| "Autor" |
AUF WIEDERSEHEN IN EWIGKEIT |
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geschrieben am: 27.09.2002 um 15:26 Uhr
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AUF WIEDERSEHEN IN EWIGKEIT
Huschend durch die Dunkelheit,
der Nebel verraucht, es ist bitterkalt.
im fahlen, leisen Mondeslicht,
der Tau benetzend, mein blasses Gesicht.
Mein Geist der sich in mir aufbäumt,
sitzend auf dem Bergfried, ganz verträumt.
Regentropfen fallen vom schwarzen Himmel herab,
ein seltsamer Duft, die Blumen nass auf deinem Grab.
Des unbarmherzigen Lebens überdrüssig geworden,
hast dir einen leichten Weg erkoren,
dir das Leben selbst zu enteignen,
liest mich hier – alleine – im Sternenreigen.
Geplagt mit aller Schuld und Qual,
sagtest du mir, ein allerletztes Mal,
ganz selig und warm „Auf Wiedersehen“
und wolltest dann auf Ewig gehen.
Ein Leben ohne Glanz und Flitter
gleich einem Rosengrabsplitter,
der, herab gefallen auf die nasse Welt,
in der Asche versinkt, zuvor zerfällt.
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