Auf den Beitrag: (ID: 35444) sind "8" Antworten eingegangen (Gelesen: 239 Mal).
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drop shadow

Nutzer: parasitaer
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geschrieben am: 26.09.2002    um 20:21 Uhr   

aus und vorbei
die finstere zeit der dunkelheit
die stunden der qualvollen traurigkeit
die tage und wochen mit vergeudeter zeit

endlich die besinnung
auch elend und not
folgen einer bestimmung
bringen die gedanken in ordnung
werfen die liebe in die versenkung
drehen die sehnsucht und die hoffnung
zum gegenteil herum.

so dann
vernichtet schmerz die liebe
verschwinden unter hass die gefühle
erlöscht das feuer des ego der seele

ohne liebe und sehnsucht
endet endlich die flucht
denn ohne ein herz
wird vernichtet jeglich schmerz

endlich aus und vorbei
die zeit der quälerei
bin von allem befreit
erlöse mich endlich
du gnadenvolle dunkelheit

para......
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Nutzer: parasitaer
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geschrieben am: 26.09.2002    um 21:53 Uhr   
unerträglich
das gleisende licht
will nicht erkennen
will nicht sehen
was mich
so elend arg bedrückt
will lieber allein
durch das dunkel gehen.

nur die schatten
geben geborgenheit
vor der
zerstörerischen offenheit im leben
nur die
geballte finsternis mich schützt
vor dem dasein
voller scherben.
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Nutzer: parasitaer
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geschrieben am: 26.09.2002    um 22:00 Uhr   
seelen
die zu staub zerfallen
ein meer
voll blutroter tränen
glühend
steine durch die adern rollen
herzen
die im wahn verbrennen
gefühle
die kein licht mehr kennen
träume
die im chaos enden
sich nicht
an das leben sich verschwenden.
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Nutzer: parasitaer
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geschrieben am: 26.09.2002    um 22:26 Uhr   
von selbstsucht zerfressen
zerstörte gedanken
vom wahnsinn besessen
zerplatzte träume
vom leben vergessen.

vom wind gepeitscht
haltlos fallend durch die zeit
nur die hölle sich erdreist
und mir die wege zeigt
direkt in die unendlichkeit.

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Nutzer: parasitaer
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geschrieben am: 26.09.2002    um 22:59 Uhr   
Mascha Kalènko

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,
von vielen Blättern eines.
Das eine Blatt, man merkt es kaum,
denn eines ist ja keines.
Doch dieses eine Blatt allein,
war ein Teil von unserem Leben,
drum wird dies' eine Blatt allein
uns immer wieder fehlen
Vor meinem eignen Tod ist mir nicht bang,
nur vor dem Tode derer die mir nah sind.
Wie soll ich leben, wenn Sie nicht mehr da sind?
Allein im Nebel tast ich todentlang,
und lass mich in das Dunkel treiben.
Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.
Der weiß es wohl, dem gleiches wiederfuhr.
Und die es trugen mögen mir vergeben.

Bedenk: den eignen Tod, den stirbt man nur,
doch mit dem Tod der andern muss man leben.

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"Autor"  
Nutzer: parasitaer
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geschrieben am: 29.09.2002    um 16:42 Uhr   


© Mandala

Qualen

Spüre das Messer in deiner Brust
Bemerke meine große Lust
Höre Du meine zynische Lache
Sehe was ich mit dir mache.

Ich schlitz dich auf, zerschneide dich
Dein Inneres sieht das Tageslicht
Dein Blut so warm auf meiner Hand
Deine Schreie durchfluten das ganze Land.

Der Hass auf dich ist nicht zu beschreiben
Ich bin dabei dich auszuweiden
Ich seh dein Herz im Leibe schlagen
Die Schmerzen sind kaum zu ertragen.

Du flehst um dein heiliges Leben
Ich werde dir noch Minuten geben
Minuten meine Wut spüren lassen
Die letzten Minuten nur noch hassen.

Meine Schmerzen werde ich an dir stillen
Erfüllen meinen letzten Willen
Du bist nicht zum Leben geboren
-mit einem Schnitt sind ab die Ohren.

Dein Blut es spritzt mir ins Gesicht
Erloschen ist dein Lebenslicht.

Du leidest bis zu guter Letzt
Doch auf einmal ich entsetzt
Es ist mein Körper der dort liegt
Und meine Seele die zum Teufel geht!.


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Nutzer: parasitaer
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geschrieben am: 29.09.2002    um 16:44 Uhr   
©Evil

Freiheit

Langsam rinnt es,
Das heiße Blut,
Meinen Arm herab.
Schmerzhaft brennt sie,
Die tiefe Wunde,
Aus der es strömt.

Ein Stück Freiheit.
In der Gefangenschaft.

Gefangen
In dieser Welt.
Frei sein
In der anderen Zeit.

Ich öffne das Tor,
Sehe das Blut.
Es wird dunkel
Und es wird hell.

Freiheit.

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Nutzer: parasitaer
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geschrieben am: 29.09.2002    um 16:59 Uhr   

tanze im rausch
dem wahnsinn verfallen
rauchige luft
beisender qualm
geruch nach bittermandeln
teufel
dein feuer brennt
flammen die greifen
nach mir
erkenne den weg
die heisse spur
den sinn darin
die bestimmung
schliess die augen
aus vorbei
sie ist da
die erlösung
bin frei

para......

Geändert am 29.09.2002 um 17:01 Uhr von parasitaer
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Nutzer: parasitaer
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geschrieben am: 30.09.2002    um 10:28 Uhr   
wahnsinn
was bist du
was willst du
bin ich schon dein?

chaos
komm über mich
nimm mich
will dich genießen

erkenntnis
geh von mir
will dich nicht
schwarz will ich sehen
dunkelheit ist geil
sie bedeckt
sie schweigt
lass mir die nacht.

para......
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