Auf den Beitrag: (ID: 35447) sind "5" Antworten eingegangen (Gelesen: 478 Mal).
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Engel der Nacht

Nutzer: Vanth
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geschrieben am: 27.09.2002    um 12:23 Uhr   
Sah hinauf, sucht mir 'nen Stern,
der eine rief, er hätt' mich gern,
der andre stach mit voller Lust
ein Messer mir in meine Brust.

Der Schmerz etrank in seiner Wonne,
ging unter, gleich der Abendsonne;
wie ließ er mir mein Herze sieden -
ach, wie könnt ich ihn nicht lieben.

Sprich, ist nicht das teure Leben,
das uns einst doch wart gegeben,
ständig voller Trug und Schein?
Oh, ich möchte nicht mehr sein.

Die Welt, sie ist mir voller Lügen,
scheint mich ständig zu betrügen,
so mag die Sonne immer sein,
doch in der Nacht strahlt er allein.

Mein Engel, Engel in der Nacht
gabst doch immer auf mich Acht.
Sag, wie bist du mir entgangen,
entflohen in der Morgenstund'?
Gab meiner Liebe immer Kund
und bin nun ihrer selbst gefangen.

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 27.09.2002    um 14:13 Uhr   

Das ist wunderschön....
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: Vanth
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geschrieben am: 27.09.2002    um 14:20 Uhr   
Dein Todesengel

Vom ersten Tag an war er da
er sah Dich weinen, sah Dein Glück
Doch warst Du Deiner Mutter nah
da zog er sich ganz still zurück.

Laut und schallend lachte er
wenn Du verbotene Dinge tatest
so viel Gefahren um Dich her
dass Du kein'n Ausweg hattest.

Dann brach Dein Herz, die erste Liebe
schon wähnte er dem Ziel sich nah
er kam Dir näher wie im Spiele
doch dann war wieder Hoffnung da.

Wie oft hat er gebrüllt im Zorne
wenn Du - sein Opfer - ihm entschwandest
wenn immer Kraft Dir neu geboren
Du Dich aus seinen Händen wandest.

Doch nun ist eine Zeit gekommen
wo Du den Schatten spüren musst
unzähl'ge Jahre sind verronnen
dass hat er immer schon gewußt.

Wieviele Stunden bleiben Dir
bis er Dich endlich haben kann,
er breitet seine Flügel aus in Gier
dann zieht er Dich zu sich heran.

Nun steigt er mit Dir in Dein Grab
zeigt Dir sein Reich, das Dich erwartet
doch steigt er nicht zu tief hinab
ein anderes, junges Leben droben,
den selben Kreislauf eben startet.

(hab ich mal gemailt bekommen & kenne den Autor deswegen leider nicht :/
das andere, nebenbei erwähnt, unterliegt meinem Copyright ;)


Geändert am 27.09.2002 um 14:21 Uhr von Vanth
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 27.09.2002    um 14:24 Uhr   

Sanft fliegt ein Engel
in unseren Träumen an uns vorbei.

Seine Flügel, streicheln sanft
das Mondlicht in seiner dunkelsten Nacht.

So weich und zart seine Flügel
sie sanft über den Sternenhimmel schweben.

Das blutende Herz des Engelleins
sehen deine Augen nicht.

Blutrote tropfen bedecken die stelle,
seines verloren Herzens.

Erst jetzt siehst du es.
Doch viel zu Spät..
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 27.09.2002    um 15:26 Uhr   

Schweigend still schwebt der schwarze Engel durch die Nacht,
kein Lichtlein wacht, kein Laut der schallt,
alles Leben scheint erloschen,
alle Hoffnung scheint verbrannt,
nur des schwarzen Engels dünnes Gewand,
schwebt, gleitet durch die stille Luft,
läßt zurück einen sanften Wind,
der die Blätter im Baume sanft in den Arme nimmt.

Die Blätter liegen am Boden hier,
der Winter zieht ein, mit totem Gebein,
der Rest der an den Bäumen ist,
ist die Erinnerung, die man nicht vergißt.

Doch selbst diese Blätter dort,
gehen durch die Zeit und warten hier,
bis zum Tage sie zerfallen zu Staub,
da nimmt die Zeit das ganze Laub.

Selbst die Bäume, die hier stehen,
gehen hin zu Staub und Asche,
wenn der letzte Flammenregen kommt,
der fegt über das Land,
wie eine große Todeshand,
die nach allem greift, was dort ist,
und schießlich alles ißt.

Die Freundschaft läßt blühen die letzten Blumen,
dort stehen sie im Schnee allein,
versuchen mit ihren kleinen Wurzeln,
am Leben zu sein.

Doch der Schnee der ist sehr kalt,
läßt die Wasser hier gefrieren,
läßt sie reißen die sanften Blätter still und stumm,
die fallen tot, ihre Zeit ist um.

Die Blüte, ein leuchtender Fleck auf dem weißem Boden,
doch auch nur endlich, wie ein Schmetterling,
erst klein und krumm,
dann bunt und stumm,
dann fliegt er zu der Sonne rauf und brennt,
bis die Asche sich im Boden verfängt.

Diese Asche, die dort liegt,
läßt die Blumen blühen,
als das Wasser kam,
doch der Winter hier, wie ein Flammenmeer,
alles verrinnt, alles vergeht,
auch die Freundschaften, die es führt.

So vergehen die Blumen,
auch teils zertreten durch dich selbst,
auch verbrannt durch dein Feuerregen,
auch durch Zeit zu Staub verbrannt,

der schwarze Engel schreitet hin,
über das weiße Tuch zum Lichte her,
sucht, was seine Wünsche tragen,
doch die Zeit wird sich an ihnen laben,

am Ende ist nur eins, der Staub,
der dort fegt über den Wüstensand,
niemand hat ihn mehr gekannt,
als er ging durch seine Hand zu Licht hin,

verbrannt, verkannt, niemand weiß was er war,
außer die Zeit und die Erinnerung,
vielleicht auch die Rest, die da wandeln durch die Welt,
als Fragmente der kleinen Blüte,
die nun ist ein Aschefeld.
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: Vanth
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geschrieben am: 30.09.2002    um 14:07 Uhr   
(zitat)verbrannt, verkannt, niemand weiß was er war,
außer die Zeit und die Erinnerung(/zitat)

Traurig.

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