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Tod einer Person der die Decke auf den Kopf fiel

Nutzer: Yojimbo
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geschrieben am: 29.09.2002    um 23:01 Uhr   
Es war ganz nah zur Mitternacht
und drinnen war kein Leben
Ich saß und dachte nur an Sie
wie siebenmal zuvor
Es war kein Denken und kein Greinen
Mehr Suchen in Erinnerung
Das Licht war braun und trotz des Feuers
war meine Seele klamm
als hätt sich still ein böser Winter
im Innern breitgemacht
Verlorn im Denken stand ich auf
und ging im Haus umher
vergebens nichts ließ meinen Geist noch ruhen
vergebens strich ich still umher
Ein Dieb im eignen Haus
Als tät die Wand nen Atemzug
so schreckhaft fuhr ich schnell herum
und sah bloß leere Gänge
Doch Leben stieg nun ins Gebälk
sah ich den Vater hämisch grinsen
In Öl an meiner Wand
Der Teppich ward ein leises Tier
Dem Tiger gleich im Grase
Aus jetzt Alter, dummer Tor
Es ist und bleibt nur Holz und Stoff
Mir sicher das die Fenster speigeln
und nicht mit fremden Fratzen
vom Wahnsinn freudig schwatzen
warum mein Blick so elend schwankt
Als wärs der letzte Tanz
und meine Füße doppelt gehen
Aus mit dem Mummenschanz
Zu mir das Schwert, dort Zierde im Regal
Dem Hause will ichs geben
Wer mir trotzt will ichs gleich verleiden
und krachend spalte ich den Stuhl
und krachend stürzt der Vater
sprich mit mir du Dämon im Gebälk
wem glaubst du kannst du trotzen
Doch gar so leicht sollt es nicht werden
Nun brüllen selbst die Türen
Im Schlot hör ich die Hölle reden
Und oben springt ein wildes Tier
ich will es gar nicht hören
wie irre führe ich mein Schwert
und spalte Tür um Tür
vergebens schleicht doch nun der Läufer
als Schlange bös umher
komm nur Monstrum kenn dich schon
Auch dich will ich vernichten
Das Haus es tobt, nichts steht mehr still
es ist ein grausig Dröhnen
Im Magen eines Höllenviehs
Mein Haus ward Körper böser Träume
Mein Haus ist nun die Hölle
Fall über doch ich fange mich
Ich streite, such dich Dämon du
komm zeig dich schwarzes Biest
Hinab zum Keller tiefste Tiefen
wos immer dunkler wird
Es ist ein Dröhnen toter Lärm
und tausend Krallen kratzen
als fielen Krähen nun herein, zerrissen mich mit Schnäbeln
Hinab die Treppe zum roten Schlund
hinab zum herz des Teufels
Im keller tobst du irres vieh
Die Hörner will ich dir freudig brechen
Ich stürm voran und brülle krank
Mein Geist ist ganz verbogen
Ich sehe nichts und blute schon
Doch niemals gehe ich unter
Nicht ohne dich zu töten
Betrunken vor dem toten Grund
der Heimat alles Bösen
was einst des Hauses Ofen war
ist nun ein finstres Herz
Komm nur Höllenbrut und stirb
Dir reiß ich tiefe wunden
der boden wild wie wellengang
aus dickem blut und tränen
der schwarzen seelen beichtgebet
ihr ewig stöhnend weinen
und immer wilder stoß ich zu
dies tier will ich erlegen
die flammen brennen viel zu heiß
des feuervogels klauen
es zerrt mich in die weiße glut
ich spalte hundert schädel
schwarz wie teer spuckt dieser geist
mir trotzig blut entgegen
hab ich dich, jetzt treff ich dich
bin selbst ein rasendroter sturm
ein weißer schwall von himmelshaß
wie salz in deinen wunden
loder nur dein letztes mal
schon stirbt dein blechern lachen
getobt hast du nun zahl dafür
und zwar mit deinem leben
besessen bin ich tbrenn nun selbst
und liebe deineŽn schmerz
Ha das tier liegt krumm danieder
und ich hab es bezwungen
zu füßen liegt nunkalter schrott, das haus verliert sein leben
glühen tu ich still verschämt
versteck ich meine klauen
was ich getan nicht möglich ist
nicht ohne zu bezahlen
verlockung dumm erlegen
mein haupt entflammt und ich begehr
noch mehr vom kampf und leid
gestorben bin ich und geborn
im selben augenblick
lachen tu ich dunkel laut
mit macht zum klaren denken
stoß ich mein schwert mir tief ins herz
und sinke stumm zu boden
drei atemzüge hab ich noch
drei mal denk ich daran
Der tod ist nur ein augenzwinkern
verdammnis ewig blind


(Ich verstehe dieses gedicht übrigens selbst nicht s kam einfach so :-)
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