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geschrieben am: 15.09.2002 um 10:08 Uhr
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Hoffnung
Ein Mann, der das Meer, den Wind und die Sonne liebt.
Dieser Mensch steht allzu gern am Strand, schaut sich das Spiel der Wellen mit dem feinen Sand am Ufer an.
Er erkennt, dass dieses Spiel sehr viel mit seinem Leben zu tun hat. Wenn zum Beispiel ein Ereignis geschieht, das ihn durcheinander wirbelt, wie die Welle den Sand.
Wenn sich alles wieder beruhigt hat. Von der Oberfläche her ist er derselbe geblieben, wie das Erscheinungsbild des Sandes am Ufer. Es hat sich etwas in ihm verändert,
genau wie die feinen Sandkörner, die am Ufer liegen und nicht mehr an derselben Stelle verweilen wie vor der Welle.
Sein Leben erscheint ihm wie die Gezeiten.
Ein ständiges Hoch und Tief. Den Drang in ihm etwas zu bewegen,
was zu verändern ist stets da. Das Wasser hat viel gemeinsam mit ihm. Es ist weich, passt sich immer gut an, kann sehr hart sein und Zerstörung verursachen.
Es sind diese extremen Unterschiede, die das Wasser hat, er aber auch. Der Mann denkt so, man kann nicht gut sein, wenn man nicht etwas schlechtes in einem ist.
Es ist ein Kampf ihn einem selbst, den man sein ganzes Leben führt. Das Gute gegen das Böse, die Art, und wer in diesem Kampf die Oberhand behält,
macht unsere Persönlichkeit aus. Nur der Mann selbst kann entscheiden, wer er ist, und was aus ihm wird.
Wenn er in den Himmel schaut, die Sterne sind so weit entfernt. Wie die Liebe, die er sucht und zu finden hofft. Wenn er sie gefunden hat,
wird sie sein wie jene Sterne so strahlend aber nicht so weit entfernt.
Er überlegte, wie er sie nur finden könne? Sollte er hier warten am Ufer und hoffen, eine Welle spült die Liebe, die er sucht,
ans Ufer. Sollte er lieber sich in ein Boot setzen, die Ruder in die Hand nehmen, aufs weite Meer rudern und hoffen, sie dort zu finden.
Er schaut aufs Meer, stellt sich vor, in dieser Weite gibt es ein Ufer fast so wie dieses, an dem der Mann steht. Dort steht eine Frau, die sich auch nicht sicher ist,
wie sie ihre Liebe finden soll.
Dieser Gedanke machte ihm Hoffnung, dass er nicht allein ist.
Was soll er nur machen, wenn er hier wartet und sie am Ufer auch, so warten die beiden ewig, wenn er versucht zu ihr zu rudern,
werden sie sich treffen auf dem Meer oder verpassen. Da waren wieder seine Probleme und Sorgen.
Er schaute auf seine Füße, denkt so, egal was ich mache, es kann alles geschehen, und ich kann nichts dagegen machen. Der Mann spricht zum Meer,
somit zu der Frau in der Ferne: Die Liebe besteht nicht daraus, sich an den Händen zu halten, sie besteht daraus, im Herzen übereinzustimmen.
Somit steigt er in sein Boot und rudert los. Da er jetzt weiß, dass es da draußen eine Frau ist, die mit seinem Herzen schlägt.
Der Mann weiß, er muss nur rudern und sie finden zueinander.
Er fing an zu lächeln und sprach wieder mal zum Meer: Liebe ist wie das Alter, man kann sie nicht verbergen. Somit wird der Mann die Frau auch finden und sie ihn.
Eins weiß er noch immer nicht: wann es sein wird. Das ist ihm aber nicht so wichtig, da er die Erkenntnis besitzt dass er nicht alleine ist auf dieser Welt.
Die Frau seines Herzens steht am Ufer und schaut zum Meer und sucht ihn. Sie wird warten, denn sie weiß auch, dass sie nicht alleine ist.
Wenn beide nun am Ufer stehen und aufs Meer schauen, sehen sie sich in die Herzen und wissen, dass sie sich finden.
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