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Süßes Leben / Wintergarten

Nutzer: Vanth
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Registriert seit: 11.08.2002
Anzahl Nachrichten: 36

geschrieben am: 30.09.2002    um 19:30 Uhr   
Süße meiner Lebensstund’,
Wie oft gab ich in trunk’nden Träumen
Meiner Liebe zu dir Kund
Und wollt’ die Lüge nicht versäumen?
Süße meines Weltdaseins,
Wie oft war ich in wilden Wettern
Mit den kalten Winden eins
Und wollt’ die Kälte noch vergöttern?
Wie oft doch ist des Messers Schneide
Der einzge Weg für mich zu gehen.
Wie oft noch wird des Schwertes Scheide
In meinem Herzen aufrecht stehn?
Wie oft noch wird die schwarze Seide
In meinem Blute still vergehn?
Wie oft sind meine Eingeweide
Inmitten eines Kriegsgeschehn?
Wie oft muss ich für das bezahlen
Was mein Leben mir geschenkt?
Wie oft darf ich die Sonnenstrahlen
Noch sehn, vor meinem letzten EndÂ’?

Sprich doch, sprich, du ewge Süße!
Sprich, wofür ich diesmal büße!
IstÂ’s der Tag, der mir erwacht?
Die Sonne, die so strahlend lacht?
Der Wind, den ich nun spüren darf?
Der Mensch, dem ich mich unterwarf?
So sprich mit mir, du teures Leben!
Hab ich nicht alles dir gegeben?
Hab ich nicht alles schon getan
in meinem tollen Lebenswahn?
Sprich und ich will ewig schweigen,
Will mein Haupte vor dir neigen
Und auf den Fall der Klinge warten.
So sprich, oh du mein Wintergarten...

© '99


Geändert am 30.09.2002 um 20:16 Uhr von Vanth
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Nutzer: nightrose
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Anzahl Nachrichten: 9122

geschrieben am: 30.09.2002    um 19:58 Uhr   

Traurig ......
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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"Autor"  
Nutzer: Vanth
Status: Profiuser
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Registriert seit: 11.08.2002
Anzahl Nachrichten: 36

geschrieben am: 01.10.2002    um 11:56 Uhr   
Sprich, mein Leben,
Ist's Kälte nicht, die mich durchdringt,
Was lässt mein Herze mir erstarrn?
Wie lange muss ich so verharrn,
Eh' mein Tode dich bezwingt?

Sprich, mein schwarzer Engel,
Der du mir Schmerzen ständig brachtest
Muss ich dich denn wiedersehn?
Wie lang muss ich dir widerstehn
Eh' du den meinen Willen achtest?

Sprich, mein Leben,
Wie viele Stürme muss ich erleiden
auf meinem ewgen Weg zu dir?
Wie oft noch scheint der Tage mir
im Schwarz der Nacht zu bleiben?

Sprich, mein schwarzer Engel,
Wie oft noch werd' ich es ertragen,
Dass du nach meinem Schatten trittst
Und mich dann doch im Herzen triffst?
Darf ich mich nicht einmal beklagen?

Schweig, mein Engel, totes Leben,
Wie möchte ich dir alles geben
Was du mir geschenkt doch hast.
All die Narben sind verblasst,
Die die Presente mit sich zogen.
Und da die Schmerzen abgewogen,
Will ich sagen, was ich denke:
Sie sind dein, all die Geschenke!
All die Schmerzen, all die Pein,
All die Gaben sind nun dein!


F.A.


Geändert am 01.10.2002 um 11:58 Uhr von Vanth
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