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FREUNDSCHAFT |
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geschrieben am: 03.10.2002 um 21:54 Uhr
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Brief an einen Freund
Du versuchst immernoch, ein Bild von dir zu verwirklichen, von dem du weißt, daß es dich nicht zeigt. Viele haben mitgewirkt, dieses Bild zu entwerfen. Eltern, Lehrer, Freunde, Bekannte, Medien, Werbung. Wie lange schon versuchst du verbissen, dieses Bild darzustellen, dem Entwurf gerecht zu werden!
Die Einsicht, die du im Inneren spürst, daß dieses Bild dir fremd ist, dir möglicherweise überhaupt nicht gefällt, und die Erkenntnis, daß du diesen Entwurf nie ausfüllen wirst, machen dir Angst. Die, die ihre Träume (oder Verantwortungslosigkeiten) in dir verwebten, könnten dich zum Versager stempeln. Auch das macht dir Angst.
So bist du beschäftigt, zu verbergen, wie du wirklich bist. Das verbraucht Kraft, die du für deine Stärken, deine Bestimmungen und deine Lüste brauchst. Unsicherheit ist stets dein Begleiter. Und die Angst, entdeckt zu werden in deinem falschen Spiel. Du belügst sie alle und betrügst dich um dein Leben, um deine Lebendigkeit.
Warum bist du so sicher, daß du als der, der du wirklich bist, keinen Beifall erhälst. Hast du es je versucht?
Glaub mir, es ist höchste Zeit, dein eigenes Bild zu malen! Fang endlich an! Mach den ersten Pinselstrich!
K. - Allert-Wybranietz
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.10.2002 um 21:58 Uhr
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Freunde die man schont,
sind Bekannte
denen man nicht traut!
K.A.W. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.10.2002 um 22:05 Uhr
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Ich sah nie einen zweifelnden Berg,
nie eine unsichere Rose,
keinen fanatischen Stein,
nie depressive Wolken,
keinen durchgestylten Himmel.
Nie begegnete mir ausgebranntes Feuer,
noch traf ich verlogenes Wasser.
All diese Adjektive
tragen wir Menschen allein
- als fraglichen Schmuck.
K. Allert-Wybranietz
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.10.2002 um 22:10 Uhr
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Menschen brauchen einander,
und das hat gar nichts mit Sex zu tun.
Wärme,
Halt,
Vertrauen,
Hilfe.
All dies
geben und nehmen
macht einen Menschen aus,
mehr Geben als Nehmen
einen Freund.
Und gemeinsam
Geben als Nehmen empfinden
wahre Liebe.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.10.2002 um 22:31 Uhr
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schön.....
*nachdenklich wieder gehtz*
star |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.10.2002 um 23:06 Uhr
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| Mensch Mädel äh..sorry Billi ...gg gut beschrieben...fg |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.10.2002 um 23:25 Uhr
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(zitat)Ja, der/die Wybranietz hat's drauf ...
Es ist so leicht, sich Worte zu borgen
sie anderen unter die Nase zu reiben
doch sollte man auch einmal erwägen
für sich abzuschneiden mehrere Scheiben
Mindi
P.S. Warum ständig neue Nicks?(/zitat)
warum? fühlst du dich angesprochen?
was meinst du überhaupt? oder bist du hier der wächter?
tz..
Billi |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.10.2002 um 22:01 Uhr
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Einander erkennen
Ich ließ meinen Engel lange nicht los,
und er verarmte mir in den Armen
und wurde klein, und ich wurde groß:
und auf einmal war ich das Erbarmen,
und er eine zitternde Bitte los.
Da hab ich ihm seinen Himmel gegeben,
und er ließ mir das Nahe, daraus er entschwand;
er lernte das Schweben, ich lernte das Leben,
-
und wir haben langsam einander erkannt ...
Rainer Maria Rilke
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.10.2002 um 17:19 Uhr
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Neid ist dem Menschen natürlich;
dennoch ist er ein Laster und ein Unglück zugleich.
Der Neid der Menschen zeigt an,
wie unglücklich sie sich fühlen;
und ihre beständige Aufmerksamkeit
auf fremdem Tun und Lassen,
wie sehr sie sich langweilen.
Arthur Schopenhauer
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.10.2002 um 17:25 Uhr
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Wir würden viel Frieden haben,
wenn wir uns nicht so viel mit dem,
was andere reden und tun,
beschäftigen würden,
was uns doch gar nichts angeht.
Thomas a Kempis
Geändert am 05.10.2002 um 17:27 Uhr von Tacky |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.10.2002 um 18:16 Uhr
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Eigener Hände Arbeit
Tätigkeit,
etwas treiben,
womöglich etwas machen,
wenigstens aber etwas lernen,
ist zum Glück des Menschen
unerlässlich;
seine Kräfte verlangen
nach ihrem Gebrauch,
und er möchte
den Erfolg desselben
irgendwie wahrnehmen...
Dass man ein Werk
unter seinen Händen
täglich wachsen
und endlich
seine Vollendung
erreichen sehe,
beglückt unmittelbar.
Arthur Schopenhauer
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.10.2002 um 18:26 Uhr
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Wem der große Wurf gelungen
Wem der große Wurf gelungen,
Eines Freundes Freund zu sein,
Wer ein holdes Weib errungen,
Mische seinen Jubel ein!
Ja – wer auch nur eine Seele
Sein nennt auf dem Erdenrund!
Und werŽs nie gekonnt, der stehle
Weinend sich aus diesem Bund.
Friedrich von Schiller
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.10.2002 um 19:26 Uhr
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In glücklichen Tagen ist niemand allein,
da stürmen die Freunde zur Türe herein
und feiern mit Dir voll Übermut.
Dann glaubst du wirklich, sie meinen es gut
Bedenke, es kommen auch schwere Zeiten,
erfüllt von Krankheit und Sorge und Not
dann werden die Freunde Dich nicht mehr begleiten,
die Treue versprachen bis in den Tod.
Sie kommen nie mehr zu Dir zurück,
denn dich verließen ja Wohlstand und Glück
Doch wäre nur einer, der bei dir bliebe,
dann gäbe es Glauben an Freundschaft
und Liebe!
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Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.10.2002 um 21:56 Uhr
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Wenn es dir nicht gut geht
Wenn es dir nicht gut geht,
dann leidest du an Erinnerungen an Vergangenes
oder an Sorgen um deine Zukunft.
Bedenke, dein Leben spielt nur in der Gegenwart.
Darauf richte alle deine Kräfte –
und all dein Leiden um Vergangenes
und all dein Sorgen um Kommendes,
sie schwinden dahin,
und du fühlst nichts als Freiheit und Freude.
Asiatische Weisheit
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.10.2002 um 23:47 Uhr
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Pass auf deine Freunde auf,
denn in deinem Lebenslauf
wirst du die Wahren bald bemerken,
will sich dein Pech einmal verstärken,
weil viele dich dann nicht mehr kennen,
die dir sich wollten Freunde nennen.
Es wird hart sein, glaube es mir,
denn echte Freunde steh'n zu dir.
Vielleicht fühlst du dich dann allein,
denn im Notfall siehst du ein,
was sie sagten, war verkehrt,
die Worte nicht die Bohne wert.
Nur wenige, die sich um dich scharen,
dir wirklich gute Freunde waren.
Jedoch der Vorteil liegt darin,
du weißt jetzt, wer die echten sind.
D'rum suche deine Freunde richtig,
nur die sind für dich lebenswichtig!
Jedoch gib jedem eine Chance!
Vertreibe nicht auch jene ganz,
die konnten dir nicht Hilfe zeigen,
obwohl sie furchtbar mit dir leiden!
Sie ließen es dich nur nicht seh'n,
den Grund versuche zu versteh'n!
Sie sind vielleicht die besten Freunde,
d'rum jag' sie nicht fort, als seien sie Feinde!
by Fibi |
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