weg ist, anden man einfach frei Leben kann.
wenn ich es finde dann stelle ich hier mal einen Text rein der mir persönlich ziemlich gut gefällt...mhh hat mir an schweren Tagen immer sehr geholfen.
wünsche dir nur gutes in deiner Zukunft
die suchende
..†..DyINg..
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Der Text:
"Mein armer Kopf ist mir verrückt, mein armer Sinn ist mir zerstückt",
wie... so schön sagt.
Meine Gedanken sind ein Labyrinth, das es zu durchdringen gilt. In den
wirren Gängen meiner Seele verlaufe ich mich. Verzweifelt, den Weg nicht gefunden zu haben, kauere ich mich in den Teil meines Hirns, der high ist, von
der endlosen Suche. Ich sehe nichts, ich fühle nichts. Ich muß nichts sagen, keine Erklärungen abgeben. Keine unnützen Worte, die vom Wind verweht werden,
unverstanden bleiben - bis zum Ende.
Ich will laufen, doch meine Beine gehorchen mir nicht, sind wie gelähmt. So muß ich ausharren, muß eure Predigten ertragen, muß lachen und fröhlich sein, muß Small-Talk machen. Wie Hühner auf der Stange hockt ihr da. Redet und redet, wißt selbst nicht, worüber. Über das Wetter, die Schule, die Lehrer, die Klamotten, das Wetter,...
Nicht so viel nachdenken soll ich - "das Leben geht weiter!" Es stimmt,es geht einfach weiter, an mir vorbei. Ich muß lernen, arbeiten, streben.Ich soll leben, sagt ihr, leben. Party um Party, bis zum Kotzen saufen. Immer schön brav, immer schön freundlich. Lieben soll ich, ohne geliebt zu werden, soll jedermanns Freund sein. Jemand, auf den man stolz sein kann. "Wenn du reden willst - ich bin da. Als ich so alt war wie du, ging's mir genauso. Das geht vorbei!" Keine Ahnung, haben alle keine Ahnung, wie es ist, Nacht um Nacht wach zu liegen, sich das Hirn zu zermartern, wenn einem der Schädel zu platzen droht, du dir vor Hilflosigkeit die Seele aus dem Leib schreien willst, und du merkst, wie allein du in Wirklichkeit bist. Du willst weinen, weil du glaubst, daß es dir danach besser geht, doch du hast keine Tränen mehr, und statt dessen wird da für immer und ewig diese schmerzhafte Sehnsucht bleiben, die dich antreibt und dich lähmt, und die du nie mehr los wirst, bis du lernst,mit ihr zu leben, oder irgendwann für sie stirbst. Wenn du rennen willst, nur rennen und laufen, laufen, laufen. Egal, wie lange und wohin. Nur weg, sich vom Beginn des neuen Tages so weit wie nur irgend möglich entfernen. Und das Schlimmste ist, daß du genau weißt, daß du das niemals erreichen kannst, weil es gegen alle Regeln verstößt, und weil SIE es niemals dulden würden. Sie verfolgen dich überall hin. Sie nehmen dir deine Spielsachen weg und schicken dich raus, werfen dich ins kalte Wasser, geben dir 'nen Arschtritt. "Du kannst alles erreichen, du mußt es nur wollen! Du mußt es selbst in die Hand nehmen!" Du lebst ihre Träume und machst dir was vor. Du zwängst dich in das Klischee und kannst dir trotz dessen deine Unzufriedenheit nicht erklären. Krampfhaft versuchst du, aus deinem Leben das Beste zu machen, alles zu erreichen, nur damit am Ende die Rechnung aufgeht, und du sagen kannst, es hat sich gelohnt. Nur, um sicher zu gehen, daß etwas von dir bleiben wird. Sie lügen dich an, sie spielen mit dir. Dir kann's ja nicht schaden, du bist ja noch jung. Du machst das schon. Sie lassen dich fallen. Sie wollen nur deine schwache Stelle finden, um dann hinterrücks, auf dich einstechen zu können. Sie werden sich taub stellen, blind und stumm, und dich fragend ansehen. Sie werden vorgeben, sich nicht erinnern zu können, dich verletzt zu haben, im selben Moment, in dem sie dir den Dolch in die Rippen jagen. Ich bin müde. Ich will schlafen, mich zur Ruhe legen. Lange schlafen. In der Mitte der Nacht beginnt schon der nächste Tag. Und wieder von vorn. Jeden Tag auf's Neue. Ein Teufelskreis. Und ich in der Mitte. Im Mittelpunkt. Allein in der Mitte. Und alle Teufel stehen um mich herum. Lauern, warten auf eine falsche Bewegung, ein falsches Wort, eine falsche Antwort. Lachen mich aus. Ich lege mich nieder, bereit zum Schlafen. Ein endloser Schlaf. Und jetzt lache ich sie aus, denn endlich einmal hat es ihnen die Sprache verschlagen.
(Autor unbekannt)
..nicht nachzumachen..steckt aber sehr viel Wahrheit dahinter..mhh..naja find ihn einfach gut den Text..
..bis bald.. Geändert am 14.09.2002 um 14:57 Uhr von dying_angel |
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