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EINE SCHÖNE LÜGE |
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geschrieben am: 03.10.2002 um 12:14 Uhr
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EINE SCHÖNE LÜGE IST IMMER
SCHLECHTER ALS DIE WAHRHEIT
Das Heucheln in unserer Gesellschaft ist
es,
was jedem und besonders jedem
feinfühligen Menschen
(wenn er nicht schon abegestumpft mitmacht)
schwer zu schaffen macht.
Viele Probleme,
Verletzungen und Traurigkeiten
wären nicht vorhanden,
wenn wir Menschen zueinander
offen wären und
wenn wir die Wahrheit
zuweilen ertragen könnten.
Es gibt einige Wahrheiten,
die sehr weh tun können,
wenn man bislang die Lügen geglaubt hat,
aber eine schöne Lüge ist immer
schlechter als die Wahrheit.
K. Allert-Wybranietz
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.10.2002 um 12:16 Uhr
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DIE ANGST ZU FRAGEN
Es ist nicht das "NEIN",
nicht Ablehnung, Verlust
das Schmerzhafteste.
Teuflisch zerstörerisch
ist immer die Unklarkheit,
die bleibt, wenn du
deine Fragen nicht stellst.
K. Allert-Wybranietz
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.10.2002 um 12:18 Uhr
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wahre Worte fratzmausi...... einfach mal :-)
Shadow... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.10.2002 um 18:38 Uhr
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Wahrheit
Den Weg, den du von dir hast, kennt keiner.
Nie ist ihn einer so gegangen, wie du ihn gehen wirst.
Es ist dein Weg. Unauswechselbar.
Du kannst dir Rat holen, aber entscheiden mußt du.
Hör auf die Stimme deines inneren Lehrers.
Gott hat dich nicht allein gelassen.
Er redet in deinen Gedanken zu dir.
Vertraue ihm und dir.
K. Allert-Wybranietz
Geändert am 03.10.2002 um 18:39 Uhr von Fratzmausi |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.10.2002 um 18:41 Uhr
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Nimm dich an.
Sei du die, die du bist.
Sei du der, der du bist.
Erst dann fängst du an, zu werden,
was du sein möchtest.
Versteh deine Schwächen.
Erst dann kannst du mit ihnen arbeiten
und sie zu Stärken verwandeln.
Setz deine Stärken so ein,
daß du noch zerbrechlich bleibst.
Und niemand unnötig abschreckst.
Achte auf deine Unsicherheiten,
sie öffnen die Wege in neues Land.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.10.2002 um 18:44 Uhr
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Versteh deine Schwächen.
Erst dann kannst du mit ihnen arbeiten
und sie zu Stärken verwandeln.
Setz deine Stärken so ein,
daß du noch zerbrechlich bleibst.
Und niemand unnötig abschreckst.
Achte auf deine Unsicherheiten,
sie öffnen die Wege in neues Land.
Glaub, daß du einen Beitrag zu geben hast.
Du wirst wahrscheinlich
den Kurs der Welt nicht verändern,
kein Held auf internationaler Szene sein.
Aber da, wo du bist,
wirst du als du gebraucht.
Es entsteht ein Loch, wenn du weg bist.
Aber du mußt es glauben
Und dich auch so bewegen:
Nur wenn du du bist
leistet du einen wichtigen Beitrag.
Wenn du Rollen spielst und tust,
was alle tun
Oder was man von dir verlangt,
dann fehlt niemand, wenn du weg bist,
weil ein anderer die Rolle übernimmt.
Du bist mehr als deine Rolle.
Wer bist Du?
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.10.2002 um 18:46 Uhr
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Was du erlebt hast,
hat dich geprägt
und die deine
unauswechselbare Sicht gegeben.
Die Entscheidungen,
die du getroffen hast,
haben Dir Wege geöffnet
und dafür andere verschlossen.
Die offenen Türen sind nur für dich.
Nur deine Unentschiedenheit
wird sie schließen.
Dein Beitrag zur Welt wird keiner leisten,
weil niemand die Welt so sieht wie du.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.10.2002 um 18:48 Uhr
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Niemand hat deine Fingerabdrücke.
Niemand hat deine Stimme.
Niemand sagt so „ ich liebe dich“ wie du.
Niemand glaubt wie du.
Niemand denkt so ans Sterben wie du.
Niemand hat deine Geschichte.
Niemand spürt die gleiche Trauer,
das gleiche Glück wie du.
Niemand ist wie du.
Niemand in deinem Land,
auf deinem Kontinent,
auf dem dritten Planeten
dieses Sonnensystems,
in der Galaxie,
die wir die Milchstraße nennen.
Niemand,
weil du einmalig bist.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.10.2002 um 18:49 Uhr
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| Aplausssss!! supa fratzmausi |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.10.2002 um 18:51 Uhr
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Einmalig ist auch dein Wille.
Du kannst etwas wollen.
Du sagst ja!
Du willst etwas nicht.
Du sagst Nein!
Das macht dich frei,
weil der Mensch frei ist,
der sich nicht von andern leben läßt.
Dein Wille macht dich reich.
Er ist der Schlüssel zum Leben,
den Gott in dich hineingelegt hat.
Mit ihm schließt du auf,
was auf dich wartet.
Du nimmst den Leben in die Hand
und trägst die Verantwortung.
Gott fragt zurückhaltend:
Was willst du?
Und zwingt dir seinen Willen nicht auf.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.10.2002 um 18:53 Uhr
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Du meintest dich zu kennen,
deine Haltungen und Träume.
Du warst bei dir zu Hause
Und fühlst dich wohl.
Jetzt bricht etwas Neues in dir auf.
Du bist überrascht und verunsichert.
Dein Horizont wird weiter.
Ahnungen suchen dich heim.
Du kannst dich nicht mehr
an der Person festhalten,
die du einmal warst.
Weil du unterwegs bist,
gehört auch deine Veränderung zu dir.
Auch sie ist einmalig.
Du bist auch, was du wirst.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.10.2002 um 18:56 Uhr
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Manche wenden sie sich ab von dir,
weil du dich nicht
nach dem „man sollte“
und „jeder tut das“ bewegst.
Du bist dir treu
und verlierst dadurch die,
die dich nur so lange annahmen,
wie du ihnen angenehm und passend warst.
Sie wollten nicht die Herausforderung
deiner inneren Stärke,
nicht die Verunsicherung,
die mit deiner Offenheit
und Direktheit kam.
Sie wollen dich profillos.
Sie wollen dich grau und berechenbar.
Sie wollen Ruhe über alles
Und darum müssen sie
dich links liegen lassen,
um sich selbst,
in ihre Dumpfheit zu retten.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.10.2002 um 18:58 Uhr
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Gott wendet sich dem einzelnen zu.
Er bewegt nicht die Massen,
sondern zielt auf dein Herz
in der Masse.
Er hat deinen Namen auf den Lippen.
Spürst du es in deinem Herzen?
Wenn er dich anspricht,
öffnen sich Wege.
Aber gehen mußt du sie selbst.
Er geht sie nicht für dich.
Darum hat er dich mit einem Willen begabt.
Doch nur wenn du ihn einsetzt,
wirst du weiterfinden.
Er ist für dich
In deinem Wunsch nach Leben.
Er selbst ist das Leben.
Wenn du wirkliches Leben wünschst,
wünschst du damit Gott.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.10.2002 um 19:01 Uhr
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Einmalig zu sein
bringt auch Einsamsein mit sich.
Du spürst,
daß niemand dich versteht.
Du sinkst auf den Grund in dir
wie ein Kiesel im kalten Bach.
Das ist der Preis.
Doch im Einsamsein
wirst du reicher.
In den Stunden
allein mit dir selbst
entdeckst du,
wer du bist.
In den Schmerzen
wirst du fester.
Das ist der Kampf.
Oder willst du lieber so tun,
als wärst du der Freund aller,
und dabei die Freundschaft
mit dir selber verlieren?
Sei dir treu.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.10.2002 um 19:03 Uhr
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Und vergiß nicht zu träumen,
dir eine Welt vorstellen,
in der die Liebe mehr Platz hat,
in der die Hoffnung nicht aufhört
und der Friede
die ganz tiefe Sehnsucht
aller Menschen ist.
Daß du träumen kannst,
ist eine Gabe.
Deine Energie wartet darauf,
vor deine Träume gespannt zu werden.
Setz dich ein für das,
was du glaubst.
So wie du deine Nachtträume bist,
so bist du auch deine Wachträume.
Niemand träumt wie du,
und niemand verwirklicht
deine Träume so wie du.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.10.2002 um 19:05 Uhr
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Der Druck nimmt zu.
Man will,
daß du dich einordnest,
dich anpaßt und
mit der Masse sprichst:
„Ich bin einer von euch und habe keine eigene Identität“
Du weigerst dich,
und der Druck wächst weiter.
Der Preis steigt.
Du sollst eine Nummer sein,
eine verfügbare Statistik.
Hälst du durch?
Glaubst du an deine Einmaligkeit
Und gehst du dem nach,
was du in dir
als richtig empfindest?
Hast du die Energie,
dich zu behaupten,
ohne dabei andere
selbst zu erdrücken?
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.10.2002 um 19:05 Uhr
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Sollte sich mancher ein Beispiel holen  |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.10.2002 um 19:07 Uhr
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| Ja Röschen da hast du recht ;-) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.10.2002 um 19:08 Uhr
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Auch deine Schmerzen und Ängste
sind ganz deine eigenen.
Niemand erlebt sie so wie du.
Doch durch sie wirst du verstehen,
warum andere so leiden.
In deinen Schmerzen und Ängsten
sind Möglichkeiten und Angebote,
die Tiefe des Lebens zu begreifen.
Du lebst nicht allein.
Sprachlos leiden viele um dich
und wünschen sich sehnlichst
die Stimme eines Menschen,
der sich selbst entdeckt hat
und etwas versteht von den Zusammenhängen
zwischen Leiden und Wachsen.
Geh in deine Schmerzen und Ängste.
Wenn du sie verstehst,
bist du andern ein Stück näher.
Wenn du bei dir bist und dich wohl fühlst,
verträgst du die Eigenart anderer,
ihre so ganz eigene Sicht der Dinge.
Dann hälst du ihre Herausforderung aus.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.10.2002 um 19:13 Uhr
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Aber dann gibt es Tage
an denen du Angst vor dir selbst hast,
vor deinen übermächtigen Gefühlen,
deinen seltsamen Gedanken,
Angst vor der dunklen Zukunft
und der Macht der Vergangenheit.
Dann wirst du unsicher
und weißt nicht recht,
was du glaubst.
Dann leidest du
unter der Entschiedenheit anderer
und willst dich zurücknehmen.
Bleib bei dir,
bei deiner Schönheit und Herbheit,
bei deiner Freiheit und deinen Grenzen.
Nimm dich nicht von uns.
Wir brauchen dich, wie du bist.
Du, sei du - du.
( von Ulrich Schaffer )
bin dankbar, dass ich diesen Autoren fand :-)
Zufall? ;-)
fratz
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.10.2002 um 20:23 Uhr
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Freunde-Erkenntnis
1. Gott gib mir einen Freund, der es von Herzen meine;
der nicht, was er verspricht, im Herzensgrund verneine;
bei deme Mund und Herz mögŽ stimmen überein:
dass er mein wahrer Trost und ich könnŽ seiner sein.
2. Es ist jetzund die Welt so voll der falschen Freunde,
dass man nit kennen kann die Freunde oder Feinde.
Der wohl zum Besten tut, ist oft der schlimmste Mann.
Es lobt auch den die Welt, der sich wohl stellen kann.
3. Drum traue nicht so bald. Wer weiß, ob deine Lieben,
die dir zur Seite stehn, dich nicht einmal betrüben?
Sie horchen nur vielleicht, bis dir ein Wort entfahrŽ,
das dich nach dieser Zeit mögŽ stürzen in Gefahr.
4. Und wann man schon vor dir schüttŽ aus sein ganzes Herze
und meint es gut mit dir: kann doch die Liebeskerze
verlöschen gar zu bald. Sein Vorteil kann es sein,
dass er sich scheidt von dir und lässet dich allein.
5. Der Falschheit Freunde sind die meisten, so hier leben,
und hat ein jeder sich derselben Kunst ergeben.
Wann sie es finden gut, ist man dein bester Freund:
WannŽs aber wider ihn, ist man dein ärgster Feind.
6. Die Freunde sind bei dir, so lange du kannst dienen.
So lang ein Nutz dabei, so lang muss Freundschaft grünen.
Kommt aber eine Zeit, dass deine Hilfe aus:
so ist dein Freund hinweg und keiner ist zu Haus.
7. Drum hüte dich für dem, der süße Worte gibet
und rühmet viel davon, wie trefflich er dich liebet.
Es steht die Freundschaft nicht im bloßen Mund allein:
sein Herz muss auch dabei und neu im Werke sein.
8. Der ist viel eher oft dein treuer Freund zu nennen,
der sich wohl nicht einmal dafür gibt zu erkennen,
der dich im Herzen liebt und machet nicht viel Wort
von seiner Freundschaft hier, liebt dich doch immerfort.
9. Drum ist nicht alles Gold, was wohl von außen scheinet;
mit Herzenstraurigkeit, wenn schon das AugŽ viel weinet.
Es kann ein offner Feind es oftmals meinen gut:
da wohl ein offner Freund im Herzen nicht so tut.
10. Lass mich darum, mein Gott, die Freunde wohl erkennen
und keinen unbewährt mein rechten Freund ernennen.
Tu meine Augen auf, dass ich sie recht besehŽ
und ihrer Falschheit hier mit deiner HilfŽ entgeh.
11. Soll ich dann in der Welt nicht viele Freunde haben,
so gib mir einen nur, mit ihme mich zu laben,
der treu es mit mir meint, der sei ein rechter Freund
und seine Worte führŽ, wie es sein Herze meint.
12. Gib mir auch solchen Sinn, der keinen nicht betrüge:
dass, wenn ich sag, ich liebŽ, ich nicht im Herzen lüge;
dass ich mit wahrer LiebŽ hinwieder nur vergeltŽ
die mir erwiesne TückŽ und Falschheit dieser Welt.
Anton Ulrich von Braunschweig
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.10.2002 um 22:45 Uhr
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Was siehst du mich so finster an...
Was siehst du mich so finster an,
Als hätt ichŽs wahrlich dir getan?
Es tats der Tod mit seinen Frösten.
Hätt es des Winters Frost getan,
So böt ich meinen Trost dir an,
So aber kann dich Gott nur trösten.
Doch sieh nur meine Blumen an!
Sie haben dir kein Leid getan,
Und möchten, könnten sies, dich trösten.
Und nimmst du keinen Trost sonst an,
Denk: Auch um euch istŽs bald getan,
Ihr alle sterbet auch in Frösten!
Friedrich Rückert
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.10.2002 um 10:38 Uhr
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Falsches spiel!!
Du siehst mich an und lächelst,
doch im innern spürst du haß!
Du bist immer fröhlich wenn ich dich sehe,
doch in wirklichkeit bist du entäuscht!
Du redest mit mir ganz offen,
doch du vertraust mir nicht!
Du spielst mit
Marcus Groza
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