|
|
|
geschrieben am: 27.09.2002 um 15:26 Uhr
|
|
Schweigend still schwebt der schwarze Engel durch die Nacht,
kein Lichtlein wacht, kein Laut der schallt,
alles Leben scheint erloschen,
alle Hoffnung scheint verbrannt,
nur des schwarzen Engels dünnes Gewand,
schwebt, gleitet durch die stille Luft,
läßt zurück einen sanften Wind,
der die Blätter im Baume sanft in den Arme nimmt.
Die Blätter liegen am Boden hier,
der Winter zieht ein, mit totem Gebein,
der Rest der an den Bäumen ist,
ist die Erinnerung, die man nicht vergißt.
Doch selbst diese Blätter dort,
gehen durch die Zeit und warten hier,
bis zum Tage sie zerfallen zu Staub,
da nimmt die Zeit das ganze Laub.
Selbst die Bäume, die hier stehen,
gehen hin zu Staub und Asche,
wenn der letzte Flammenregen kommt,
der fegt über das Land,
wie eine große Todeshand,
die nach allem greift, was dort ist,
und schießlich alles ißt.
Die Freundschaft läßt blühen die letzten Blumen,
dort stehen sie im Schnee allein,
versuchen mit ihren kleinen Wurzeln,
am Leben zu sein.
Doch der Schnee der ist sehr kalt,
läßt die Wasser hier gefrieren,
läßt sie reißen die sanften Blätter still und stumm,
die fallen tot, ihre Zeit ist um.
Die Blüte, ein leuchtender Fleck auf dem weißem Boden,
doch auch nur endlich, wie ein Schmetterling,
erst klein und krumm,
dann bunt und stumm,
dann fliegt er zu der Sonne rauf und brennt,
bis die Asche sich im Boden verfängt.
Diese Asche, die dort liegt,
läßt die Blumen blühen,
als das Wasser kam,
doch der Winter hier, wie ein Flammenmeer,
alles verrinnt, alles vergeht,
auch die Freundschaften, die es führt.
So vergehen die Blumen,
auch teils zertreten durch dich selbst,
auch verbrannt durch dein Feuerregen,
auch durch Zeit zu Staub verbrannt,
der schwarze Engel schreitet hin,
über das weiße Tuch zum Lichte her,
sucht, was seine Wünsche tragen,
doch die Zeit wird sich an ihnen laben,
am Ende ist nur eins, der Staub,
der dort fegt über den Wüstensand,
niemand hat ihn mehr gekannt,
als er ging durch seine Hand zu Licht hin,
verbrannt, verkannt, niemand weiß was er war,
außer die Zeit und die Erinnerung,
vielleicht auch die Rest, die da wandeln durch die Welt,
als Fragmente der kleinen Blüte,
die nun ist ein Aschefeld.
|
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
|
|
|
|
|