Auf den Beitrag: (ID: 35452) sind "16" Antworten eingegangen (Gelesen: 389 Mal).
"Autor"

vergänglich....

Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 27.09.2002    um 17:44 Uhr   



Morgens ist ein Vogel hässlich
Sieht im Spiegel sich
Und schreit
Wie er ist zu akzeptieren
Dazu ist er nicht bereit
Also nimmt er reichlich Farben
Pinselt sie sich in
Sein Kleid
Grell und bunt in allen Tönen
Und er leuchtet dadurch weit


Und jetzt ist er sehr zufrieden
Denn er wird sofort
Geseh`n
Leuchtet wie ein Regenbogen
Seine Farben strahlen schön
Und vor Freude tanzt er munter
Merkt den Schweiß nicht der
Verwischt
Seine Pracht wird immer blasser
Wie ein Feuer das erlischt


Abends ist ein Vogel hässlich
Sieht im Spiegel sich
Und schreit
Wie er ist zu akzeptieren
Dazu ist er nicht bereit
Doch er merkt daß selbst die Farben
Die er eben noch
Im Kleid
Nur von aussen nicht für immer
Alles nur Vergänglichkeit
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: Schattenzauber
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geschrieben am: 27.09.2002    um 19:22 Uhr   
unendlich traurig, aber sehr schöne zeilen ;)
hoffe, dass es dir bald besser geht...
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 27.09.2002    um 19:28 Uhr   

Danke
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
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Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: Gast_feuerle
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geschrieben am: 27.09.2002    um 19:30 Uhr   
schööön! finds recht gut und entspricht aus meiner sicht sehr der realität...

alles gute
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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 27.09.2002    um 19:38 Uhr   

Danke feuerle :-)
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
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"Autor"  
Nutzer: Gast_feuerle
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geschrieben am: 30.09.2002    um 14:28 Uhr   
büdde
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 22.10.2002    um 22:34 Uhr   

Eines Tages ging ich spazieren. Ich schlenderte die Straßen entlang. Ich sah einen Mann an eine Ecke gelehnt vor sich hin reden. er hatte eine Flasche Schnaps in der Hand. Ich schaute ihm in die Augen und sah wie gerade sein letzter Funke Hoffnung von einer Träne erdrückt wurde. Seine Augen schrien, sie schrien voller Verzweiflung. Die Flasche war sein einziger Trost und alles was ihm geblieben ist, außer seiner zerlumpten Kleider und einer dreckigen durchlöcherten Decke. Die Menschen hielten von ihm Abstand. Sie blieben nicht stehen um ihm etwas zu essen zugeben. Ich setzte mich neben ihn und hörte mir seine Geschichte an...
Ich lief weiter und dachte über die Geschichte des Mannes nach. Der Mann hatte eine lange schwere Geschichte. Ich habe noch nie eine so traurige Geschichte gehört. er wurde geschlagen, seine Mutter wurde geschlagen. Er wurde ins Heim gesteckt, er bekam keine Liebe. Er war alleine. Er war verlassen und konnte sich nicht wehren. Er nahm Drogen, um zu vergessen, um zu verkraften. Er klaute, um seine "Freunde" zu beschenken. Doch jetzt ist er alleine. Er ist tief gerutscht, zu tief. Und jetzt ist es zu spät, zu spät für alles, sagt er. Er weiß nicht was Liebe ist, er weiß nicht was Hoffnung ist, er kennt es nicht. Er kann nicht vertrauen, denn er hat sich verschlossen, um sich vor der Welt zu schützen. Er ist nicht er selbst. ER betrinkt sich um zu vergessen, um sich abzulenken, um den Schmerz nicht mehr zu fühlen. Die Flasche ist sein einziger Freund, auf sie ist wenigstens verlass, sagt er.

Später ging ich wieder spazieren und da sah ich wieder diesen Mann. Er trank wieder. Wieder hielt ich an und schaute ihm in die Augen. Doch diesmal sah ich nichts, sie waren leer, sie hatten keinen Ausdruck mehr. Sie konnten nicht mehr lachen und auch nicht mehr weinen. Er schaute durch mich hindurch. Er war nicht mehr da, er war total abwesend. Er starrte einfach vor sich hin. Überall hin und nirgendwo. Ich musste weinen, noch nie hatte ich so einen Menschen gesehen. Es war als würde er nicht mehr leben. Mein Herz wurde schwer, ich wollte etwas sagen, doch ich wusste es würde nichts bringen, ich wusste er würde nicht mehr reagieren. Ich ließ mich neben ihm nieder und nahm seine Hand. Aber selbst da kam keine Reaktion. Er tat mir Leid, dieser alte Mann. Ich wollte ihn einmal lachen sehen, ihn einmal fröhlich sehen, einmal ohne seine Flasche...!
Ich blieb noch lange dort sitzen, irgendwann als es dunkel wurde ging ich. Und der mann saß noch genau so da, wie am Anfang, noch immer zeigte sein Gesicht keine Regung, und seine Augen keinen Ausdruck. Traurig lief ich weg...

Ich ging wieder spazieren, und da sah ich diesen Mann wieder. Diesmal lag seine Flasche umgekippt auf dem Boden und der Mann lag in die Decke gehüllt auf dem Boden. Ich ging hin und wollte ihm in die Augen schauen, doch als ich da war, wusste ich jetzt war es zu spät, jetzt konnte ich diesen Mann niemals mehr lachen sehen, niemals mehr fröhlich und ohne seine Flasche. Denn er lag regungslos da, er atmete nicht mehr. Alles begann sich um mich zu drehen, mir wurde schwindlig. Ich wollte schreien, doch da kam nichts. Ich blieb einfach stehen, jetzt war es zu spät, es war zu spät. ich wollte nicht das er ging, ich hatte ihn doch noch nie lachen sehen. Noch nie fröhlich, noch nie ohne seine Flasche. Ich weinte, Menschen blieben um mich und den Mann stehen, sie blieben stehen, als wäre der alte Mann irgendeine Attraktion im Zoo. Sie blieben stehen und begannen zu tuscheln. Warum blieben sie stehen? Davor hatten sie sich doch auch nicht für den alten Mann interessiert. Sie blieben nur stehen um auf dem neusten Stand zu sein, damit sie wieder neuen Stoff zum tratschen hatten. Ich wollte das sie gingen, ich wollte das sie den alten Mann in Ruhe ließen, er hatte ihnen doch nichts getan. Eine fremde Frau kan zu mir und wollte mich trösten, doch ich riss mich loss und rannte davon, weit, weit weg...
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: Vogel_der_Nacht
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geschrieben am: 22.10.2002    um 22:43 Uhr   
schöne Geschichte, auch wenn sie leider Traurig ist und hoffentlich einige zum nachdenken bringt, um und über unsere Mitmenschen, denen es nicht so gut geht und die durch irgend ein geschehniss aus ihren normalen Leben raus gefalen sind..

lieben gruß dem Schwesterherz schick...

borb ;-)
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 22.10.2002    um 22:44 Uhr   

Im Hauch des alten Sturmes

schwebt eine kleine weisse Feder über diese Welt.
Mit dem Traum nach Wärme und Sonne kämpft sie sich Richtung Himmel.
Sie tanzt im Wind wie eine Elfe und sie leuchtet wie die Flügel eines Engels.

Doch der Wind spielt grausam lächelnd mit ihr, lässt sie steigen, nur um sie daraufhin wieder zu
Boden zu drücken.
Ihre Hoffnung schwindet dahin, doch will sie nicht aufgeben.
Aber wie lange kann sie sich dem widersetzen, bevor sie hinabstürzt?
Denn so sehr sie sich dem gnadenlosen Griff des Sturmes entziehen möchte, so abhängig ist sie von
ihm.
In der Tiefe sieht man eine schwarze Feder auf der schmutzigen Strasse liegen.
Sie kämpft nicht mehr, sie hat sich müde dem Druck ergeben.
Menschen treten auf ihr herum, aber es verletzt sie nicht mehr.
Ihr Traum ist zerbrochen, ihre Unschuld geraubt.
Sie hat das Kämpfen aufgegeben und blickt nicht mehr nach oben.
Schon bald wird sie verschwinden, doch wem wird sie fehlen?
Wer wird sie vermissen?
Das Sterben der Seele
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 22.10.2002    um 22:46 Uhr   

Lächelt zu ihrem Bruder ja es ist Traurig oft sieht man nur was man sehen will
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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 22.10.2002    um 22:49 Uhr   

Ein Gutes Mädchen lief einst fort,
verlies der Kindheit schönen Ort,
verlies die Eltern und sogar,
den Mann dem sie versprochen war.
Vor einem Haus da bleib sie stehn,
drinnen war ein Mann zu sehen,
der Bilder Stach auf nackte Haut,
da rief das gute Mädchen laut:

Meister, Meister gib mir Rosen,
Rosen auf mein weißes Kleid,
stech die Blumen in den blassen,
unberührten Mädchenleib.

"Diese Rosen kosten Blut",
sprach der Meister sanft und gut,
"enden früh dein junges Leben,
will dir lieber keine geben!"
Doch das Mädchen war vernarrt,
hat auf Knien ausgeharrt,
bis er nichtmehr wiederstand,
und due Nadel nahm zur Hand.

Meister, Meister gib mir Rosen...

Und aus seine tiefen Stichen,
wuchsen Blätter, wuchsen Blüten,
wuchsen unbekannte Schmerzen,
in dem jungen Mädchenherzen.

Später hat man sie gesehn,
einsam an den Wassern stehn.
Niemals hat man je erfahrn,
welchen Preis der Meister nahm.
Das Sterben der Seele
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"Autor"  
Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 22.10.2002    um 22:54 Uhr   
schön geschrieben Rose

Big
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 22.10.2002    um 22:57 Uhr   

Danke Dir Big
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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 22.10.2002    um 23:08 Uhr   

Auf einer Straße kurz nach vier
die Leute gingen wie im Krampf.
Lag auf dem Fahrweg dieses Tier
und führte seinen Todeskampf.

Von weitem sah es aus wie Dreck,
wie eine Tüte die sich blähte.
Warum schauten nur alle weg
nicht einer der das Tier erspähte.

Auf und ab ging ihm der Hals
als würd im Wind ein Grashalm weh'n.
Doch diesmal war es keine Balz
noch ein Gefährt - er wollt sich dreh'n.

Es reichte seine Kraft wohl nicht
die gelben Füße war'n gebrochen.
Dann in dieser tiefen Sicht,
hat niemand denn sein Blut gerochen?

Erneut rollte ein Rad auf ihn
der Fahrtwind sog an dem Gefieder.
Das raffte ihn wohl letztlich hin
ein Schmerz zog an seinen Gliedern.

So sah ich ihn - er blickte auf.
ich nahm ihn sacht in meiner Hand.
Er selbst gab seinen Lebenshauch
der SChmerz der uns verband
Das Sterben der Seele
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 22.10.2002    um 23:13 Uhr   

Eine rote Träne fällt zu Boden,
versickert unbemerkt im
schwarzen Staub.

Niemand sieht den kleinen Engel,
der heimlich eine weitere
Träne weint.

Still von einer anderen Welt träumend,
wünscht er sich fort aus der Welt,
die ihm nur Verachtung entgegenbringt.

Er legt sich zum letzten Schlafe nieder,
die Augen schließend versucht er zu vergessen,
was mit ihm geschehen ist.

Leise sterbend sehnt er sich nach Leben,
der gefallene Engel
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 23.10.2002    um 08:48 Uhr   

Heute vor 17 Jahren lernte ich dich kennen,
wir wurden Freunde,
niemand auf der Welt konnte uns trennen!

Vor 3 Jahren war der Unfall,
du kehrtest nie mehr zurück,
der Unfall war kein Zufall.

Heute begreife ich,
das du deinen Tod geplant hast,
und ich dir nicht helfen sollte.

Tränen laufen über mein Gesicht,
sie nehmen mir die Sicht,
auf unsere Fotos!

Der Abend ist da,
der Himmel voller Sterne.
Mir kommt es vor,
als lachen sie.

Das Lächeln der Sterne zeigt mir,
das ich dich nicht vergessen kann,
ich habe dich zu sehr gemocht!

Ich vermisse Dich
Das Sterben der Seele
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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 25.10.2002    um 03:24 Uhr   

Vergänglich ist so viel im Leben
auch Gefühle und Liebe
die man für jemand hatte
doch an das Schöne das man empfand
denkt man an Zeiten des Leids
denn die Erinnerung daran
wird nie vergehen

Big
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